Die Selber Wölfe sind mit der Art und Weise der DEB-Entscheidungsfindung im Tor-Streit nicht einverstanden.
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Nächstes Kapitel im Streit um ein nicht gegebenes Tor in der Oberliga Süd: Die Selber Wölfe haben nun Widerspruch eingelegt gegen die Entscheidung des ligabetreibenden Deutschen Eishockey-Bund. Der Club hält das vom DEB beschriebene Verfahren „für nicht ausreichend objektiv" und fordert Transparenz ein. Es gehe ihnen gar nicht so sehr um eine Neuwertung der Partie gegen den Deggendorfer SC (1:5) vor einer Woche, „sondern um eine faire, sachliche und nachvollziehbare Aufarbeitung des Vorgangs" und „die internen Abläufe des Videobeweises zu prüfen und gegebenenfalls zu verbessern".
Das war, kurz gesagt, passiert: Ein Tor der Selber war auf dem Eis nicht gegeben worden. Der eigentlich von den Schiedsrichtern angerufene Videobeweis kam (was offenbar zuerst unklar blieb) aus technischen Gründen nicht zustande. Darum, so der DEB, sei die On-Ice-Entscheidung fortbestanden.