Thea Johansson führte die Schwedinnen gegen Frankreich früh auf die Siegerstraße.
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Mit einem glatten 4:0-Erfolg machte Schweden beim olympischen Eishockeyturnier der Frauen am Sonntagnachmittag den endgültigen Schritt in die Runde der besten Acht. Der klare Favorit sorgte in der Gruppe A im Duell gegen Außenseiter Frankreich dabei früh dafür, dass es keinen Zweifel am Ausgang des Spiels gab: Thea Johansson, Sara Hjalmarsson und Hanna Thuvik stellten in den ersten gut 13 Spielminuten bereits auf 3:0 für die Skandinavierinnen.
Spätestens mit dem 4:0 für Schweden in der 21. Minute durch Lisa Johansson war die ungleiche Partie entschieden. Und so fiel in der Folge auch kein einziger Treffer mehr. Angesichts des Torschussverhältnisses von 49:14 zugunsten der Schwedinnen war der nötige Überraschungserfolg für Frankreich stets in weiter Ferne. So wird das Turnier für die Französinnen nach dem letzten Gruppenspiel am Montagnachmittag gegen Deutschland zu Ende gehen.
In der Gruppe A wartet Finnland derweiö nach dem verspäteten Turnier-Einstieg aufgrund eines Norovirus-Ausbruchs weiterhin auf den ersten Treffer. Nach der torlosen Niederlage gegen die USA kassierte das Team von Trainer Tero Lehterä am Sonntagabend ein 0:2 gegen Tschechien, wobei beide Gegentreffer bereits im ersten Drittel fielen. Die Finninnen kamen im Spielverlauf zwar zu guten Chancen und hatten in der Torschuss-Statistik sogar knapp die Nase vorne, die tschechische Keeperin Klara Peslarova parierte jedoch alle 25 Versuche der Nordeuropäerinnen.
Aus Mailand von den Olympischen Winterspielen berichten Sebastian Groß und Stefan Wasmer