Emma Maltais und die Kanadierinnen ließen Finnland – trotz relativ ausgeglichener Schussstatistik – unter dem Strich keine Chance.
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Die DEB-Frauen treffen im Viertelfinale der Olympischen Winterspiele in Mailand auf Kanada. Die Kanadierinnen wurden im abschließenden Spiel der Gruppe A ihrer Favoritenrolle gerecht und besiegten Finnland glatt mit 5:0. Damit behauptete Kanada Platz zwei in der Gruppe A und spielt in der Runde der besten Acht am Samstagnachmittag (16:40 Uhr, live in der ARD und bei Eurosport) gegen das deutsche Team. Die DEB-Frauen tragen ihre Viertelfinalpartie damit direkt nach der Partie der DEB-Männer am Samstagmittag gegen Lettland (12:10 Uhr, live in der ARD und bei Eurosport) aus – beide Spiele finden in der Milano Rho Ice Hockey Arena statt.
Zittern mussten die Kanadierinnen in der Nachholpartie des ersten Spieltags keineswegs. Jennifer Gardiner brachte den Favoriten im ersten Abschnitt in Front, mit je zwei Treffern in den Dritteln zwei und drei baute Kanada seinen Vorsprung bis Spielende auf ein ungefährdetes 5:0 aus. Emily Clark gelang dabei ein Doppelpack für die Kanadierinnen, die erneut ohne ihre verletzte Kapitänin Marie-Philip Poulin auskommen mussten. Durch den Sieg Kanadas und dem verspäteten Abschluss der Gruppenphase stehen nun auch die beiden weiteren Viertelfinalduelle bei den Frauen fest: Tschechien spielt gegen Schweden (Freitag, 16:40 Uhr) und Finnland trifft auf die Schweiz (Samstag, 21:10 Uhr).
Über den Vergleich mit den Kanadierinnen sagte DEB-Kapitänin Daria Gleißner nach dem Training der Frauen am Donnerstagnachmittag: „Du gehst als Sportler in jedes Spiel rein, um es zu gewinnen. Dass das eine schwere Nummer wird, ist uns bewusst.“ Ihre Teamkollegin Ronja Hark ergänzte: „Es ist immer schön, sich mit den Besten der Besten messen zu können. Wir müssen darauf achten, dass wir etwas weniger auf der Strafbank sind als in der Vorrunde. Denn das würde uns gegen die Kanadierinnen bestimmt wehtun.“
Aus Mailand von den Olympischen Spielen berichtete Sebastian Groß