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Samstag, 14. Februar 2026

Slowakei dennoch Gruppensieger Gleich vier Doppelpacker: Finnland macht es gegen überforderte Italiener zweistellig

Sebastian Aho brachte Finnland mit 1:0 in Führung, in der Folge hatte der Turniergastgeber dem Favoriten nur noch wenig entgegenzusetzen.
Foto: IMAGO / ZUMA Press

Finnland sorgte am Samstag gegen das von Beginn an völlig überforderte Italien mit einem 11:0 für das bislang mit Abstand klarste Ergebnis beim Männer-Turnier der Olympischen Winterspiele in Mailand.

Finnland war erwartungsgemäß von Beginn an des überlegene Team. Die Führung fiel schließlich in der siebten Spielminute, in der Sebastian Aho eine wunderbare Kombination gegen allerdings sehr luftig verteidigende Gastgeber zum 1:0 ins Tor bugsierte.

Wenig später legte die Finnen im Powerplay nach. Mikael Granlund passte vor das italienische Gehäuse, wo Verteidiger Daniel Glira den Puck unglücklich über die eigene Torlinie schob. Nur 47 Sekunden später wurde es bereits bitter für Italiens Goalie Damien Clara. Denn Kaapo Kaako traf mit einem Handgelenkschuss genau in den Winkel (11.). Im weiteren Verlauf ging es äußerst einseitig weiter. Eindrucksvoller Beleg: Mitte der Partie Betrug das Schussverhältnis 31:3 (!) zugunsten der Nordeuropäer. Joel Kiviranta traf zum 4:0 (25.), wenig später legte Kaako noch einmal (26.), ehe auch Kapitän Granlund noch zu seinem zweiten Treffer des Abends kam (28.).

Die Statistik zum Spiel (1 Einträge)

 

 

Die Italiener waren heillos überfordert, die Finnen dagegen in Spiellaune. Und so ging es im dritten Drittel munter weiter, bis die Gastgeber mit der Demütigung einer zweistelligen Pleite leben mussten: Verteidiger Miro Heiskanen, 32 Sekunden später Artturi Lehkonen (beide 42.) sowie erneut Sebastiaon Aho erhöhten weiter (44.). Joel Armia war es schließlich, der sechseinhalb Minuten vor Ende den zehnten finnischen Treffer markierte (53.). Kiviranta, der damit nach Kakko, Aho und Granlund zum vierten Doppelpacker der Finnen wurde, sorgte für den 11:0-Endstand.

Die Höhe des Ergebnisses hatte allerdings letztlich keinerlei Auswirkung mehr auf das Tabellenbild in der Gruppe B. Denn weil Finnland, die Slowakei und Schweden die Vorrunde allesamt mit sechs Punkten abschlossen und jeweils Italien geschlagen hatten, wurde nach dem 5:3-Sieg Schwedens gegen die Slowakei zur Ermittlung eine Tabelle aus den direkten Duellen dieser drei Teams untereinander herangezogen. Und so sicherte sich die Slowakei (+1) den Gruppensieg vor Finnland (0) und Schweden (-1), das so die direkte Viertelfinalqualifikation auf jeden Fall verpasste. Finnland kann noch darauf hoffen, als bester Gruppenzweiter neben der Slowakei direkt das Viertelfinale zu erreichen — und darf sich dabei mit einem Torverhältnis von +11 exzellente Chancen ausrechnen.

Joachim Meyer


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Notizen

  • vor 5 Stunden
  • Die PENNY DEL hat die Anfangszeiten der möglichen Spiele 7 in den noch nicht entschiedenen Viertelfinalserien festgelegt. Der Showdown zwischen München und Ingolstadt am Ostermontag würde um 16.30 Uhr beginnen, der zwischen Straubing und Berlin um 19 Uhr.
  • gestern
  • Wojciech Stachowiak (26) ist nach seinem Trade in die Organisation der Detroit Red Wings weiter in Topform. Der Nationalstürmer verzeichnete am Mittwoch beim 5:0-Sieg der Grand Rapids Griffins in Rockford ein Tor sowie zwei Assists und steht nun bei sieben Punkten in den jüngsten drei Matches.
  • vor 5 Tagen
  • Stürmer Roman Zap wird die Höchstadt Alligators nach einer Saison verlassen. Das gab der Oberligist bekannt. Der 22-Jährige suche eine neue Herausforderung. In 56 Spielen erzielte Zap 15 Tore und verbuchte zudem 19 Assists.
  • vor 6 Tagen
  • Matthew Pistilli bleibt bei den Stuttgart Rebels (Oberliga Süd) – und das gleich doppelt! Auch in der neuen Saison steht der 37-Jährige für das Team aus Baden-Württemberg auf dem Eis und geht gleichzeitig in sein zweites Jahr als Sportlicher Leiter des Clubs.
  • vor 8 Tagen
  • Die PENNY DEL hat die Anfangszeiten für die möglichen Spiele 5 und 6 im Viertelfinale festgelegt. Am 2. April würde ab 19.30 Uhr gespielt. Am 4. April würde so gestartet: 14 Uhr Ingolstadt - München, 15 Uhr Köln - Schwenningen, 16.30 Uhr Berlin - Straubing, 19 Uhr Bremerhaven - Mannheim.
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