Anzeige
Dienstag, 17. Februar 2026

Vizeweltmeister im Viertelfinale Ohne Glanz, aber souverän: Schweiz schaltet Olympia-Gastgeber Italien aus

NHL-Angreifer Nino Niederreiter (Mitte; rotes Trikot) und seine Schweizer lösten die Pflichtaufgabe gegen Gastgeber Italien und stehen im Olympia-Viertelfinale.
Foto: IMAGO/ABACAPRESS

Die Schweizer Nationalmannschaft hat die erste Aufgabe in der K.-o.-Phase der Olympischen Winterspiele in Mailand gelöst. Gegen Gastgeber Italien fiel der Sieg der Schweizer am Dienstagmittag in der Viertelfinalqualifikationsrunde mit 3:0 aber weniger deutlich aus als im Vorfeld erwartet werden durfte. 
 
Eine positive Nachricht gab es für das Schweizer Nationalteam bereits vor dem Spielbeginn: Andrea Glauser, der im Gruppenspiel gegen Kanada mit Verdacht auf eine Gehirnerschütterung ausgeschieden war, kehrte in die Abwehr zurück. 
 
Den Schwung aus dem Sieg im letzten Gruppenspiel gegen Tschechien nahmen die Schweizer gleich in die Startphase der Partie mit. Nach 79 Sekunden jubelten sie über ihren ersten Treffer. Die erste Schweizer Formation war zuständig für den Traumstart, als Torschütze durfte sich Philipp Kurashev (2.) feiern lassen. In Führung liegend powerte die Mannschaft von Patrick Fischer gleich weiter. Belohnen konnte sich die Schweiz dann im ersten Powerplay, Roman Josi (11.) erhöhte auf 2:0. 
 
Auch in der Folge hatten die Gastgeber Mühe, mit dem Gegner Schritt zu halten. Vor allem Torhüter Damian Clara wusste jedoch gleich mehrere Torchancen zu entschärfen. So war der Zwei-Tore-Vorsprung zur ersten Pause gemessen an den Spielanteilen für die Schweiz zu wenig.

Die Statistik zum Spiel (1 Einträge)

 

 

Die Zielstrebigkeit der ersten 20 Minuten ging beim Team mit dem weißen Kreuz auf der Brust nach der ersten Pause allerdings etwas verloren. Die Schweizer behielten zwar die Oberhand, es waren aber gewisse Unsicherheiten im Spiel festzustellen. So durften sich die Italiener zur zweiten Pause anrechnen lassen, dass sie den Ausgang der Partie weiterhin offenhalten konnten. Mit zehn Abschlüssen auf das Schweizer Tor wagten sich die Italiener im Mittelabschnitt auch vermehrt selbst in die Offensive, Torhüter Leonardo Genoni bestand allerdings diese Prüfungen. 

Der Spielverlauf ließ es auch nicht zu, dass die Schweizer Experimente jeglicher Art vornahmen. So wäre bei einem deutlicheren Spielverlauf denkbar gewesen, dass auch Reto Berra als Torhüter Nummer drei noch Spielzeit hätte sammeln dürfen. Es war ein weiteres Powerplay notwendig, um die Anspannung beim Schweizer Team zu mindern. Nico Hischier (46.) sorgte nach wenigen Sekunden in Überzahl für die Vorentscheidung. 
 
Ein Aufbäumen der Italiener ließ der Gegner nicht mehr zu. So siegte die Schweiz am Ende souverän, aber ohne zu glänzen. Am Mittwochabend heisst der nächste Gegner des WM-Finalisten von 2024 und 2025 dann Finnland. Dann wird definitiv ein kaltblütiger Auftritt der Schweizer gefordert sein. Die Viertelfinalpartie beginnt um 18.10 Uhr. 

Raphael Dort


Anzeige
Anzeige

Notizen

  • vor 8 Stunden
  • DEB-Hauptschiedsrichter André Schrader und Lukas Kohlmüller (Hauptschiedsrichter) sowie Patrick Laguzov (Linienschiedsrichter) werden bei der Weltmeisterschaft 2026 in der Schweiz im Einsatz sein. Außerdem DEL-Hauptschiedsrichter Sean MacFarlane (USA) und DEL-Linienrichter Jiri Ondracek (CZE).
  • vor 2 Tagen
  • Die Chicago Blackhawks (NHL) haben General Manager Kyle Davidson mit einem Mehrjahresvertrag ausgestattet. Er ist seit 2022 im Amt. Der Club hat seither nie die Playoffs erreicht.
  • vor 4 Tagen
  • Der DEB beschreitet mit dem Jahrgang 2011 neue Wege in der Nachwuchsarbeit. Erstmals tritt eine U15-Perspektivmannschaft in einem internationalen Turnier an. Vom 15. bis 19. April 2026 messen sich die deutschen Nachwuchsspieler in Salzburg (Österreich) mit vier weiteren Teams.
  • vor 5 Tagen
  • Santeri Haarala, zweitbester Punktesammler des Nord-Oberligisten TecArt Black Dragons Erfurt, geht in den kommenden Monaten für die Newcastle Northstars in Australien auf Torejagd. Die Saison in Down Under startet am 17. April und endet am 30. August 2026.
  • vor 6 Tagen
  • Der EC Peiting kann weiter auf einen seiner wichtigsten Angreifer zählen: Thomas Heger verlängert seinen Vertrag beim Süd-Oberligisten für die kommende Spielzeit. Der 28-Jährige sammelte für Peiting 2025/26 in 55 Einsätzen 55 Punkte und erzielte insgesamt 29 Tore.
Anzeige

Die Eishockey NEWS-App

Lesen Sie jetzt alles über die schnellste Mannschaftssportart der Welt auf Ihrem Tablet oder Smartphone. Alle deutschen Ligen, die NHL und die europäischen Clubs finden Sie auf einen Klick. Mit allen Artikeln und Bildern.