Michal Repik traf nach nur sechs Sekunden - ein neuer Rekord in Tschechien.
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Es ist das schnellste Tor in der Historie der tschechischen Extraliga: Michal Repik (Sparta Prag) traf am Freitag gegen den HC Pilsen bereits nach sechs Sekunden. Damit unterbot er Pavel Jankus Bestmarke von 1995 um eine Sekunde.
Im Vergleich mit den weiteren europäischen Top-Ligen ist Repik damit schneller als in der EBEL/ICE Hockey League Benjamin Petrik (Villach, 2017, sieben Sekunden) und so schnell wie die Rekordhalter in der Schweiz, Peter Jaks 1992 für den HC Ambrì-Piotta und Ken Yaremchuck 1998 für den HC Davos. Der Blitzstarter ist er aber nicht. Anmerkung vorab an dieser Stelle: Teils sind die Zeiten umstritten. In der DEL trafen mit Andre Faust (Augsburger Panther, 1998) und Matthias Plachta (Adler Mannheim, 2019) zumindest zwei Spieler schneller nach Spielbeginn. Nur fünf Mal tickte der Sekundenzeiger auch vor Alexander Wiklunds SHL-Rekord (Karlskrona HK, 2015) und bei Alexander Yelesin (Lokomotive Yarloslavl, 2017) Top-Treffer in der KHL. In der finnischen Liiga brauchte Markus Nurmi (TPS Turku, 2020) sogar nur vier Sekunden. Es geht noch schneller: In der slowakischen Extraliga schoss Peter Sivak (Vlci Zilina) 2012 nach 3,23 Sekunden ein.
Martin Wimösterer
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