Marco Sternheimer verletzte sich bei einem Spiel in Dingolfing schwer.
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Wenn der Ausgang eines Playoff-Halbfinalspiels nebensächlich wird, muss etwas Schlimmes geschehen sein. So war das am Sonntag im Bayernligaspiel zwischen dem EV Dingolfing und dem EHC Königsbrunn vor 1.144 Zuschauern. Die Gästestürmer Peter Brückner (in die Bande in der regulären Spielzeit) und Marco Sternheimer verletzten sich schwer. Sternheimer erlitt in der Overtime dem Vernehmen nach einen (offenen) Cut am Hals durch die Kufe eines Mitspielers. Nach mehreren Quellen blieb die Halsschlagader verschont, der Stürmer soll außer Lebensgefahr sein. Man mache drei Kreuze.
Beide Teams sahen sich unter diesen Eindrücken nicht in der Lage, die Partie zu Ende zu spielen. Die restliche Spielzeit wurde nach einer langen Pause heruntergelaufen lassen, ein Penaltyschießen einvernehmlich als Entscheidungskriterium herangezogen. Johan Lorraine entschied es zugunsten Königsbrunn, Serienausgleich. Kein Jubel. Alles nebensächlich ob der Schwerverletzten.
Der EHC Königsbrunn schrieb auf Instagram: „Wenn das Ergebnis zur Nebensache wird... Wir sind in tiefen Gedanken bei unserer #6 und #33. Infos folgen in den nächsten Stunden."