Kirill Kaprizov (links) ist der neue Rekordtorschütze der Minnesota Wild. Der Russe löste den Slowaken Marian Gaborik ab.
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Dominanter Auftritt von Leon Draisaitl in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch: Beim 5:4 nach Verlängerung gegen die Ottawa Senators war der Superstar der Edmonton Oilers mit zwei Toren und drei Vorlagen an allen Treffern beteiligt. Schon im ersten Drittel schnürte der Kölner seinen Doppelpack, nachdem zunächst die Gäste zweimal in Führung gegangen waren. In den letzten Abschnitt starteten die Senators schließlich sogar mit einem 4:2-Vorsprung, unter anderem war dabei Tim Stützle (verbuchte vor 18.347 Zuschauern im Rogers Place zwei Vorlagen) involviert. Doch Draisaitl drehte nochmal auf, legte die Treffer von Ryan Nugent-Hopkins (42-) und Zach Hyman (59.) direkt vor und verbuchte beim Game-Winning-Goal von Defender Evan Bouchard einen sekundären Assist.
„Ich finde, wir haben im dritten Drittel gute Arbeit geleistet, indem wir sie unter Druck gesetzt und es relativ einfach gehalten haben“, sagte Leon Draisaitl. „Und dann brauchten wir nur zwei Spielzüge, sodass es am Ende für uns gut gelaufen ist. Aber man muss aufpassen, dass man nicht zu oft in solche Situationen gerät. Man kann nicht bis ins dritte Drittel hinein einem Rückstand hinterherlaufen. Das ist kein Erfolgsrezept. In dieser Situation nimmt man jeden Punkt, den man kriegen kann, und es gibt viele positive Aspekte aus dem Match – aber es gibt auch noch einige Dinge, die wir verbessern müssen.“
Peterka on the power play! 🔥
— Utah Mammoth (@utahmammoth) March 4, 2026
3-1, Utah. pic.twitter.com/OkBV3IkgRu
Erfolgreich verlief der Abend auch für JJ Peterka. Der ehemalige Münchener erzielte in Washington das Siegtor zum 3:2 für die Utah Mammoth. Trainer André Tourigny lobte anschließend das perfekte Powerplay, das aus zwei Chancen zwei Tore kreierte. „Beim dritten Treffer ist es ein Pass in den Slot und ein toller Job von JJ. Wir wollen diese Angriffsmentalität haben“, so der kanadische Head Coach.
Derweil brachte der Spieltag auch mehrere individuelle Meilensteine. Nathan MacKinnon erreichte mit einem Assist bei Colorados 5:1-Erfolg in Anaheim als zweiter Akteur (nach Edmontons Connor McDavid) in der laufenden Saison die Marke von 100 Scorer-Punkten. San Joses Youngster Macklin Celebrini sammelte beim 7:5-Torfestival gegen Montréal vier weitere Zähler, darunter war sein 30. Treffer in dieser Spielzeit. Kirill Kaprizov erzielte bei Minnesotas 5:1-Sieg gegen Tampa Bay sein 220. Tor im Wild-Trikot. Damit löste er Marian Gaborik als besten Torjäger der Franchise-Geschichte ab.
Tim Heß