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Freitag, 20. März 2026

Nachfolgenamen kursieren Tschechiens Weltmeister-Trainer Rulik wechselt nach der WM zu Kladno, Pavel Gross dementiert

Radim Rulik (links) und Tomas Plekanec beim Olympiaturnier in Mailand. Plekanec geht zusammen mit Rulik zu Rytiri Kladno.
Foto: IMAGO/CTK Photo/Michal Kamaryt

Nationaltrainer Radim Rulik, der Tschechiens Auswahl 2024 zum Weltmeister-Titel führte, tritt nach der Weltmeisterschaft in der Schweiz von seinem Posten zurück. Ab der Saison 2026/27 wird er neuer Head Coach des Extraligaclubs Rytiri Kladno. „Ich habe gespürt, dass es Zeit für eine Veränderung ist, dass ich zurückkehren möchte zur tagtäglichen Arbeit und Entwicklung einer Mannschaft“, sagte Rulik am Dienstag vor Journalisten in Prag.

Er habe diese Entscheidung nach reiflicher Überlegung und mehreren Debatten mit seinen Kollegen nach den Olympischen Spielen getroffen, ergänzte Rulik. Seine Mitstreiter beim Nationalteam hätten ihm gegenüber geäußert, dass sie das Gleiche fühlen. Daher werden auch seine Co-Trainer Marek Zidlicky und Tomas Plekanec mit ihm zusammen in Kladno arbeiten, so der 60-Jährige. Ex-NHL-Stürmer Plekanec war neben seinem Job im Nationalteam bereits seit Beginn der auslaufenden Saison als Sportdirektor in Kladno angestellt. Kurz vor dem Jahreswechsel 2025/26 übernahm er zusätzlich den Cheftrainerposten bei den Rittern nach der Entlassung seines Vorgängers David Cermak.

„Wir trennen uns im Guten. Ich bin nicht erbost, es tut mir nur leid. Radim hat das Vertrauen des Verbandsvorstands, die Arbeit mit ihm sollte fortgeführt werden. Aber ich respektiere die Entscheidung von ihm“, erklärte der Präsident des tschechischen Eishockeyverbandes (CSLH), Alois Hadamczik, bei demselben Briefing im Foyer des Verbandssitzes. Weil Rulik das Angebot einer zweijährigen Verlängerung seines Vertrages nicht angenommen habe, müsse man nun einen Nachfolger für Rulik finden. „Bis zum Beginn der Weltmeisterschaft wollen wir den Namen des neuen Nationaltrainers bekanntgeben“, versicherte der Verbandschef.

Er habe einige Kandidaten im Kopf, könne aber noch nichts sagen, weil er mit niemandem bisher gesprochen habe, so Hadamczik. Derweil kursieren in den tschechischen Medien bereits die Namen mehrerer Anwärter. Einer von ihnen ist Pavel Gross, der im vergangenen Oktober als Chefcoach von Sparta Prag beurlaubt wurde. „Ich habe es auch nur gehört und gelesen, dass Rulik & Co. nach Kladno gehen. Mehr nicht. Ich habe mit keinem geredet oder telefoniert…, d.h. ich beschäftige mich auch nicht damit“, antwortete Gross auf Nachfrage von Eishockey NEWS.    

Lothar Martin


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Notizen

  • gestern
  • Die Weltmeisterschaften der Division IIA (20. bis 26. April) und der Division IV (12. bis 18. April) findet wegen der Sicherheitslage im Nahen Osten nicht wie ursprünglich geplant in den Vereinigten Arabischen Emiraten beziehungsweise Kuwait statt. Der Status beider Turniere bleibt zunächst offen.
  • vor 2 Tagen
  • Julius Ramoser muss zum Auftakt der ersten Playoffrunde zusehen. Der DEL-Disziplinarausschuss sperrte den Stürmer der Grizzlys Wolfsburg wegen eines Kniechecks zu Hauptrundenabschluss in Augsburg für ein Spiel. Dazu wird ihm eine Geldstrafe nicht genannter Höhe auferlegt.
  • vor 5 Tagen
  • Die deutsche Auswahl hat bei einem Paralympics-Comeback Platz sechs belegt. Im Spiel um Platz fünf unterlag das Team am Samstag gegen Italien trotz zweimaliger Führung mit 2:5. Drei Tore der Gastgeber im Schlussdrittel brachten die Entscheidung. Bernhard Hering erzielte beide deutschen Treffer.
  • vor 6 Tagen
  • NHL in der Nacht auf Samstag: Die Edmonton Oilers unterlagen bei den St. Louis Blues nach 2:0-Führung (eine Vorlage von Leon Draisaitl) mit 2:3 nach Verlängerung. Die New York Islanders unterlagen den Los Angeles Kings mit 2:3.
  • vor 6 Tagen
  • Die Rostock Piranhas haben den Vertrag mit ihrem bereits seit Anfang Februar beurlaubten Ex-Coach Lenny Soccio (58) nun „im gegenseitigen Einvernehmen" aufgelöst. Der deutsche Ex-Nationalstürmer hatte den Nord-Oberligisten mehr als drei Jahre lang trainiert.
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