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Montag, 23. März 2026

Playoffs in der PENNY DEL Vor dem Viertelfinalstart: Ein Derby, eine schwarze Serie, ein besonderes Torhüterduell und ein klarer Favorit

Mannheims Kristian Reichel (links) im Laufduell mit Bremerhavens Colt Conrad.
Foto: City-Press

Die erste Playoff-Runde der PENNY DEL war ein netter Appetitanreger – vor allem durch Schwenningens dramatisches Weiterkommen im entscheidenden Spiel 3 der Serie gegen Wolfsburg. Ab Dienstag geht es mit der Endrunde im Oberhaus aber erst so richtig los, wenn die Viertelfinal-Serien im Modus Best-of-seven starten. Dann greifen auch die Top Sechs der Hauptrunde ins Rennen um die Meisterschaft ein. MagentaSport zeigt alle Spiele live.

Den Auftakt macht am Dienstag um 19 Uhr das bayerische Duell zwischen München und Ingolstadt. In der Hauptrunde verlor der EHC Red Bull nur das erste Aufeinandertreffen mit dem ERC im September auswärts 3:6. Danach gab es drei Erfolge (2:0, 3:1 und 4:0). Beide Shutouts gelangen in München. Der Respekt ist dennoch groß. „Sie haben die beste Offensive der Liga. Ihr Umschaltspiel ist exzellent, ihre Geschwindigkeit großartig, und sie besitzen auch den besten Torschützen der Liga“, sagt EHC-Trainer Oliver David über den Gegner sowie dessen Top-Goalgetter und Stürmer des Jahres Riley Barber (32 Tore). Ingolstadts Routinier Daniel Pietta meint vor dem Auftakt: „Egal gegen wen du spielst – es wird schwer. München ist für uns natürlich besonders, allein wegen der kurzen Wege und der Derby-Emotionen. Solche Duelle haben immer eine eigene Geschichte.“

Um 19.30 Uhr startet dann auch Meister Berlin die Mission Titelverteidigung in Straubing (auch live bei DF1). Der Rekordchampion machte aufgrund einer schon fast unglaublichen Verletzungsmisere eine schwere Hauptrunde durch, gewann aber zuletzt fünfmal in Folge. „„Die Jungs waren ehrlich zu sich selbst und haben wirklich verstanden, dass wir uns steigern müssen. Wir haben unser Spiel einfach gehalten, ein gutes Forechecking gespielt und Schüsse geblockt. Das ist wieder das typische Eisbären-Hockey“, ist Trainer Serge Aubin zuversichtlich. In der Hauptrunde verlor Berlin drei von vier Spielen gegen Straubing, gewann aber bislang jede der fünf Playoff-Serien gegen die Tigers. „Wenn bei uns alle ihren Job machen und jeder seinen Teil zum Puzzle beiträgt, ist da draußen keine Mannschaft, die wir fürchten müssen“, strahlt Verteidiger Stephan Daschner Optimismus nach Straubings bester Hauptrunde der Clubgeschichte aus.

Am Mittwoch sind dann die beiden Top-Teams des Grunddurchgangs erstmals gefordert. Um 19 Uhr erwartet Mannheim die Fischtown Pinguins. Eine Mannschaft, die die Adler in der Hauptrunde viermal besiegen konnten. Bremerhaven setzte sich in der ersten Runde souverän durch, obwohl gegen Nürnberg neben Bennet Roßmy und Jan Urbas auch Miha Verlic und Max Görtz nicht zur Verfügung. standen. „Viele mussten Jobs übernehmen, die sie sonst nicht übernehmen mussten. Das haben sie bislang ganz fantastisch gemacht. Genauso werden wir weitermachen“, verspricht Trainer Alexander Sulzer. Besonders im Fokus wird das Torhüterduell stehen. In den vorangegangenen zwei Spielzeiten bildeten Kristers Gudlevskis und Maximilian Franzreb vielleicht das Top-Duo der Liga. In der Endrunde wurde aber stets der Lette dem deutschen Nationalkeeper vorgezogen. Nun ist Franzreb die Nummer eins der Adler. „Es ist immer schön, gegen die alten Teamkollegen zu spielen. Ich hatte vier gute Jahre in Bremerhaven. Jetzt ruhen die Freundschaften aber“, sagt der Keeper.

Um 19.30 Uhr muss Köln in Schwenningen ran. Die Haie, obwohl Hauptrundenprimus, starten aufgrund einer Sonderregelung wegen der Arenabelegung in der Domstadt auswärts. Den Heimvorteil behält Köln aber. Wenn nötig würden die Spiele 6 und 7 im Rheinland stattfinden. Im Grunddurchgang gewannen die Rheinländer alle vier Spiele gegen die Wild Wings und gehen als klarer Favorit in die Serie. Trainer Kari Jalonen sagt: „Wir haben jetzt ein besseres Set-up für die Playoffs. Ich werde aber nicht anfangen über irgendetwas zu spekulieren: In den Playoffs geht es darum, für den Moment zu leben.“ Schwenningen kann mit der Außenseiterrolle gut leben. „Wir haben nichts zu verlieren. Es startet von null“, so Stürmer Phil Hungerecker.

Die Spiele im Überblick mit den Quoten von INTERWETTEN.DE

Dienstag, 24. März

19.00 München  Ingolstadt 1,85|4,50|3.25
19.30 Straubing  Berlin 2,25|4,20|2,60

Mittwoch, 25. März

19.00 Mannheim  Bremerhaven 1,90|4,50|3,15
19.30 Schwenningen  Köln offen|offen|offen

(Stand: 23.03.2026, 17.50 Uhr)

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Notizen

  • vor 8 Stunden
  • Die NHL kommt im Rahmen ihrer Global Series im Dezember nach Deutschland. Schon Mitte November macht sie in Veikkaus Arena in Helsinki (Finnland) Halt. Am 12. und am 14. November messen sich dort die Carolina Hurricanes und die Seattle Kraken um Torhüter Philipp Grubauer in regulären Saisonspielen.
  • vor 9 Stunden
  • Die Tölzer Löwen (Oberliga Süd) haben die Zusammenarbeit mit ihrem Geschäftsführer Fabian Schlager bis einschließlich der Saison 2029/30 verlängert.
  • vor 12 Stunden
  • Stürmer Spencer Machacek hat sich einer Operation unterzogen. Der Leitwolf der Grizzlys Wolfsburg hatte sich im zweiten Spiel der Erstrunden-Playoff-Serie gegen die Schwenninger Wild Wings am Unterkörper verletzt.
  • gestern
  • Michael Fomin hat seinen Vertrag verlängert und trägt auch kommende Saison das Trikot der Füchse Duisburg. Der 27-jährige Angreifer geht somit in seine sechste Spielzeit für den Nord-Oberligisten.
  • vor 4 Tagen
  • Die Weltmeisterschaften der Division IIA (20. bis 26. April) und der Division IV (12. bis 18. April) findet wegen der Sicherheitslage im Nahen Osten nicht wie ursprünglich geplant in den Vereinigten Arabischen Emiraten beziehungsweise Kuwait statt. Der Status beider Turniere bleibt zunächst offen.
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