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Mittwoch, 25. März 2026

Die DEL-Playoffs am Mittwoch Juvonen und Kaski führen Köln zu knappem Auftaktsieg, Mannheim gewinnt klar gegen Bremerhaven

Nationalstürmer Marc Michaelis (rechts) brachte die Adler Mannheim gegen Bremerhaven früh in Führung.
Foto: IMAGO/Herrmann Agenturfotografie 

Zum Auftakt ihrer Viertelfinalserien in den Playoffs der PENNY DEL gaben sich die Kölner Haie und die Adler Mannheim am Mittwochabend keine Blöße. Der Hauptrundenmeister aus Köln mühte sich bei den Schwenninger Wild Wings zu einem 1:0, während die Mannheimer vor heimischer Kulisse die Fischtown Pinguins Bremerhaven souverän mit 5:2 bezwangen.

Die Haie, die sich aufgrund wiederkehrender Terminschwierigkeiten in der heimischen Lanxess Arena bereits vor den Playoffs 2025 mit der DEL auf eine Änderung des gewohnten Spielrhythmus’ geeinigt hatten, starteten auswärts in ihre Best-of-seven-Serie – und das bei euphorisierten Schwenningern, die in den Pre-Playoffs auf dramatische Weise die Grizzlys Wolfsburg aus dem Weg geräumt hatten. Dass diese Konstellation ihre Tücken für den Favoriten birgt, offenbarte sich schnell. Während sich Köln vorsichtig ins Spiel hineintastete, brachten die lautstark angetriebenen Gastgeber sofort die maximale Intensität aufs Eis und kamen mit überfallartigen Kontern immer wieder gefährlich vors Tor. Ein Treffer von Tyson Spink wurde wegen Torhüterbehinderung allerdings zu Recht aberkannt, ehe der schnelle Philip Feist am Pfosten scheiterte. Janne Juvonen, der DEL-Spieler des Jahres im Kölner Tor, kam in der Anfangsphase rasch auf Betriebstemperatur. Mitten in die Schwenninger Drangphase hinein gingen die Gäste dann jedoch unter Mithilfe von Schwenningens Goalie Joacim Eriksson in Führung. Der Schwede ließ bei freier Sicht einen Flatterschuss von Oliwer Kaski passieren (13.). Nun waren auch die Kölner in den Playoffs angekommen und drängten in Überzahl auf das 2:0. Eine Direktabnahme von Nate Schnarr prallte jedoch vom Pfosten zurück.

Im Mitteldrittel stabilisierten sich die Haie in der Defensive und boten den Schwenningern weniger Räume im Zentrum an. Offensiv blieb beim Hauptrundenmeister aber vieles Stückwerk. Eine der wenigen hochkarätigen Chancen vergab Louis-Marc Aubry im Slot. So durften die Wild Wings vor dem letzten Drittel immer noch auf eine Überraschung hoffen. Köln legte jetzt den Fokus noch mehr auf die Defensive und ließ gegen leidenschaftlich kämpfende Gastgeber nicht viel zu. Zweieinhalb Minuten vor Ende nahm Schwenningens Coach Steve Walker Ericsson vom Eis. Sein Team drückte nun noch einmal und hatte 21 Sekunden vor Schluss den Ausgleich auf dem Schläger. Nach Zuspiel von Alexander Karachun scheiterte Kyle Platzer im Slot jedoch am starken Juvonen.

Die Spiele im Stenogramm (2 Einträge)

 

 

Die Mannheimer starteten beim Viertelfinalauftakt gegen Bremerhaven derart furios in die Partie, als würden sie diese Serie schon in den ersten Minuten entscheiden wollen. Pinguins-Goalie Kristers Gudlevskis geriet sofort unter Dauerbeschuss und musste schon nach 179 Sekunden das erste Mal hinter sich greifen, nachdem Nationalspieler Marc Michaelis einen Abpraller über die Linie gedrückt hatte. Die Adler hielten das Tempo hoch und erhöhten noch vor der ersten Drittelpause auf 2:0. Einen Schuss von John Gilmour fälschte Pinguins-Verteidiger Akito Hirose unglücklich mit dem Schlittschuh ins eigene Tor ab. Mit deutlich mehr Elan starteten die Gäste in den Mittelabschnitt und schöpften nach einem Powerplay-Knaller von Phillip Bruggisser in den Winkel wieder Hoffnung. Die Mannheimer schüttelten sich kurz – und stellten dann den alten Abstand wieder her. Nach einem Zwei-auf-eins-Konter vollendete der aufgerückte Nicolas Mattinen im Slot. Bremerhaven blieb anfällig für Scheibenverluste und fing sich noch vor der zweiten Drittelpause das nächste Kontertor. Diesmal war es Luke Esposito, der Gudlevskis verlud und zum 4:1 einschob. 

Nach einem Scheibengewinn an der Bande erhöhten die Adler im Schlussabschnitt durch Yannick Proske auf 5:1, ehe Rayan Bettahar nur 58 Sekunden später mit einem herrlichen Schlagschuss noch etwas Ergebniskosmetik gelang. Langweilig wurde es aber auch danach nicht. In der Schlussphase kochten gleich mehrfach die Emotionen hoch, insbesondere nach einem harten Open-ice-Hit von Andy Miele gegen Brendan O'Donnell. In den letzten drei Minuten sprachen die Referees 46 Strafminuten aus. 

Siegmund Dunker


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Notizen

  • vor 13 Stunden
  • Don Granato trainiert die US-Männer bei der bevorstehenden A-Weltmeisterschaft in der Schweiz (15. bis 31. Mai). Der 58-Jährige folgt auf Ryan Warsofsky (San Jose Sharks), der die USA 2025 zu WM-Gold geführt hatte. Granatos bis dato letzte Station als Chef waren die Buffalo Sabres von 2021 bis 2024.
  • vor 17 Stunden
  • Die Lausitzer Füchse, die im DEL2-Viertelfinale gegen Kassel beim Stand von 1:3 eine Niederlage vom Aus entfernt sind, können in den laufenden Playoffs nicht mehr auf Alexis D'Aoust (29) zurückgreifen. Der kanadische Stürmer zog sich in Spiel 4 bei einem Bandencheck eine Oberkörperverletzung zu.
  • gestern
  • Im einzigen NHL-Spiel am Montag gewannen die Ottawa Senators mit 2:1 bei den New York Rangers. Rangers-Stürmer Mika Zibanejad (32) absolvierte dabei sein 1.000. Hauptrundenspiel.
  • vor 2 Tagen
  • Die NHL kommt im Rahmen ihrer Global Series im Dezember nach Deutschland. Schon Mitte November macht sie in Veikkaus Arena in Helsinki (Finnland) Halt. Am 12. und am 14. November messen sich dort die Carolina Hurricanes und die Seattle Kraken um Torhüter Philipp Grubauer in regulären Saisonspielen.
  • vor 2 Tagen
  • Die Tölzer Löwen (Oberliga Süd) haben die Zusammenarbeit mit ihrem Geschäftsführer Fabian Schlager bis einschließlich der Saison 2029/30 verlängert.
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