Trotz der Niederlage in Washington gibt es für die Buffalo Sabres Grund zum Feiern: Sie nehmen erstmals seit 2011 wieder an den Playoffs Teil.
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In der Eastern Conference der NHL sind in der Nacht auf Sonntag weitere Entscheidungen in Sachen Playoffs gefallen, während das Rennen um die Wild Card-Plätze weiter spannend bleibt. So haben ich sowohl die Tampa Bay Lightning mit ihrem 3:1-Sieg über Marco Sturm und die Boston Bruins, als auch die Buffalo Sabres nun für die Postseason qualifiziert. Die Sabres gingen mit 2:6 gegen Washington zwar leer aus, ihre seit 2011 anhaltende Durststrecke ohne Playoffs – die längste eines Teams in der Geschichte der NHL – endete aber trotzdem.
Der Grund: Weil sowohl die Ottawa Senators als auch die Detroit Red Wings im Rennen um die Wild-Card-Plätze ihre Partien verloren, kann Buffalo nicht mehr aus den Playoff-Rängen fallen. Die Senators, für die Tim Stützle seine 45. Torvorlage der Saison sammelte, unterlagen mit 1:4 gegen Minnesota und belegen weiterhin den zweiten Wild-Card-Platz. Punktgleich, aber einen Platz dahinter liegen die Red Wings. Moritz Seider und sein Team enttäuschten gegen die New York Rangers – letzter der Eastern Conference – auf ganzer Linie und unterlagen verdient ebenfalls mit 1:4. Beide Teams kämpfen in den wenigen, noch verbleibenden Partien mit Philadelphia, Washington und Columbus um die Playoff-Teilnahme. Nicht dabei sein werden definitiv die Florida Panthers: Der Stanley-Cup-Sieger von 2024 und 2025 ist nach der krachenden 4:9-Pleite gegen die Pittsburgh Penguins offiziell aus dem Rennen.
Im Westen gab es für die Edmonton Oilers, weiter ohne den verletzten Leon Draisaitl, nichts zu holen: Gegen die Vegas Golden Knights unterlag man mit 1:5. Dadurch bleibt man weiter Erster der Pacific Division, jedoch punktgleich mit den Anaheim Ducks und nur einen Zähler vor Vegas. Erfolgreich gestalten konnten die Utah Mammoth dagegen ihre Partie gegen die Vancouver Canucks: Beim 7:4-Erfolg blieb JJ Peterka ohne Torbeteiligung bei 14 Minuten Eiszeit. Die Mammoth belegen im Moment den ersten Wild-Card-Platz im Westen und haben sechs Spiele vor Ende der regulären Saison ein Polster von fünf Punkten auf die Verfolger.
Phillip Grubauer und die Seattle Kraken haben dagegen nur noch geringe Chancen auf die Playoffs. Mit 2:4 setzte es gegen die Chicago Blackhawks trotz Grubauers 27 Saves die achte Niederlagen aus den jüngsten neun Partien, womit man bereits sechs Punkte Rückstand auf die Wild-Card-Plätze hat.
Michael Wutz
Die Ergebnisse im Überblick:
New York Rangers – Detroit 4:1 (1:0, 1:0, 2:1)
Carolina – New York Islanders 4:3 (1:1, 2:1, 1:1)
Columbus – Winnipeg 1:2 (1:0, 0:1, 0:1)
Los Angeles – Toronto 7:6 n.V. (0:2, 3:2, 3:2, 1:0)
New Jersey – Montreal 3:4 n.P. (0:1, 2:2, 1:0, 0:0, 0:1)
Vancouver – Utah 4:7 (1:2, 1:2, 2:3)
Washington – Buffalo 6:2 (3:2, 1:0, 2:0)
Anaheim – Calgary 3:5 (1:1, 0:3, 2:1)
Edmonton – Las Vegas 1:5 (0:1, 1:2, 0:2)
San José – Nashville 3:6 (0:3, 2:0, 1:4)
Seattle – Chicago 2:4 (0:0, 0:2, 2:2)
Ottawa – Minnesota 1:4 (0:2, 0:1, 1:1)
Dallas – Colorado 0:2 (0:0, 0:0, 0:2)
Pittsburgh – Florida 9:4 (2:2, 6:0, 1:2)
Tampa Bay – Boston 3:1 (0:0, 0:1, 3:0)