Großer Jubel beim Deggendorfer SC: Zum ersten Mal seit 2018 steht der DSC wieder im Finale der Oberliga.
Foto: Roland Rappel
Der erste Finalteilnehmer der Oberliga-Playoffs steht fest: Durch den 7:2-Erfolg gegen die Tilburg Trappers gewinnt der Deggendorfer SC die Halbfinal-Serie mit 4:1 und zieht ins Endspiel ein. Der Gegner der Niederbayern im Kampf um den Titel wird noch ermittelt, Memmingen sicherte sich in Mellendorf durch einen 5:3-Auswärtssieg bei den Hannover Scorpions die Chance darauf, am Dienstag ein bayerisches Finale klar zu machen.
2018 stand der Deggendorfer SC das letzte Mal im Finale der Oberliga, acht Jahre später sind die Niederbayern wieder zurück. Mit dem Finaleinzug gelang dem DSC auch gleichzeitig die Revanche für 2018, wo man sich im Finale deutlich dem diesjährigen Halbfinal-Gegner aus Tilburg geschlagen geben musste. Der überragende Mann des Abends war dabei Deggendorfs Marco Baßler, der gleich vier Treffer erzielen konnte. Nach einem ausgeglichenen ersten Spielabschnitt schalteten die Hausherren im zweiten Drittel komplett in den Offensiv-Modus, erzielten fünf Treffer. Tilburg kam durch Kobe Roth zwar zwischenzeitlich zum 4:2-Anschluss, konnte die Deggendorfer Torlaune allerdings nicht stoppen. Nachdem die Niederbayern bereits mit einer 6:2-Führung ins letzte Drittel gingen, machte Harrison Roy mit seinem Treffer zum 7:2 den Endstand perfekt. Damit steht Deggendorf als erster Finalteilnehmer fest, mit wem es der DSC zu tun bekommt entscheidet sich in der kommenden Woche.
Der ECDC Memmingen sicherte sich in Hannover mit einem 5:3-Auswärtssieg den Matchpuck zum Finale. In einem wiederholt sehr ausgeglichenen Spiel machte am Ende der Schlussabschnitt den Unterschied. Die 2.090 Zuschauer in Melledorf mussten sich bis zum zweiten Drittel gedulden, ehe sie den ersten Treffer bejubeln durften. Doch nach Jordan Knackstedts Führungstreffer für die Hausherren in der 23. Minute brachen die Dämme, innerhalb von 15 Minuten erzielten beide Teams je drei Treffer. Mit einem 3:3 ging es in den finalen Abschnitt der Partie, in dem sich die Gäste aus dem Allgäu effizienter zeigten. Nikita Krymskiy und Markus Lillich trafen zum 5:3-Endstand aus Sicht der Indians. Trotz großem Kampf mussten die Scorpions durch die Niederlage den Heimvorteil abgeben, Memmingen hat nun am Dienstag vor heimischer Kulisse die Möglichkeit, das Finale klar zu machen.
Hanna Füller