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Sonntag, 26. April 2026

Nach klarer Finalniederlage Übereinstimmende Berichte: Trainer Todd Woodcroft ohne Zukunft in Kassel, Petteri Väkiparta übernimmt

War zwei Jahre lang Trainer der Kassel Huskies: Todd Woodcroft
Foto: Jan-Malte Diekmann

Nach übereinstimmenden Medienberichten, unter anderem von der HNA und X-Insider RinkRat am Sonntag, hat Trainer Todd Woodcroft keine Zukunft bei DEL2-Vizemeister EC Kassel Huskies. Erst am Freitag war der nächste Anlauf der Nordhessen auf die PENNY DEL gescheitert, im Finale setzte es eine deutliche 0:4-Niederlage gegen Meister Krefeld Pinguine. Der Kanadier Woodcroft hatte in Kassel zur Saison 2024/25 übernommen. In seiner ersten Saison folgte auf Platz eins in der Hauptrunde (101 Punkte) ein Halbfinalaus gegen den späteren Meister Dresden, im zweiten Anlauf nun die erneute Ernüchterung gegen Champion Krefeld.

Schon im Laufe der Saison 2025/26 war Woodcroft – inmitten einer weiteren erfolgreichen Hauptrunde – in die Kritik geraten. Besonders, weil das Spiel der Huskies trotz der enormen Möglichkeiten der Nordhessen eher selten spektakulär wär. Huskies-Geschäftsführer Derek Dinger sagte im Dezember 2025 gegenüber der HNA: „Wir führen ganz und gar keine Trainerdiskussion. Im Gegenteil. Wir stehen in der Tabelle sehr gut da und Woodcroft ist ein hervorragender Trainer, mit dem wir vertrauensvoll und konstruktiv zusammenarbeiten.“ Und Sportdirektor Daniel Kreutzer betonte im Interview mit Eishockey NEWS (erscheint in Print-Ausgabe 18) unmittelbar nach der verlorenen Finalserie: „Was die Trainerposition angeht, ist es noch zu früh, darüber eine Aussage zu treffen. Grundsätzlich sind wir mit dem, was die Trainer geleistet haben, sehr zufrieden.“

Nun ist die Entscheidung indes offenbar bereits gefallen: Woodcroft soll die Huskies verlassen, der bisherige Co-Trainer Petteri Väkiparta übernehmen. Der Finne kennt die DEL2 unter anderem als Cheftrainer der Lausitzer Füchse (Januar 2022 bis 2024), zuvor arbeitete der 48-Jährige auch als Co-Trainer in Wolfsburg, Schwenningen und Finnland (Espoo Blues). In Weißwasser schuf Väkiparta, der bei Pressekonferenzen und Interviews stets einen gewieften Spruch auf den Lippen hat, ein absolutes Bollwerk. In der Saison 2023/24 kassierten die Füchse unter Väkiparta in der Hauptrunde die wenigsten Tore (123) der Liga. Heißt auch: Väkiparta gilt als Defensivspezialist; steht eher für Stabilität als Spektakel. Ob das den Huskies-Fans auch mittel- bis langfristig gefällt, wird sich zeigen.

Tim Heß


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Notizen

  • gestern
  • Riley Damiani hat einen neuen Club gefunden. Der kanadische Stürmer, zuletzt zwei Jahre bei den Augsburger Panthern in der PENNY DEL aktiv, spielt in der kommenden Saison beim Schweizer Zweitligisten HC La Chaux-de-Fonds.
  • vor 3 Tagen
  • Die Frauen des ECDC Memmingen Indians verlieren nach dem erneuten Titelgewinn eine talentierte Stürmerin. Die 16-jährige Juniorennationalspielerin Victoria Butuzov schließt sich dem Schweizer Vizemeister SC Bern an.
  • vor 4 Tagen
  • Verteidiger Marian Bauer und Torhüter Finn Becker erhalten von DEL2-Club Eisbären Regensburg eine Förderlizenz. Sie stehen bei DEL-Club Iserlohn Roosters unter Vertrag.
  • vor 5 Tagen
  • Goalie Andreas Magg verlässt den Süd-Oberligisten EC Peiting und wechselt in die Bayernliga zu den Peißenberg Miners. Der 29-Jährige stammt aus der Peitinger Jugend und verprachte auch den Großteil seiner Profikarriere beim ECP. 2025/26 stand er 34-mal für den Club im Tor.
  • vor 5 Tagen
  • Das U15-Perspektivteam des DEB beendete ihr erstes internationales Turnier nach zwei Siegen gegen die Slowakei und die Bayerische Auswahl, sowie zwei Niederlagen gegen Tschechien und den EC Red Bull Salzburg auf dem vierten Platz. Turniersieger wurde Gastgeber Salzburg.
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