Die Eisbären Berlin um Eric Hördler (links, im Zweikampf mit Mannheims Marc Michaelis) führen in der DEL-Finalserie mit 2:0.
Foto: City-Press
Am Dienstagabend (19.30 Uhr, live bei MagentaSport) steht das dritte Spiel der DEL-Finalserie 2026 an. Die Adler Mannheim, 0:2 im Rückstand, empfangen die Eisbären Berlin in der SAP Arena. In unserer aktuellen Ausgabe - ab sofort im E-Paper und in unserem Online-Shop erhältlich, ab Dienstag am Kiosk - beschäftigen wir uns damit.
So blicken wir ausführlich auf die laufende Serie, aber im Hintergrundteil auch auf die bisherigen drei Final-Duelle zwischen den Adlern und Eisbären. Dazu erläutert der frühere Verteidigerstar Andy Roach - einmal Meister mit Mannheim und zweimal mit Berlin -, was die beiden Clubs so erfolgreich macht. „Das war schon zu meiner Zeit so: Jeder wusste zum Beispiel, wer Mannheim ist“, sagt Roach. Und Erfolg macht was mit einem Team. „In Berlin konnte man den ‚Swagger‘ (auf Deutsch in etwa: die selbstbewusste bis hin zum Überlegenheitsanspruch gehende Ausstrahlung; die Redaktion) spüren – und die anderen Teams konnten ihn auch fühlen.“
Mike Pellegrims, inzwischen als Trainer tätig, schoss im ersten Finalduell 1998 den vorentscheidenden Treffer zugunsten Mannheims. Im Interview erzählt er davon, ordnet aber auch die Entwicklung der beiden Clubs und das laufende Finale ein. Zu Berlin sagt er mit Blick auf die Playoffs: „Das ist jetzt ein ganz anderes Monster!" Und mit Finals kennen sich die Eisbären aus - darum meint er: „Berlin ist jetzt wie in seinem Wohnzimmer. Für Mannheim weiß ich das noch nicht."
Das Spiel am Dienstagabend dürfte dafür neue Erkenntnisse liefern. Adler-Stürmer Brendan O'Donnell sagt nach seinem Comeback im zweiten Finalspiel: „Wir müssen dieses Spiel gewinnen, denn es ist ein großer Unterschied, ob du in der Serie auf 1:2 verkürzen kannst oder mit 0:3 zurückliegst.“
Martin Wimösterer
Spiel 3, 28.04.2026
| 19:30 | Mannheim | - | Berlin | 2.30 | | | 4.10 | | | 2.55 |
(Stand: 27.04.2026, 18.46 Uhr)