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Donnerstag, 28. April 2022

Das fünfte Halbfinalmatch in der PENNY DEL 3:0-Heimerfolg über Mannheim: Eisbären Berlin um Doppeltorschütze Blaine Byron stehen nach starker Defensivleistung erneut im Finale

Der Moment der Vorentscheidung in Berlin: Blaine Byron nutzt seinen eigenen Abpraller zum zwischenzeitlichen 2:0 für die Eisbären im fünften Halbfinalmatch gegen die Adler aus Mannheim.
Foto: imago images/Nordphoto/Jürgen Engler

Die Eisbären Berlin stehen zum zweiten Mal in Folge in der Finalserie der PENNY DEL. Mit einer starken Defensivleistung, zwei Toren nach ähnlichem Muster sowie einem Empty-Net-Goal setzte sich das Team von Head Coach Serge Aubin am Donnerstagabend in der entscheidenden fünften Halbfinalpartie gegen die Adler aus Mannheim verdient mit 3:0 (0:0, 1:0, 2:0) durch. Bereits ab Freitagabend (Spielbeginn: 19.30 Uhr) haben die Eisbären nun die Möglichkeit, ihren Titel aus dem vergangenen Jahr gegen den EHC Red Bull München erfolgreich zu verteidigen.

Nach taktisch geprägten Anfangsminuten suchten die beiden Teams erst in der zweiten Hälfte des ersten Drittels etwas entschlossener den Weg in die Offensive. Gleich dreimal trafen die Mannschaften als Resultat das Gestänge – Mannheim durch Borna Rendulic, die Eisbären durch Matt White sowie Frank Hördler sogar zweimal. Nicht nur deshalb waren die Gastgeber dem Führungstor in dieser Phase ein Stück näher.

Der nicht ganz unverdiente erste Treffer des Abends gelang den Eisbären allerdings erst im zweiten Durchgang. Da dauerte es indes nur 43 Sekunden, bevor Manuel Wiederer bei einem Konter von der in dieser Situation viel zu löchrigen Adler-Defensive profitierte und seinen eigenen Rebound zum 1:0 verwertete. In der Folge wurde das Match deutlich offener geführt als noch im ersten Abschnitt, die guten Gelegenheiten häuften sich – zunächst insbesondere für Berlin. Mannheim hingegen fand erst in den zweiten zehn Minuten des Mitteldrittels wieder besser in die Partie, kam dem Ausgleichstor jedoch nicht so nahe wie die Eisbären zwischenzeitlich ihrem zweiten Treffer gewesen waren.

Das Match in der Statistik (1 Einträge)

 

 

Die Adler begannen daraufhin auch den dritten Durchgang durchaus druck- und schwungvoll. Während die ganz großen Hochkaräter für Mannheim allerdings weiterhin Mangelware waren, erhöhten die Eisbären nach ähnlichem Muster wie beim ersten Tor auf 2:0. Gegen zu passiv verteidigende Adler war es diesmal Blaine Byron, der nach einem Lattentreffer seinen eigenen Abpraller nutzte (46.). Und dieses Tor sollte sich letztlich als Vorentscheidung entpuppen. Den Adlern war das Bemühen in der Schlussphase zwar nicht abzusprechen, die Quadratestädter fanden in der gegnerischen Zone allerdings kaum ein Mittel gegen die souveränen Hausherren und schafften es nur selten, Eisbären-Goalie Mathias Niederberger (26 Saves) ernsthaft zu prüfen. Stattdessen legte Berlin wiederum durch Byron per Empty-Net-Goal sogar noch das 3:0 nach (60.).

„Wir haben wieder alles versucht, aber Kleinigkeiten waren heute der Unterschied", resümierte Adler-Defender Korbinian Holzer nach dem Ausscheiden seines Teams im Interview bei MagentaSport. Serge Aubin fand derweil lobende Worte für seine Schützlinge: „Es war wie jedes Spiel hart umkämpft, aber wir haben clever gespielt", sagte der Eisbären-Cheftrainer.

Stefan Wasmer


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Notizen

  • vor 17 Stunden
  • Die Verteidiger Bastian Cramer (sechs Assists bei 41 Einsätzen) und Paul Wallek (eine Vorlagen in 14 Matches) spielen auch in der kommenden Saison 2026/27 für den Süd-Oberligisten Erding Gladiators. Angreifer Björn Salhi (drei Scorer-Punkte in 34 Partien) verlässt das Liga-Schlusslicht dagegen.
  • vor 19 Stunden
  • Die Champions Hockey League hat den Rahmenterminplan der Saison 2026/27 veröffentlicht. Sie beginnt demnach am Donnerstag, den 3. September 2026 und endet mit dem Finale am Dienstag, den 23. Februar 2027. Aus Deutschland sind bereits die Kölner Haie als DEL-Hauptrundensieger qualifiziert.
  • gestern
  • Die deutsche Nationalmannschaft hat bei den Paralympics auch das letzte Gruppenspiel verloren. Gegen Italien gab es am Dienstag ein 1:2. Die Auswahl erzielte dabei ihr erstes Tor seit den Spielen 2006. Weiter geht es am Donnerstag mit dem ersten Platzierungsspiel um Platz fünf.
  • gestern
  • Mit Mark Waldhausen (36) verlässt die Erding Gladiators. Seit 2019 stand der Deutsch-Kanadier im Team. In der vergangenen Saison kam er in 52 Spielen auf zwei Tore und elf Vorlagen. Er soll noch einen „gebührenden Abschied“ erhalten, heißt es von Seiten des Clubs.
  • gestern
  • Im ersten Playoff-Spiel gegen die Lindau Islanders zog sich Klavs Planics von den Füchsen Duisburg, der erst kürzlich sein Comeback gefeiert hatte, nach einem Zweikampf an der Bande eine schwere Verletzung zu. Für ihn ist die Saison damit vorzeitig beendet.
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