Anzeige
Anzeige
Montag, 4. Februar 2019

Zankapfel TV-Präsenz Tripcke: „Dieses Problem teilen wir mit den anderen Mannschaftssportarten außerhalb des Fußballs seit Jahren“

<p>Foto: City-Press</p><br/>

Foto: City-Press


Die Berichterstattung der öffentlichen-rechtlichen Fernsehsender beschäftigt die Eishockey-Szene weiter. Nachdem zuletzt bereits andere DEL-Spieler die Kritik von Kölns Nationalspieler Moritz Müller an der mangelnden TV-Präsenz der Sportart in ARD, ZDF und den Dritten Programmen geteilt hatten, meldete sich in der vergangenen Woche Wolfsburgs Routinier Sebastian Furchner auf der Homepage der Grizzlys zu Wort und prangerte das Desinteresse an.

Gernot Tripcke kann die Kritik der Spieler nachvollziehen. "Die Beiden sprechen da ohne Wenn und Aber der gesamten Eishockeyfamilie aus der Seele", sagte der DEL-Geschäftsführer. "Die Öffentlich-Rechtlichen sind Sublizenznehmer der Telekom, haben also Zugriff auf alle Spielbilder. Wir stehen regelmäßig mit den Verantwortlichen der Sender in Kontakt und bringen unsere Bauchschmerzen vor, als indirekter Vertragspartner aber auf den offiziellen internen Wegen. Auch die Clubs versuchen den Sendern alle Türen zu öffnen, leider ebenfalls mit begrenztem Erfolg. Dieses Problem teilen wir mit den anderen Mannschaftssportarten außerhalb des Fußballs seit Jahren."

Tripcke hofft, dass "sportliche Erfolge wie bei Olympia oder aktuell in der CHL dort auch für ein Umdenken sorgen". Denn: "Sport1 macht ja sehr gute Erfahrungen mit der DEL und Eishockey als Free-TV-Inhalt." Allerdings müsse die die Liga auch neue Wege beschreiten - abseits des linearen Fernsehens: "Wir müssen auch kreativ sein. Die von der Telekom produzierten Bilder müssen noch stärker für Social Media und damit der nächsten Generation Eishockey-Fans zugänglich gemacht werden. Hier werden die Reichweiten in Zukunft erzielt."

Mehr zu diesem Thema erfahren Sie in der aktuellen Ausgabe von Eishockey NEWS, die ab Dienstag am Kiosk erhältlich ist. Oder direkt im Online-Shop bestellen: https://shop.eishockeynews.de/eishockey-news-ausgabe-06-2019.html


Anzeige
Anzeige

Anzeige

Kurznachrichtenticker

  • vor 24 Minuten
  • Mit dem 20-jährigen Peter Spornberger steht der fünfte Verteidiger im Kader des EHC Freiburg fest. Er kommt von der U20 des Kölner EC. Der italienische Nachwuchsnationalspieler, der auch vier Spiele in der A-Nationalmannschaft vorzuweisen hat, wird noch vor der Saison einen deutschen Pass erhalten.
  • vor 2 Stunden
  • Verteidiger Andrew MacDonald (32), dessen Kontrakt mit bisher durschnittlich fünf Millionen US-Dollar zu Buche schlug, ist von den Philadelphia Flyers auf die Waiver-Liste gesetzt worden, um seinen Vertrag mit noch einem Jahr Laufzeit aufzulösen.
  • vor 2 Stunden
  • Die Los Angeles Kings haben den jährlich sieben Millionen US-Dollar schweren Vertrag mit Verteidiger-Routinier Dion Phaneuf vorzeitig beendet. Der Kontrakt wäre noch zwei Spielzeiten gelaufen. Der 34-Jährige kam 2018/19 in 67 Partien auf lediglich einen Treffer und fünf Vorlagen.
  • gestern
  • Verteidiger Stefan Rott bleibt dem EV Füssen auch nach dem Aufstieg in die Oberliga Süd erhalten. Der 30-Jährige steuerte zur Meisterschaft und der damit verbundenen Rückkehr in die Drittklassigkeit in 48 Partien 19 Torvorlagen bei.
  • gestern
  • Stürmer Jordan Eberle (29) hat einen neuen Fünfjahresvertrag bei den New York Islanders unterschrieben und verdient jährlich 5,5 Mio. US-Dollar. Während er in der Hauptrunde mit 19 Toren und 18 Assists in 78 Partien enttäuschte, war er mit neun Punkten in acht Playoff-Spielen bester Isles-Scorer.

Die Eishockey NEWS-App

Lesen Sie jetzt alles über die schnellste Mannschaftssportart der Welt auf Ihrem Tablet oder Smartphone. Alle deutschen Ligen, die NHL und die europäischen Clubs finden Sie auf einen Klick. Mit allen Artikeln und Bildern.
Anzeige
Anzeige