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Freitag, 8. März 2019

DEL-Playoffs am Freitag Berlin nach 4:2 gegen Straubing im Viertelfinale, Fortunus schießt Bremerhaven in 100. Minute zum Serien-Ausgleich gegen Nürnberg

Tor für Berlin: Die Eisbären warfen Straubing aus den Playoffs.

Foto: City-Press

Die Eisbären Berlin stehen als siebtes Team im Playoff-Viertelfinale der DEL. In Spiel 2 der ersten Runde setzten sich die Hauptstädter am Freitag mit 4:2 gegen die Straubing Tigers durch. Ob Berlin am Mittwoch in Mannheim oder München ran muss, steht aber noch nicht fest. Denn die Fischtown Pinguins krönten in Nürnberg ein episches Comeback nach 0:3-Rückstand im letzten Drittel durch ein Treffer von Maxime Fortunus in der zweiten Verlängerung. In der 100. Minute schoss der Abwehrspieler Bremerhaven zum 4:3-Erfolg im zweiten Duell. Am Sonntag kommt es somit an der Nordseeküste zum Showdown zwischen den Pinguins und Ice Tigers.

Wie schon in Spiel 1 der Serie lag Nürnberg nach dem ersten Drittel 2:0 in Front. Zwei unnötige Strafen von Fedor Kolupaylo und Mike Hoeffel in der offensiven Zone bescherten Nürnberg Mitte des ersten Abschnitts eine doppelte Überzahl. Leo Pföderl nutzte diese in der 9. Minute zur Führung der Ice Tigers. Nur 39 Sekunden später erhöhte Chris Brown, der einen Schuss von Shawn Lalonde abfälschte, ehe dieser von Bremerhavens Verteidiger Maxime Fortunus unglücklich ins eigene Tor gelenkt wurde. Bei gleicher Spielerzahl waren die Pinguins mehr als nur ebenbürtig, fanden aber keinen Weg an Nürnbergs Schlussmann Niklas Treutle vorbei. Nach einem torlosen Mittelabschnitt schienen die Ice Tigers nach dem 3:0 von Brandon Segal in der 44. Minute endgültig auf der Siegerstraße zu sein. Doch auf einmal belohnte sich Bremerhaven für seinen starken Auftritt. Brock Hooton und Justin Feser brachten die Pinguins in der 45. Minute binnen 16 Sekunden auf ein Tor heran. Und Will Weber gelang in der 52. Minute mit einem Schuss durch Freund und Feind tatsächlich das 3:3 - Verlängerung! In der hatte Bremerhaven in der ersten Overtime im Powerplay, darunter sogar mehr als eine Minute doppelte Überzahl, mehrmals die Chance zum Sieg. Doch dank des herausragenden Treutle und ein wenig Glück bei einem Lattenknaller von Chad Nehring überstanden die Ice Tigers die brenzligen Situationen. Das setzte sich zunächst auch in der zweiten Verlängerung fort. Dumme Strafen von Shawn Lalonde bescherten den Gästen sechs Minuten Überzahl. Ein Tor erzielten sie nicht. Doch dank Fortunus rächte sich das nicht für Bremerhaven. 46 Sekunden vor Ende von Drittel fünf traf der Verteidiger zum Sieg für die Pinguins.

Die Eisbären erwischten gegen Straubing einen Traumstart. Begünstigt durch einen schlechten Wechsel der Tigers tauchte Marcel Noebels nach nur 95 Sekunden alleine vor Jeff Zatkoff auf und verwandelte per Rückhand. Die Tigers zeigten sich davon aber unbeeindruckt, gestalteten das erste Drittel mindestens ausgeglichen, scheiterten aber mehrmals an Eisbären-Goalie Kevin Poulin. In der 18. Minute bestrafte Berlin auch den zweiten Fehler der Niederbayern eiskalt. Fredrik Eriksson verlor Jamie MacQueen aus den Augen, der so einen Querpass von Colin Smith über die Linie drücken konnte. Im zweiten Drittel trafen dann beide Teams - auf gleiche Weise. Erst fälschte Sandro Schönberger einen Schuss perfekt ab, dann machte es ihm André Rankel nach. Im Schlussabschnitt beseitigte James Sheppard in der 50. Minute die letzten Zweifel am Berliner Sieg, auch wenn Straubing durch Stephan Daschner noch einmal verkürzte.

Die Spiele im Stenogramm (2 Einträge)

 

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Notizen

  • vor 9 Stunden
  • Im einzigen NHL-Spiel am Montag gewannen die Ottawa Senators mit 2:1 bei den New York Rangers. Rangers-Stürmer Mika Zibanejad (32) absolvierte dabei sein 1.000. Hauptrundenspiel.
  • gestern
  • Die NHL kommt im Rahmen ihrer Global Series im Dezember nach Deutschland. Schon Mitte November macht sie in Veikkaus Arena in Helsinki (Finnland) Halt. Am 12. und am 14. November messen sich dort die Carolina Hurricanes und die Seattle Kraken um Torhüter Philipp Grubauer in regulären Saisonspielen.
  • gestern
  • Die Tölzer Löwen (Oberliga Süd) haben die Zusammenarbeit mit ihrem Geschäftsführer Fabian Schlager bis einschließlich der Saison 2029/30 verlängert.
  • gestern
  • Stürmer Spencer Machacek hat sich einer Operation unterzogen. Der Leitwolf der Grizzlys Wolfsburg hatte sich im zweiten Spiel der Erstrunden-Playoff-Serie gegen die Schwenninger Wild Wings am Unterkörper verletzt.
  • gestern
  • Michael Fomin hat seinen Vertrag verlängert und trägt auch kommende Saison das Trikot der Füchse Duisburg. Der 27-jährige Angreifer geht somit in seine sechste Spielzeit für den Nord-Oberligisten.
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