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Dienstag, 12. März 2019

Vor dem Start ins DEL-Viertelfinale Köln erwartet Ingolstadt zum Duell auf Augenhöhe, Nürnberg geht als klarer Außenseiter in die Serie gegen Mannheim

<p>Final-Rematch im Viertelfinale: Die Eisbären Berlin müssen zum Viertelfinal-Auftakt in München antreten. <br/>Foto: City-Press<br/></p>

Final-Rematch im Viertelfinale: Die Eisbären Berlin müssen zum Viertelfinal-Auftakt in München antreten.
Foto: City-Press

Ungleich zur DEL2 stehen in der DEL schon alle vier Viertelfinal-Paarungen fest. Zum Auftakt treffen die Augsburger Panther am heutigen Dienstagabend um 19.30 Uhr auf die Düsseldorfer EG. Zeitgleich gastiert der ERC Ingolstadt bei den Kölner Haien. Die Top-Teams aus Mannheim (gegen Nürnberg) und München (gegen Berlin) steigen erst am morgigen Mittwoch ins Geschehen ein. Eine Vorschau auf die Runde der letzten Acht.

Augsburger Panther - Düsseldorfer EG

Nach dem 3:2-Sieg nach Verlängerung beim Winter Game in Köln riss bei der DEG der Faden. In den folgenden 15 Spielen gewann Düsseldorf nur noch viermal - dreimal davon in der Nachspielzeit. Was zumindest ein wenig Mut macht: Von den nur drei Erfolgen nach 60 Minuten in 2019 gelangen zwei gegen Augsburg. Die Panther sind im Curt-Frenzel-Stadion eine Macht und holten aus 26 Heimspielen 18 Siege. Erfolgreicher auf eigenem Eis waren nur die beiden Top-Teams Mannheim und München (jeweils 19 Erfolge). Auswärts zeigt Augsburg aber oft ein anderes Gesicht. Nur zehn Siege gelangen auf Reisen. Schlechter von den Playoff-Teams war da nur Nürnberg.

Augsburg gegen Düsseldorf: Wer setzt sich durch?

 


Kölner Haie - ERC Ingolstadt

Qualitätsunterschiede zwischen Köln und Ingolstadt auszumachen, fällt schwer. Nicht umsonst holten beide Mannschaften in der Hauptrunde 86 Punkte. Die Torhüter könnten die Serie entscheiden. Gustaf Wesslau hatte in den vier Partien gegen Ingolstadt in dieser Saison Probleme. 13 Gegentore kassierte er. Eine Fangquote von 87 Prozent wird im Viertelfinale nicht reichen. In den vier Direktduellen in dieser Saison hatte der ERC vor allem Morgan Ellis und Jason Akeson im Griff. Ellis verbuchte nur ein Assist bei einer Plus/Minus-Bilanz von -4, Top-Scorer Akeson gelang nur ein Tor und eine Vorlage. Gerade der Stürmer ist wichtig für Köln: Scorte Akeson, gewannen die Rheinländer 21-mal, blieb er ohne Punkt, siegten die Haie nur achtmal. Ingolstadt gewann 23 von 27 Spielen nach 1:0-Führung, die Haie 21 der 25 Partien, bei denen sie das erste Tor erzielten. Die Erfolgsquoten von 85,2 bzw. 84,0 Prozent sind die mit Abstand besten der Liga.

Köln gegen Ingolstadt: Wer setzt sich durch?

 


Adler Mannheim - Thomas Sabo Ice Tigers

Hätte Niklas Treutle in der ersten Runde gegen Bremerhaven nicht gut gehalten, wären die Ice Tigers jetzt schon im Urlaub. Nürnbergs Keeper überragte aber, wehrte 112 der 119 Schüsse auf sein Tor ab und hielt seine Mannschaft nahezu im Alleingang über Wasser. Wollen die Franken auch nur den Hauch einer Chance haben, wird der Schlussmann weiter auf dem Kopf stehen müssen. Nürnberg spielte gegen Bremerhaven mit dem Feuer. 38 Zwei-Minuten-Strafen in drei Minuten zeugten von einer unglaublichen Disziplinlosigkeit, die die Pinguins aber nicht bestrafen konnten. Das beste Powerplay der Liga aus Mannheim wird sich diese Chancen nicht entgehen lassen. Die Adler gewannen zwar nur drei der jüngsten sechs Partien, hatten zuvor aber zwölf von 13 Partien gewonnen und stets gepunktet. Zwei Niederlagen in Folge kassierte Mannheim zuletzt Ende Dezember. 94 Tore erzielten die Adler in den 52 Spielen und stellen die mit Abstand beste Offensive. Zehn Stürmer trafen mindestens zehnmal, Chad Kolarik und Markus Eisenschmid knackten die 20-Treffer-Marke. Qualität und Tiefe sind herausragend.

Mannheim gegen Nürnberg: Wer setzt sich durch?

 


EHC Red Bull München - Eisbären Berlin

In der Hauptrunde hatten die Eisbären mit Münchens Offensive große Probleme. 16 Gegentreffer kassierte Berlin in den vier Duellen aus dem Spiel heraus - viel zu viel. Das jüngste Aufeinandertreffen Ende Januar endete mit einer Demütigung für die Hauptstädter auf eigenem Eis (2:6). 16 Spieler, die im vergangenen Jahr nur einen Erfolg in München vom Titel entfernt waren, haben die Eisbären weiter in ihren Reihen. Zweimal siegte Berlin in der Endspielserie auswärts. Gelingt das wieder? In der Hauptrunde war der EHC Red Bull eine Macht auf eigenem Eis (19 Siege in 26 Spielen). München hatte in 20 Spielen in Folge gepunktet (17 Siege), ehe das Jackson-Team am letzten Wochenende der Hauptrunde beim 3:5 in Schwenningen und 1:4 gegen Bremerhaven überraschende Niederlagen einstecken musste. Die Eisbären sind - plakativ gesagt - heiß wie Frittenfett. Sechs der letzten sieben Partien der regulären Saison gewann Berlin, gefolgt von zwei Playoff-Siegen gegen Straubing.

München gegen Berlin: Wer setzt sich durch?

 

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Kurznachrichtenticker

  • vor 10 Stunden
  • Der 19-jährige Verteidiger Nick Dolezal wechselt aus der DNL-Mannschaft des ERC Ingolstadt zu Oberliga-Club Höchstadt Alligators. Zudem bleibt Verteidiger Patrick Wiedl beim EHC. Stürmer Friedrich Kolesnikov verlässt den Verein hingegen mit noch unbekanntem Ziel.
  • vor 10 Stunden
  • Die Iserlohn Roosters (DEL) haben Stürmer Daniel Weiß (Nürnberg) als Neuzugang bestätigt. Der 29-Jährige sammelte 2018/19 in 60 Spielen 30 Punkte (elf Tore, 19 Assists). In seiner Karriere absolvierte der Linksschütze bereits über 500-DEL-Spiele.
  • vor 13 Stunden
  • Stürmer Max Lukes (23) trägt auch kommende Saison das Trikot der Bietigheim Steelers. 2018/19 gelangen ihm in 51 Spielen fünf Tore und 13 Vorlagen. Geschäftsführer Volker Schoch: „Max ist ein junger deutscher Spieler, der seit drei Jahren immer alles gibt und ein wichtiger Teil unseres Spiels ist.“
  • vor 13 Stunden
  • Ivy van den Heuvel, Kapitän der Tilburg Trappers, hat mit 30 Jahren einen Schlussstrich unter seine aktive Spielerkarriere gezogen. Der Angreifer wurde von 2016 bis 2018 dreimal in Folge Oberliga-Meister und verbuchte in 235 Oberliga-Einsätzen 106 Tore sowie 146 Vorlagen.
  • vor 14 Stunden
  • Für den wegen häuslicher Gewalt suspendierten Slava Voynov besteht nach einem Schiedsspruch nun doch die Möglichkeit der NHL-Rückkehr nach 41 Partien 2019/20. Die LA Kings, bei denen seine NHL-Transferrechte liegen, ließen aber schon verlauten, nicht mit dem Russen zu planen.

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