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Mittwoch, 13. März 2019

DEL-Playoffs am Mittwoch Mannheim kanzelt Nürnberg dank Hattrick von Desjardins mit 7:2 ab, Shugg schießt München in Overtime zum Sieg gegen Berlin

<p>Eisbären-Goalie Kevin Poulin rettet im letzten Moment.<br/>Foto: City-Press<br/></p>

Eisbären-Goalie Kevin Poulin rettet im letzten Moment.
Foto: City-Press

Nach den deutlichen Erfolgen von Augsburg (7:1 gegen Düsseldorf) und Ingolstadt (6:2 in Köln) machte es auch Hauptrunden-Sieger Mannheim am Mittwoch zum Auftakt seiner Viertelfinalserie deutlich. Die Adler zeigten nach zehntägiger Pause sofort wieder eine starke Vorstellung und gewannen gegen Nürnberg deutlich mit 7:2. Meister München hatte dagegen gegen Berlin erheblich größere Probleme. Erst durch ein Overtime-Tor von Justin Shugg behielt der EHC Red Bull die Oberhand, nachdem in der regulären Spielzeit die Eisbären zweimal in Front gegangen waren.

Nürnberg machte in Mannheim zunächst da weiter, wo sie gegen Bremerhaven in der ersten Runde aufgehört hatten. In den ersten zehn Minuten kassierten die Ice Tigers drei Strafzeiten. Die dritte nutzten die Adler zur Führung. Andrew Desjardins erzielte im zweiten Nachschuss das 1:0. Die Franken schlugen aber schnell zurück. Bei ihrem ersten Powerplay war Patrick Reimer zur Stelle und markierte den Ausgleich. Im zweiten Drittel wurde es für die meist in die Defensive gedrängten schnell bitter. Binnen 119 Sekunden machte die Adler aus dem 1:1 ein 4:1. Zweimal Markus Eisenschmid und erneut Desjardins schossen einen komfortablen Vorsprung heraus und entschieden die Partie damit vor. Leo Pföderl verkürzte in der 39. Minute zwar noch einmal, doch Nürnberg jubelte über den Treffer bereits nur verhalten. Anscheinend ahnten die Gäste, was noch kommen sollte. Luke Adam und Tommi Huhtala schraubten das Ergebnis im Schlussdrittel auf 6:2, ehe Desjardins 32 Sekunden vor Ende mit seinen dritten Treffer des Abends für den Endstand sorgte.

In München dauerte es dagegen sehr lange, bis der erste Treffer fiel. Nach zwei Dritteln stand es in einer umkämpften und offenen Partie noch 0:0, weil die beiden Torhüter Danny aus den Birken und Kevin Poulin eine starke Vorstellung zeigten. Münchens Nationalkeeper war erst in der 45. Minute erstmals geschlagen. Sean Backman hielt den Schläger in einen harmlosen Schuss von Brendan Ranford und fälschte unhaltbar zum 0:1 ab. Danach wurde es turbulent. Frank Mauer glich 63 Sekunden aus. Erneut nur 89 Sekunden später markierte Ranford das 1:2. Doch auch diesen Vorsprung konnte Berlin nicht über die Zeit retten. Justin Shugg egalisierte nach zwei sehenswerten Rückhandpässen von Trevor Parkes und Matt Stajan - Verlängerung. Dort war Berlin zunächst bei einem Powerplay näher am Sieg. München nutzte dagegen nur kurze Zeit nach Ablauf der Strafe seine erste Überzahl-Gelegenheit der Verlängerung. Vier Sekunden nach einem Foul von Frank Hördler war nach einem gewonnen Bully von Patrick Hager wieder Shugg zur Stelle und traf zum 3:2.

Die Spiele im Stenogramm (2 Einträge)

 

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Kurznachrichtenticker

  • vor 10 Stunden
  • Der 19-jährige Verteidiger Nick Dolezal wechselt aus der DNL-Mannschaft des ERC Ingolstadt zu Oberliga-Club Höchstadt Alligators. Zudem bleibt Verteidiger Patrick Wiedl beim EHC. Stürmer Friedrich Kolesnikov verlässt den Verein hingegen mit noch unbekanntem Ziel.
  • vor 10 Stunden
  • Die Iserlohn Roosters (DEL) haben Stürmer Daniel Weiß (Nürnberg) als Neuzugang bestätigt. Der 29-Jährige sammelte 2018/19 in 60 Spielen 30 Punkte (elf Tore, 19 Assists). In seiner Karriere absolvierte der Linksschütze bereits über 500-DEL-Spiele.
  • vor 13 Stunden
  • Stürmer Max Lukes (23) trägt auch kommende Saison das Trikot der Bietigheim Steelers. 2018/19 gelangen ihm in 51 Spielen fünf Tore und 13 Vorlagen. Geschäftsführer Volker Schoch: „Max ist ein junger deutscher Spieler, der seit drei Jahren immer alles gibt und ein wichtiger Teil unseres Spiels ist.“
  • vor 13 Stunden
  • Ivy van den Heuvel, Kapitän der Tilburg Trappers, hat mit 30 Jahren einen Schlussstrich unter seine aktive Spielerkarriere gezogen. Der Angreifer wurde von 2016 bis 2018 dreimal in Folge Oberliga-Meister und verbuchte in 235 Oberliga-Einsätzen 106 Tore sowie 146 Vorlagen.
  • vor 14 Stunden
  • Für den wegen häuslicher Gewalt suspendierten Slava Voynov besteht nach einem Schiedsspruch nun doch die Möglichkeit der NHL-Rückkehr nach 41 Partien 2019/20. Die LA Kings, bei denen seine NHL-Transferrechte liegen, ließen aber schon verlauten, nicht mit dem Russen zu planen.

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