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Montag, 16. März 2020

Personalentscheidungen bei den Grizzlys Wolfsburg: Angreifer Brent Aubin und fünf weitere Spieler erhalten keine neuen Verträge – Youngster Raabe verlängert um drei Jahre

Abschied: Nach sieben Spielzeiten bei den Grizzlys Wolfsburg erhält der kanadische Angreifer Brent Aubin (33) nun kein neues Vertragsangebot mehr.
Foto: imago images/Jan Hübner

Die Grizzlys Wolfsburg haben weitere Personalentscheidungen vermeldet. Wie der Tabellenneunte der aufgrund der Coronavirus-Pandemie vorzeitig abgebrochenen DEL-Saison 2019/20 am Montag mitteilte, haben Defender Wade Bergman sowie die Angreifer Brent Aubin, Alexander Johansson, Nick Latta (wird mit Ligakonkurrent Straubing Tigers in Verbindung gebracht), Marius Möchel und Eric Valentin keine neuen Vertragsangebote erhalten und müssen die Niedersachsen folglich verlassen. Bereits seit längerer Zeit ist zudem bekannt, dass Goalie Felix Brückmann (kehrt aller Voraussicht nach zu den Adlern nach Mannheim zurück) sowie Allrounder Christoph Höhenleitner (Karriereende) künftig nicht mehr für die Grizzlys spielen werden.

„Neben ‚Höhi‘, der uns erfreulicherweise im Nachwuchsbereich erhalten bleibt, möchte ich mich ausdrücklich auch bei Felix und ‚Aubi‘ bedanken. Felix war in den letzten sechs Jahren stets unser großer Rückhalt. Sein Gegentor-Rekord wird vielleicht für die Ewigkeit bleiben, und auch nach seiner Verletzung hat er schnell zu alter Form gefunden und uns viele Punkte gerettet. Brent Aubin, der uns mit seinen Toren und Emotionen über Jahre hinweg begeistert hat und maßgeblich an unseren Erfolgen beteiligt war, gilt ebenfalls unser größter Dank. Es ist sehr schade, dass wir diese hochverdienten Spieler nicht würdig verabschieden konnten. Dies werden wir jedoch sicher nachholen“, kommentiert Grizzlys-Sportdirektor Charly Fliegauf die namhaftesten Abgänge und ergänzt mit Blick auf die weiteren Personalplanungen: „Wir stehen mit allen anderen Spielern, deren Zukunft noch nicht geklärt ist, in Kontakt.“

Nicht mehr offen ist indes die Zukunft von Steven Raabe (18): Wie die Grizzlys ebenfalls am Montag mitteilten, hat der U19-Nationalspieler seinen Vertrag um gleich drei Jahre verlängert und bleibt damit langfristig in Wolfsburg. Raabe, der sowohl als Verteidiger als auch als Stürmer eingesetzt werden kann, hat bis dato insgesamt 25 DEL-Partien (zwei Assists) in seiner Vita stehen, spielte in der abgelaufenen Saison allerdings hauptsächlich für die Hannover Indians in der Oberliga Nord und verzeichnete dort in 42 Begegnungen immerhin 24 Scorer-Punkte (drei Tore, 21 Vorlagen).

„Unser Angebot an Steven zeigt, dass wir langfristig mit ihm planen. Wir wollen seine Entwicklung bestmöglich fördern und den gemeinsamen Weg weitergehen. Dafür werden wir entscheiden, welche Liga sportlich am besten zu ihm passt. Mittelfristig sehen wir Steven fest bei uns im Profikader“, sagt Sportdirektor Fliegauf zu Raabes Verbleib.

Als Neuzugänge für die kommende Saison haben die Grizzlys Wolfsburg bereits Goalie Dustin Strahlmeier (Schwenninger Wild Wings), die Defender Phillip Bruggisser (Krefeld Pinguine) und Janik Möser sowie Angreifer Phil Hungerecker (beide Adler Mannheim) bestätigt.


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Notizen

  • vor 8 Stunden
  • Hernes Verteidiger Niklas Heyer wird aufgrund einer Verletzung nicht mehr ins Spielgeschehen der laufenden Oberliga-Nord-Saison eingreifen können.
  • vor 8 Stunden
  • Für Angreifer Michael Fomin von den Füchsen Duisburg (Oberliga Nord) ist die Saison aufgrund einer Schulterverletzung, die er sich in Hannover zuzog, beendet.
  • vor 14 Stunden
  • Max Herzog fehlt den IceFighters Leipzig (Oberliga Nord) am Sonntag. Der 19 Jahre alte Stürmer ist nach der zweiten Fünf-Minuten-Strafe wegen Fighting automatisch für ein Spiel gesperrt.
  • vor 2 Tagen
  • Geschäftsführer Roland Schmid verlässt die Stuttgart Rebels (Oberliga Süd) auf eigenen Wunsch und persönlichen Gründen. Alexander Fuchs, der während Schmids Amtszeit als weiterer Geschäftsführer in die Stuttgart Rebels Spielbetriebs-GmbH gekommen ist, wird die Geschicke nun allein weiter steuern.
  • vor 2 Tagen
  • Neues im Tor-Streit in der Oberliga Süd: Die Selber Wölfe haben ihren Widerspruch zurückgezogen, fordern aber eine bessere Aufarbeitung und fixe Videobeweis-Standards. Ein Tor in Deggendorf war nicht gegeben worden - ob den Unparteiischen ein funktionabler Videobeweis parat stand, bleibt unklar.
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