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Samstag, 21. März 2020

Zukunft der Krefeld Pinguine weiter unsicher Investor zieht Zusage zurück: Übernahme der Anteile von Schulz und Wellen an KEV Pinguine Eishockey GmbH scheitert

Fans der Krefeld Pinguine verabschiedeten die Spieler am letzten Hauptrunden-Spieltag mit einer Choreografie in die Sommerpause.
Foto: City-Press

Die unmittelbaren Auswirkungen der Corona-Krise auf die DEL sind spätestens mit dem sofortigen Abbruch des Spielbetriebs am 10. März ersichtlich geworden. „Corona ist ein Riesenproblem. Derzeit ist es schwierig, alle Aufgaben zu bewältigen, da das Virus alles bestimmt“, äußerte sich der Geschäftsführer der Krefeld Pinguine, Matthias Roos, gegenüber der Westdeutschen Zeitung. Zusagen von Wirtschaftspartnern für die Saison 2020/21 seien schwierig zu bekommen, wodurch eine Budgetplanung maximal erschwert wird. Auswirkungen für die Gesellschaft, vor allem aber auch für die Wirtschaftsunternehmen seien laut Roos für niemanden absehbar.

Für die Pinguine bedeutet diese Zurückhaltung seitens der jeweiligen Sponsoren und Investoren, die die Wirtschaftlichkeit ihrer Unternehmen nicht in Gefahr bringen wollen, nach monatelanger Ungewissheit während der abgelaufenenen Spielzeit einmal mehr Hoffen und Bangen bezüglich ihrer DEL-Zugehörigkeit. Nach Informationen der WZ und der Rheinischen Post hat ein namentlich nicht bekannter Investor seine getätigte Zusage in der vergangenen Woche zurückgezogen, eine Übernahme der Anteile von Wolfgang Schulz und Dirk Wellen an der KEV Pinguine Eishockey GmbH kam so nicht zustande. Von Vereinsseite wollte man sich dazu auf Nachfrage der WZ nicht äußern.

Klar ist aber: Das Thema Mannschaftszusammenstellung ist ebenfalls eines, das sich schwierig gestaltet. Um das Risiko für die DEL-Vereine abzufedern, macht man sich etwa über leistungsbezogene Verträge Gedanken, die mit Klauseln zu Auswirkungen der Corona-Krise versehen sind. „Das sind Möglichkeiten, die wir ausloten müssen“, bestätigte Roos entsprechende Überlegungen.

„Mit der Situation sind wir sicherlich nicht alleine in der Liga“, so Roos. Gesellschafter Dirk Wellen meinte via Social Media gar, er glaube, „dass elf von vierzehn Teams darum kämpfen, im September noch in der Liga zu sein.“ Sofern die Saison dann überhaupt beginne, wie auch Roos zu bedenken gibt: „Es kann derzeit keiner mit Sicherheit sagen, wann wieder Sportveranstaltungen vor Publikum stattfinden. Und das bedeutet auch, dass keiner mit Bestimmtheit sagen kann, dass die Saison im September startet.“


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Kurznachrichtenticker

  • vor 33 Minuten
  • Goalie Kieren Vogel (22) geht den Weg des Herforder EV in die Oberliga Nord mit. Der gebürtige Düsseldorfer setzte seine Unterschrift unter ein neues Arbeitspapier und wird 2020/21 in sein viertes Jahr bei den Ice Dragons gehen. 2017 war Vogel aus dem DEG-Nachwuchs zum HEV gestoßen.
  • vor 3 Stunden
  • Herbert Geisberger ist zurück bei den Selber Wölfen. Der 35-jährige Angreifer lief bereits von 2011 bis 2018 für den Süd-Oberligisten auf (332 Pflichtspiele, 209 Treffer, 304 Assists). 2019/20 sammelte er in 46 Spielen für Ligakonkurrent Blue Devils Weiden 41 Scorer-Punkte (zehn Tore, 31 Vorlagen).
  • vor 19 Stunden
  • Die Hammer Eisbären gehen mit den Stürmern Kevin Trapp und Thomas Lichnovsky (beide 22) in die Oberliga Nord. Angreifer Toni Lamers (19) kommt von den Moskitos Essen, für die er 2019/20 zwei Tore und acht Vorlagen in 34 Spielen erzielte, nach Hamm.
  • vor 19 Stunden
  • Marlon Wolf wird auch die Saison 2020/21 in der RB Hockey Akademie Salzburg verbringen. Der 17-jährige gebürtige Ingolstädter wechselte zur abgelaufenen Saison vom ERCI nach Deggendorf und absolvierte elf Spiele (ein Tor) im Oberliga-Team des DSC, ehe er per Leihe nach Salzburg wechselte.
  • vor 20 Stunden
  • Christoph Kabitzky hat nach seinem Abschied bei Süd-Oberligist Selb in den Hannover Scorpions einen neuen Arbeitgeber gefunden. Der 26-Jährige hat neben bisher 115 Spielen in der Oberliga auch 201 DEL2-Partien absolviert. Für die Wölfe markierte er 2019/20 in 40 Partien 19 Tore und 30 Vorlagen.

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