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Sonntag, 6. September 2020

„Wir müssen mit Zuschauer starten" Liga-Geschäftsführer Gernot Tripcke bekräftigt wirtschaftliche Bedeutung von Stadionbesuchern für DEL-Clubs

Ein Stück Normalität: Fußball-Bundesligist Union Berlin spielte am Samstag vor rund 4.500 Zuschauer. DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke hofft, dass Ähnliches im November auch im Eishockey möglich ist.
Foto: imago images/ Bernd König

Nach aktuellem Stand will die DEL am 13. November in die Saison 2020/21 starten. Ob mit oder ohne Zuschauer ist bisher noch offen und wird heiß diskutiert. Am Samstag erklärte DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke gegenüber dem Deutschlandfunk, welche Bedeutung die Zuschauerzahl für den Re-Start des Spielbetriebs habe.

„Wir müssen aus wirtschaftlichen Gründen mit Zuschauern starten und am besten mit möglichst vielen“, so Tripcke, der auch betonte, dass alle DEL-Clubs entsprechende Hygienekonzepte vorgelegt hätten. Gleichzeitig äußerte er aber auch seine Bedenken, da momentan in einigen Bundesländern noch sehr wenige (oder sogar gar keine) Zuschauer zu Sportveranstaltungen zugelassen wären. In Baden-Württemberg dürfen aktuell lediglich 500 Besucher ins Stadion, in Nordrhein-Westfalen nur 300 und in Bayern müssen Sportveranstaltungen bis dato gänzlich vor leeren Rängen stattfinden.

Anders sieht es hingegen in Sachsen aus, wo beispielsweise Fußball-Bundesligist RB Leipzig in zwei Wochen vor 8.400 Fans in die neue Saison starten will. „Wir schauen gespannt auf Sachsen und hoffen, dass sich daraus eine Trendwende entwickelt“, so Tripcke.

Mehr zur möglichen Zuschauerrückkehr in die Stadien lesen Sie in unserer nächsten Printausgabe, die ab Dienstag am Kiosk erhältlich ist.


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Notizen

  • vor einer Stunde
  • Zwei weitere Ausfälle beim ESV Kaufbeuren: John Rogl hat sich beim Comeback am Sonntag in Weiden erneut verletzt und wird voraussichtlich acht Wochen fehlen, Jonny Tychonick, der kurz vor der Rückkehr stand, fehlt nun weitere vier Wochen.
  • vor 3 Tagen
  • Die NHL am Freitag: St. Louis - Las Vegas 4:3, Florida - New York Rangers 1:5 (Winter Classic), Vancouver - Seattle 3:4 n.P. (Philipp Grubauer für die Kraken nicht im Einsatz), Anaheim - Minnesota 2:5 (drittes Saisontor von Nico Sturm für die Wild). Mehr zum Winter Classic:
  • [mehr]
  • vor 4 Tagen
  • Verteidiger Mirko Sacher hat sich im Auswärtsspiel bei den Kassel Huskies eine langwierige Oberkörperverletzung zugezogen. Weitere Untersuchungen in den vergangenen Tagen ergaben, dass er Crimmitschau rund zehn Wochen fehlen wird.
  • vor 5 Tagen
  • D.J. Busdeker, Topscorer und Toptorjäger der Augsburger Panther (PENNY DEL), fällt seinem Club zwei bis drei Wochen aus. Grund ist eine Unterkörperverletzung.
  • vor 6 Tagen
  • Der HC Davos hat zum 17. Mal den Spengler Cup gewonnen und ist damit wieder alleiniger Rekordchampion. Im Endspiel am Silvestermittag schlug der Gastgeber die U.S. Collegiate Selects mit 6:3 (2:1, 1:2, 0:3). Dabei fielen die drei entscheidenden Tore erst in der Schlussphase ab der 56. Minute.
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