Anzeige
Anzeige
Dienstag, 17. November 2020

Zuversicht auf Spielzeit mit 14 Teams wächst Nach Augsburg und Straubing gibt auch Iserlohn grünes Licht für neue Spielzeit in der PENNY DEL

Auch die Augsburger Panther nehmen an der Spielzeit 2020/21 in der PENNY DEL teil. Dies hat der Club am Dienstag offiziell bestätigt.

Foto: City-Press

Update. Nach Nürnberg und Ingolstadt haben nun auch Augsburg, Straubing und Iserlohn grünes Licht für die avisierte Spielzeit 2020/21 in der PENNY DEL gegeben. Das haben die Panther, die Tigers und letztlich auch die Roosters am Dienstag offiziell bestätigt, nachdem im Fall Augsburg Hauptgesellschafter Lothar Sigl kurz vorher gegenüber Eishockey NEWS und der Augsburger Allgemeinen schon Andeutungen in diese Richtung gemacht hatte. Im Rahmen einer Gesellschafterversammlung will die PENNY DEL am Donnerstag die finale Entscheidung für einen Saisonstart treffen. Dass die Spielzeit (vorgesehener Starttermin ist der 18. Dezember) stattfindet, ist klar, nur die exakte Teilnehmerzahl sowie der Modus müssen noch festgelegt werden.

Als fixe Starter gelten die achte Teams, die aktuell in der Vorbereitung um den MagentaSport Cup spielen – also München, Mannheim, Berlin, Bremerhaven, Wolfsburg, Schwenningen und Krefeld. Nürnberg und Ingolstadt haben schon vor einiger Zeit angekündigt, den Spielbetrieb aufnehmen zu wollen. Nun also kommen Augsburg, Straubing und Iserlohn hinzu – und erhöhen damit den Druck auf Köln. Auch die Teilnahme der Haie gilt in Insiderkreisen als sicher. Kölns Geschäftsführer Philipp Walter sagte am Montag gegenüber der Deutschen Presseagentur, dass sich die Haie "grundsätzlich auf einem guten Weg sehen“. Fieberhaft und offenbar bis auf den letzten Drücker arbeiten die Kölner Haie an einer Saisonteilnahme und könnten damit das 14er-Feld komplettieren.
 
Augsburgs Hauptgesellschafter Lothar Sigl fasste in einem offiziellen Statement nochmals die Bausteine zusammen, die letztlich auch in Augsburg dazu führten, grünes Licht zu geben. Da war einerseits die Bereitschaft von Spielern und dem Trainerteam, "erneut geschlossen einem erheblichen Gehaltsverzicht zuzustimmen“, andererseits die große Unterstützung der Sponsoren. Dazu sagte Prokurist Leo Conti: "Der überwältigende solidarische Schulterschluss unserer treuen Sponsoren macht es möglich, dass wir einen Spielbetrieb mit deutlich reduziertem Kostenapparat auch gänzlich ohne Zuschauereinnahmen realisieren können. Die zweimalige Verschiebung des Saisonstarts hat unseren Partnern und uns die nötige Zeit verschafft, individuelle Lösungen für verschiedenste Werbemaßnahmen zu finden, unsere Vereinbarungen neu auszuarbeiten und an die aktuellen Gegebenheiten anzupassen. Für uns entscheidend war dabei immer, dass die Planung für anstehende Geistersaison unabhängig von der Zukunft erfolgt und wir den Spielbetrieb 2021/22 so oder so darstellen können.“

Straubings Geschäftsführerin Gaby Sennebogen erläuterte die Vorgehensweise und Entscheidungsfindung des Clubs aus Ostbayern mit folgenden Worten: "Unser Ziel war eigentlich von Anfang an, in einer möglichen PENNY DEL-Saison 2020/21 mitzuspielen - jedoch nicht um jeden Preis und im Hinblick auf nachhaltiges und verantwortungsbewusstes kaufmännisches Handeln nur unter der Maßgabe, dass diese Spielzeit auf einer soliden finanziellen Basis steht, denn eine wirtschaftliche Darstellbarkeit sowie die langfristige Zukunft der Straubing Tigers und des EHC Straubing e.V. haben für uns oberste Priorität. Daher haben wir keine Hauruck-Aktionen gestartet und wollten auch keine falschen Hoffnungen wecken. Wir haben nun die notwendigen Rahmenbedingungen für eine mögliche Saison 2020/21 geschaffen und mein großer Dank gilt unseren Spielern sowie den Trainern, unseren Mitarbeitern, Gesellschaftern, Sponsoren, Partnern, Gönnern und allen Beteiligten, die dazu ihren Anteil geleistet haben. Dies hat einmal mehr gezeigt, dass die Straubinger Eishockey-Familie zusammensteht. Darüber hinaus stellt die monetäre Unterstützung aus dem staatlichen Hilfspaket für den Profisport einen entscheidenden Faktor dar, für die uns inzwischen ein positiver Bescheid vorliegt.“

In eine ähnliche Kerbe schlug am Dienstag abend dann auch Wolfgang Brück. Der Geschäftsführende Gesellschafter der Iserlohn Roosters sagte in einer Mitteilung des Clubs: „Wir haben stets betont, dass wir unsere Zusage für einen Saisonstart 2020/2021 nur dann geben, wenn die entsprechende Finanzierung sichergestellt ist. Wir sind daher überglücklich, dass wir die entsprechende Planungssicherheit im Dialog mit unseren Sponsoren, Mitarbeitern, Spielern, Fans und Gesellschaftern erlangen und die Rahmenbedingungen für die Teilnahme an der Saison 2020/2021 sicherstellen konnten."


Kurznachrichtenticker

  • gerade eben
  • Das für Sonntag angesetzte Spiel zwischen Schwenningen und Mannheim fällt aus. Grund dafür sind mehrere positive Covid-19-Testergebnisse innerhalb des Teams der Wild Wings, das sich nunmehr bis 9. Dezember in häuslicher Quarantäne befindet. Schwenningen nimmt nicht mehr am MagentaSport Cup teil.
  • vor einer Stunde
  • Verteidiger Markus Babinsky kehrt aus Amberg nach Höchstadt zurück. Der 31-Jährige spielte bereits acht Jahre für die Alligators, bevor er 2019 nach Schweinfurt und zuletzt nach Amberg (beides Bayernliga) wechselte. Er soll in Höchstadt den Martin Kokes ersetzen, der wochenlang verletzt ausfällt.
  • vor 3 Stunden
  • Aufgrund der behördlich zu erwartenden Quarantänemaßnahme infolge eines positiven Covid-PCR-Tests bei den Heilbronner Falken wird das DEL2-Spiel am Freitag gegen die Dresdner Eisloewenauf Dienstag, den 19. Januar 2021 um 20:00 Uhr, verlegt.
  • vor 3 Stunden
  • Der EV Lindau (Oberliga Süd) hat Nikolas Oppenberger vom ESC Kempten (Bayernliga) zurückgeholt. Der 31-jährige Angreifer stand bereits zwischen 2011 und 2014 für den Club vom Bodensee auf dem Eis.
  • vor 5 Stunden
  • Weitere Spielplanänderung in der DEL2: Nachdem ihre ursprünglich geplanten Partien abgesagt wurden, haben sich die Löwen Frankfurt und die Kassel Huskies darauf verständigt, ihr Ligaspiel vom 31. Januar auf Freitag (Spielbeginn: 19.30 Uhr) vorzuziehen.
Anzeige

Die Eishockey NEWS-App

Lesen Sie jetzt alles über die schnellste Mannschaftssportart der Welt auf Ihrem Tablet oder Smartphone. Alle deutschen Ligen, die NHL und die europäischen Clubs finden Sie auf einen Klick. Mit allen Artikeln und Bildern.
Anzeige