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Mittwoch, 17. Februar 2021

Die Mittwochspartien der PENNY DEL Deutliche Resultate: Straubing schlägt Schwenningen mit 5:1, Eisbären Berlin fertigen Krefeld mit 6:1 ab

Viele Gegentreffer: Gleich fünfmal landete der Puck am Mittwochabend in Straubing im Gehäuse der Schwenninger Wild Wings.
Foto: imago images/Eibner/Heike Feiner

Die Straubing Tigers haben sich in der PENNY DEL im Kampf um die Playoff-Plätze zurückgemeldet. Nach zuvor fünf Niederlagen in Serie bezwang die Mannschaft von Cheftrainer Tom Pokel die Schwenninger Wild Wings am Mittwochabend dank einer überzeugenden Leistung mit 5:1. Durch den Dreier verkürzten die Tigers den Rückstand auf die Augsburger Panther, die bis dato ebenfalls 16 Partien bestritten haben und aktuell den vierten und letzten Endrundenrang der Südstaffel einnehmen, auf vier Punkte.

Am heimischen Pulverturm zeigten die Niederbayern im ersten Drittel 20 ihrer besten Saisonminuten, dominierten das Geschehen und feuerten stolze 22 (!) Torschüsse ab. Kael Mouillierat (9.) sowie Nachverpflichtung Corey Tropp (16.) belohnten diesen Aufwand mit einem 2:0-Vorsprung nach dem Auftaktabschnitt. Im zweiten Durchgang erhöhte Verteidiger Brandon Gormley daraufhin im Powerplay mit einem satten Schuss schnell auf 3:0 für die Tigers (22.), und als Schwenningen nach Daniel Pfaffenguts zwischenzeitlichem 1:3 (32.) gerade ein wenig besser in die Begegnung gefunden hatte, stellte Chase Balisy (37.) den alten Drei-Tore-Abstand wieder her. Den 5:1-Schlusspunkt setzte schließlich Antoine Laganière mit dem zweiten Straubinger Überzahltreffer des Abends (54.) und seinem bereits vierten Tor aus den jüngsten drei Partien.

„Wir waren heute nicht bereit. Straubing hat jeden Zweikampf gewonnen und war auf der gesamten Eisfläche stärker. Sie haben sich den Sieg verdient", resümierte Wild-Wings-Goalie Joacim Eriksson nach der vierten Schwenninger Niederlage aus den jüngsten fünf Begegnungen im Interview bei MagentaSport.

Die Mittwochspartien in der Statistik (2 Einträge)

 

 

Die Eisbären Berlin wurden unterdessen in der Nordstaffel ihrer Favoritenrolle in der Heimpartie gegen die Krefeld Pinguine gerecht und fertigten das Team von Head Coach Clark Donatelli deutlich mit 6:1 ab. Der Spitzenreiter fuhr damit seinen vierten Dreier in Serie ein, während Krefeld zum bereits fünften Mal in Folge verlor. Für zumindest ein Highlight sorgte das Schlusslicht allerdings in der 23. Spielminute, als Artur Tyanulin den Anschlusstreffer zum zwischenzeitlichen 1:2 durch Kapitän Martin Schymainski mit einem spektakulären Lacrosse-Move vorbereitete.

Auf der anderen Seite schlugen die Eisbären gleich dreimal im Powerplay zu. Defender John Ramage sowie Top-Stürmer Marcel Noebels, der auch in der 14. (!) Partie in Folge punktete, waren mit jeweils drei Assists die erfolgreichsten Scorer der Hauptstädter. Nationalspieler Leo Pföderl hingegen ging diesmal leer aus und blieb damit erstmals nach neun Begegnungen ohne eigenen Torerfolg.

Stefan Wasmer


Kurznachrichtenticker

  • vor 17 Stunden
  • Nachdem sich der Corona-Verdachtsfall beim Deggendorfer SC nicht bestätigte, nimmt der Süd-Oberligist bereits am Montag den Trainingsbetrieb wieder auf. Dem geplanten Heimspiel am Freitag gegen den EV Lindau sollte damit nichts im Wege stehen.
  • vor 17 Stunden
  • Die Höchstadt Alligators (Oberliga Süd) müssen bis Saisonende auf Routinier Vitalij Aab verzichten. Der 41-jährige Angreifer muss sich einer Schulteroperation unterziehen. Glück hatte hingegen Milan Kostourek, der aufgrund seines Stockstichs am Sonntag nur für eine Partie gesperrt wurde.
  • vor 20 Stunden
  • Der Anfang März auslaufende Vertrag von Mario Lamoureux (32) bei den Tölzer Löwen wird nicht verlängert. Der US-Angreifer war Anfang Januar als Ersatz für den verletzten Tyler McNeely gekommen und verbuchte in 18 DEL2-Partien 20 Punkte (acht Tore, zwölf Assists). McNeely ist nun aber wieder genesen.
  • vor 23 Stunden
  • Alex Lambacher von den Augsburger Panthern muss sich einer Hüftoperation unterziehen. Für den italienischen Nationalstürmer mit deutschem Pass ist die Saison 2020/21 damit vorzeitig beendet. Der 24-Jährige bestritt in der laufenden Spielzeit 18 Partien (ein Tor, zwei Assists) in der PENNY DEL.
  • gestern
  • Die Saale Bulls Halle haben den Vertrag mit Angreifer Frantisek Wagner einvernehmlich aufgelöst. Der 24-jährige Angreifer war erst im Januar von den Bayreuth Tigers (DEL2) zum Nord-Oberligisten gewechselt. Für Halle erzielte der Tscheche mit deutschem Pass in sieben Partien einen Treffer.
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