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Donnerstag, 4. März 2021

Positive Nachrichten aus Berlin Coronahilfen Profisport 2021: Verlängert bis Dezember, bis zu 1,8 Millionen für Ticketausfälle pro Club, auch Ligagesellschaften antragsberechtigt

Die staatliche Unterstützung für die Ticketausfälle bei den Eishockeyclubs wegen der leeren Hallen (wie hier in Berlin) wird verlängert und aufgestockt.
Foto: IMAGO / Nordphoto

Gute Nachrichten für die deutschen Eishockeyclubs: Die sogenannten „Coronahilfen Profisport 2021“ wurden am Mittwoch vom deutschen Bundestag bis zum 31. Dezember 2021 verlängert und aufgestockt. Die Summe für den Verlust von Ticketeinnahmen aufgrund der Corona-Pandemie soll auf 90 Prozent der Einnahmen des Jahres 2019 begrenzt sein und auf maximal 1,8 Millionen Euro pro Club/Organisation erhöht werden. Bei den Coronahilfen Profisport 2020 gegen Ende des letzten Jahres war die Hilfsleistung noch auf 80 Prozent der Ticketeinnahmen und 800.000 Euro gedeckelt.

Außerdem können nun auch Einnahmeverluste, die im Jahr 2021 losgelöst von den Ticket-Einbußen entstehen, mit 70 Prozent (höchstens 3 Millionen Euro) geltend gemacht werden. Die staatliche Unterstützung wird zudem auf Verbände und Ligagesellschaften ausgeweitet, die einen Wettbewerb ausrichten. Ab März können nun die neuen Coronahilfen Profisport 2021 beantragt werden und bei vielen Clubs, nicht nur im Eishockey, wird die finanzielle Unterstützung in Zeiten ausbleibender Ticketeinnahmen während des laufenden Spielbetriebs dringend erwartet (DEL2-Geschäftsführer René Rudorisch am zurückliegenden Wochenende: „Die Saison läuft und die Kosten sowie die Gefahren für die Liquidität in den Clubs bestehen bereits jetzt.“). Bis Jahresende 2020 konnten nur rund 75 Millionen Euro der bereitgestellten 200 Millionen Euro von den Sportclubs abgerufen worden. Da für 2021 weitere 200 Millionen Euro bewilligt wurden, stehen jetzt über 320 Millionen Euro zur Verfügung für die Coronahilfen Profisport 2021.

"Wir wollen sicherstellen, dass die Lizenzierung auch für die kommende Saison und die Hinrunde der nächsten Saison abgesichert ist", sagte der CDU-Sportpolitiker Frank Steffel der Deutschen Presse-Agentur (dpa). "Das ist eine Privilegierung gegenüber allen laufenden Wirtschaftshilfeprogrammen, die ausnahmslos am 30. Juni auslaufen. Diese Unterstützung ist europaweit einmalig.“

Und Steffel weiter: "Es ist absolut sichergestellt, dass kein seriöser Verein der Ligen in diesem Jahr relevante Verluste machen wird und wenn nur überschaubare. Alle Ligen werden mit allen Mannschaften den Spielbetrieb zu Ende führen können. Damit haben wir das Ziel herausragend erreicht, dass es bis heute keine Insolvenzen und Abmeldungen vom Spielbetrieb gegeben hat."


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Notizen

  • vor 14 Stunden
  • Matthew Pistilli bleibt bei den Stuttgart Rebels (Oberliga Süd) – und das gleich doppelt! Auch in der neuen Saison steht der 37-Jährige für das Team aus Baden-Württemberg auf dem Eis und geht gleichzeitig in sein zweites Jahr als Sportlicher Leiter des Clubs.
  • vor 2 Tagen
  • Die PENNY DEL hat die Anfangszeiten für die möglichen Spiele 5 und 6 im Viertelfinale festgelegt. Am 2. April würde ab 19.30 Uhr gespielt. Am 4. April würde so gestartet: 14 Uhr Ingolstadt - München, 15 Uhr Köln - Schwenningen, 16.30 Uhr Berlin - Straubing, 19 Uhr Bremerhaven - Mannheim.
  • vor 2 Tagen
  • Die Erding Gladiators und Stürmer Marc Schmidpeter gehen zur kommenden Saison getrennte Wege. Der 31-Jährige kam in der vergangenen Saison auf 18 Tore und 20 Vorlagen in 42 Spielen.
  • vor 3 Tagen
  • Don Granato trainiert die US-Männer bei der bevorstehenden A-Weltmeisterschaft in der Schweiz (15. bis 31. Mai). Der 58-Jährige folgt auf Ryan Warsofsky (San Jose Sharks), der die USA 2025 zu WM-Gold geführt hatte. Granatos bis dato letzte Station als Chef waren die Buffalo Sabres von 2021 bis 2024.
  • vor 3 Tagen
  • Die Lausitzer Füchse, die im DEL2-Viertelfinale gegen Kassel beim Stand von 1:3 eine Niederlage vom Aus entfernt sind, können in den laufenden Playoffs nicht mehr auf Alexis D'Aoust (29) zurückgreifen. Der kanadische Stürmer zog sich in Spiel 4 bei einem Bandencheck eine Oberkörperverletzung zu.
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