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Freitag, 26. November 2021

Der 25. Spieltag in der PENNY DEL am Freitag Berlins Leon Hungerecker siegt beim Debüt, Krefeld dreht Partie in München – Nächste Adler-Niederlage in Bremerhaven

Schuss ins Glück: Alexander Bergström überwindet Münchens Daniel Fießinger im Penalty-Schießen.
Foto: City-Press 

Fünf enge Spiele erlebten die Zuschauer am 25. Spieltag der PENNY DEL. Während die Adler Mannheim am Freitag zum dritten Mal in Serie verloren, konnten die Krefeld Pinguine einen Erfolg beim Spitzenreiter in München feiern. Ebenfalls feiern durfte Berlins Goalie Leon Hungerecker, der beim Sieg der Eisbären in Bietigheim seinen ersten DEL-Einsatz hatte. Schwenningen feierte in Nürnberg ein Comeback nach 0:2-Rückstand.

Die Adler Mannheim verloren am Freitag in Bremerhaven ihr drittes DEL-Spiel in Folge: In einer engen Partie schlug sich die weiter dezimierte Mannschaft von Trainer Pavel Gross allerdings gut. Nach einem 0:2-Rückstand durch Tore von Dominik Uher und Ziga Jeglic drehten die Adler die Partie. Thomas Larkin, Lean Bergmann und Markus Eisenschmid trafen für Mannheim zum 3:2. Lange hielt die Führung allerdings nicht. Binnen zwei Minuten markierten Phillip Bruggisser und Andersen die Treffer zum Ausgleich und auch zum 4:3-Siegtor für die Hausherren.

Dank eines starken zweiten Spielabschnittes gewann die Düsseldorfer EG gegen den ERC Ingolstadt. Die Gäste gingen zunächst durch ein Tor von Brandon DeFazio mit 1:0 in Führung (20.). Lange bestand hatte diese jedoch nicht. Erst Alexander Ehl (22.), dann Tobias Eder und schlussendlich Brendan O’Donnell machten aus dem 0:1 ein 3:1. Für die Panther traf erneut DeFazio zum Anschluss. Doch zu mehr sollte es für die Gäste nicht mehr reichen.
 

Die Spiele im Stenogramm: (5 Einträge)

 


Erfolgreich waren indes die Gäste aus Krefeld beim Auswärtsspiel in München. Mit 4:3 nach Penalty-Schießen gewannen die Seidenstädter eine schon fast verloren geglaubte Partie, in der die Gastgeber durch Tore von Maxi Kastner, Filip Varejcka und Austin Ortega – Lucas Lessio traf für Krefeld - bereits mit 3:1 führten. Doch Jesper Jensen Aabo und Alexander Bergström sorgten für den Ausgleich. Im Penalty-Schießen traf dann erneut nur Krefelds Bergström – zum Sieg für die Pinguine. 

Ein Hin und Her erlebten 2.258 Zuschauer in der EgeTrans Arena zu Bietigheim beim 4:5 nach Penalty-Schießen im Duell der Meister gegen die Eisbären Berlin. Die Anfangsphase gehörte dabei den Gastgebern: Nach sechs Minuten zappelte der Puck zum ersten Mal im Netz von Leon Hungerecker, der sein erstes Spiel in der PENNY DEL machte. Riley Sheen traf zur Führung. Drei Minuten später war Brendan Ranford erfolgreich und erhöhte auf 2:0. Binnen einer Minute kamen die Eisbären aber durch Tore von Bennet Roßmy und Marcel Noebels zum Ausgleich. Leo Pfoederl drehte die Partie dann vollends. Doch die Gastgeber ließen sich nicht abschütteln und kamen erneut durch Sheen zurück. Beim 4:4 blieb es – bis zum Penalty-Schießen. In diesem trafen die Gäste doppelt, wären alle Bietigheimer Schützen an Youngster Hungerecker (23) scheiterten.

Die Siegesserie der Wild Wings geht dank des entscheidenden Penalty-Treffers von Alexander Karachun weiter. Aber der Reihe nach: Mit gut einer Stunde Verspätung begann die Partie der Ice Tigers gegen die Schwenninger Wild Wings, da die Gäste auf dem Weg nach Nürnberg in eine Vollsperrung gerieten. Bis zum ersten Treffer der Partie dauerte es dann nochmals gute 30 Spielminuten, ehe Daniel Schmölz die Gastgeber in Führung brachte. Sechs Minuten später erhöhte Chris Brown auf 2:0. Die Führung hielt bis zur 55. Minute. Dann traf Kapitän Travis Turnbull zum 1:2. Vier Minuten später jubelten erneut die Gäste, als Marvin Cüpper sein Gehäuse zu Gunsten eines sechsten Schwenninger Feldspielers bereits verlassen hatte, traf Max Görtz zum Ausgleich und brachte seine Farben damit in die Verlängerung und das folgende Penalty-Schießen, welches Karachun beendete.

Mathias Wagner 


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Notizen

  • vor 10 Stunden
  • Die Verteidiger Bastian Cramer (sechs Assists bei 41 Einsätzen) und Paul Wallek (eine Vorlagen in 14 Matches) spielen auch in der kommenden Saison 2026/27 für den Süd-Oberligisten Erding Gladiators. Angreifer Björn Salhi (drei Scorer-Punkte in 34 Partien) verlässt das Liga-Schlusslicht dagegen.
  • vor 12 Stunden
  • Die Champions Hockey League hat den Rahmenterminplan der Saison 2026/27 veröffentlicht. Sie beginnt demnach am Donnerstag, den 3. September 2026 und endet mit dem Finale am Dienstag, den 23. Februar 2027. Aus Deutschland sind bereits die Kölner Haie als DEL-Hauptrundensieger qualifiziert.
  • gestern
  • Die deutsche Nationalmannschaft hat bei den Paralympics auch das letzte Gruppenspiel verloren. Gegen Italien gab es am Dienstag ein 1:2. Die Auswahl erzielte dabei ihr erstes Tor seit den Spielen 2006. Weiter geht es am Donnerstag mit dem ersten Platzierungsspiel um Platz fünf.
  • gestern
  • Mit Mark Waldhausen (36) verlässt die Erding Gladiators. Seit 2019 stand der Deutsch-Kanadier im Team. In der vergangenen Saison kam er in 52 Spielen auf zwei Tore und elf Vorlagen. Er soll noch einen „gebührenden Abschied“ erhalten, heißt es von Seiten des Clubs.
  • gestern
  • Im ersten Playoff-Spiel gegen die Lindau Islanders zog sich Klavs Planics von den Füchsen Duisburg, der erst kürzlich sein Comeback gefeiert hatte, nach einem Zweikampf an der Bande eine schwere Verletzung zu. Für ihn ist die Saison damit vorzeitig beendet.
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