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Freitag, 13. Mai 2022

Personalien aus der PENNY DEL Frankfurt bindet Torhütertrio, Trevelyan bleibt in Augsburg, Neuzugänge für Iserlohn, Köln, Mannheim, München und Nürnberg

Jake Hildebrand steht auch im Oberhaus im Tor von Frankfurt.
Foto: imago images/Beautiful Sports

UPDATE: 14:15 Uhr. In seine zwölfte Saison in Diensten der Augsburger Panther wird T.J. Trevelyan gehen. Der inzwischen 38-jährige Kanadier mit deutschem Pass verlängerte seinen Vertrag um ein Jahr. 424 Partien bestritt der Stürmer bislang für Augsburg, erzielte dabei 128 Tore und bereitete 112 Treffer vor. „In unserem Geschäft ist es eine absolute Seltenheit, dass ein Spieler mehr als ein Jahrzehnt für den gleichen Club aufläuft. Die Tatsache, dass T.J. Trevelyan seit elf Jahren für die Panther spielt, zeigt, wie sehr er diesen Club und die Stadt liebt. Wir brauchen Spieler, die ihr Herz für unser Team geben und absoluten Siegeswillen verkörpern. T.J. ist genau solch ein Spieler“, sagte Augsburgs neuer Trainer Peter Russell.

Aufsteiger Frankfurt wird indes auch in seine erste Saison in der PENNY DEL mit seinem gewohnten Torhütertrio gehen. Wie die Hessen mitteilten, hat Jake Hildebrand seinen Kontrakt verlängert. Die Zusammenarbeiten mit seinen Stellvertretern Bastian Kucis und Jonas Gähr war nach Angaben der Löwen „von Beginn an langfristig geplant“, was die Vermutung nahelegt, dass beide noch über laufende Verträge verfügten. Frankfurts Sportdirektor Franz-David Fritzmeier erklärte: „Mit Jake und Basti verfügen wir über zwei Torhüter mit viel Potenzial, die beide darauf brennen, mit ihrem Team in der DEL zu zeigen, dass sie sich auch auf diesem Level nochmal steigern und Top-Leistungen abliefern können. Dazu bleibt uns mit Jonas ein weiterer, noch junger talentierter Torhüter erhalten. In der letzten Saison konnte er in unserem Training und aufgrund der Spiele für unseren Kooperationspartner Krefelder EV81 einen großen Schritt nach vorne machen.“

Die Kölner Haie werden hingegen mit einem komplett neuen Torhüterduo in die Saison 2022/23 gehen. Die Rheinländer verkündeten am Freitag die Verpflichtungen von Oleg Shilin sowie Mirko Pantkowski. Der 23-jährige Pantkowski war zuletzt für den Nachbarn aus Düsseldorf aktiv und kam in der abgelaufenen Saison zu 43 Einsätzen. In Köln erhält er einen Zweijahresvertrag. Für eine Saison banden die Haie den 31-jährigen Shilin an sich. Der 31-jährige Russe mit deutschem Pass hütete zuletzt das Tor von Absteiger Krefeld. In seiner ersten Spielzeit in Deutschland bestritt der ehemalige KHL-Goalie 30 Partien. Kölns Cheftrainer Uwe Krupp sagte über das neue Torhüterduo: „Mirko und Oleg haben letzte Saison gezeigt, welches Potential in ihnen steckt. Wir wollen, dass sie hier in Köln den nächsten Schritt machen.“ Der Kölner Nachwuchstorhüter Niklas Lunemann, der in der abgelaufenen Saison sein Erstligadebüt gab, soll indes nach Vereinsangaben bei einem Kooperationspartner Spielpraxis sammeln.

Ligakonkurrent München bestätigte unterdessen am Freitag die Verpflichtung von Andreas Eder (Eishockey NEWS berichtete darüber bereits vor mehreren Wochen). Der 26-jährige Angreifer stand bereits zwischen 2015 und 2019 bei München unter Vertrag, konnte sich damals bei den Roten Bullen allerdings nicht durchsetzen. Über die Stationen Nürnberg und Straubing avancierte der gebürtige Tölzer zum deutschen Nationalspieler und kehrt nun nach drei Jahren in die bayerische Landeshauptstadt zurück. Christian Winkler, Managing Director Sports Red Bull Eishockey, sagte zur Rückkehr von Eder: „Andreas ist ein Kind unserer Organisation und hat sich in den letzten zweieinhalb Jahren in der Ferne als Person und Spieler super weiterentwickelt. In der letzten Saison war er einer der besten deutschen Scorer und hat sich auch zum Powerplay-Spezialisten entwickelt. Wir sind froh, dass Andreas sich für die Rückkehr in seine ehemalige sportliche Heimat entschieden hat.“ Künftig nicht mehr für den Vizemeister auf dem Eis stehen, werden hingegen Andrew O´Brien sowie Elias Lindner, die die Roten Bullen mit bisher unbekanntem Ziel verlassen.

Auch der ERC Ingolstadt vermeldete am Freitag einen weiteren Neuzugang. Marko Friedrich wechselt nach einer Saison im Trikot der Nürnberg Ice Tigers zu den Oberbayern und erhält einen Einjahresvertrag. Nach zuvor sieben Jahren bei den Iserlohn Roosters erlebte der 30-jährige Angreifer in Nürnberg eine enttäuschende Saison, in der ihm in 45 Partien neun Treffer sowie neun Assists glückten. „Marko ist ein Spieler, der vielseitig einsetzbar ist. Mit ihm sorgen wir einerseits für mehr Tiefe im Angriff, andererseits kann er aber auch eine Rolle in den vorderen Reihen übernehmen. Mit seiner Spielweise geht er dem Gegner unter die Haut und seine Flexibilität wird ihn für uns sehr wertvoll machen“, so Ingolstadts neuer Sportdirektor Tim Regan.

Die Adler Mannheim bestätigten am Freitag außerdem die Verpflichtung von Taro Jentzsch. Der 21-jährige Angreifer, der zuletzt für die Iserlohn Roosters aktiv war, erhält in Mannheim nach Vereinsangaben einen Dreijahresvertrag. Für die Roosters kam Jentzsch, der im Nachwuchs auch bereits Nordamerikaerfahrung sammelte, in der abgelaufenen Saison in 53 Partien zu elf Treffern sowie 18 Vorlagen. „Mit Taro bekommen wir einen jungen, hungrigen und sehr talentierten Spieler, dessen Stärken im Offensivspiel liegen. Seine Formkurve zeigt in den letzten Jahren stetig nach oben. Er ist bereit, weiter hart zu arbeiten und den nächsten Schritt zu gehen“, äußerte sich Mannheims Sportmanager Jan-Axel Alavaara zum Transfer.

Und auch die Iserlohn Roosters präsentierten einen weiteren Neuzugang: Von den Eisbären Berlin wechselt Sebastian Streu an den Seilersee. „Natürlich habe ich mit meinem Vater und dem einen oder anderen weiteren Kontakt intensiv über Iserlohn gesprochen, was mein Gefühl nur bestätigt hat. Man hat in der jüngeren Vergangenheit gesehen, wie sich junge Spieler bei den Roosters entwickeln konnten, diesen Weg möchte ich auch gehen. Ich denke, dass wir durchaus das Potenzial haben, die Playoffs zu erreichen und dazu möchte ich meinen Teil beitragen“, erklärte Streu, dessen Vater Craig zwischen 1997 und 1999 ebenfalls für die Roosters aktiv war, zu seinem Wechsel. Zur Berliner Meisterschaft trug der 22-jährige Angreifer in der abgelaufenen Saison bei 60 Einsätzen vier Treffer sowie fünf Assists bei.

Mit Leon Hungerecker wird ein weiterer Spieler, den die Eisbären am Donnerstag als Abgang vermeldeten, weiter in der PENNY DEL aktiv sein. Der 24-Jährige unterzeichnete bei den Nürnberg Ice Tigers einen Zweijahresvertrag und wird bei den Mittelfranken in der kommenden Saison gemeinsam mit Niklas Treutle das Torhütergespann bilden. Für Berlin absolvierte Hungerecker in der Spielzeit 2021/22 lediglich zwei Partien. Spielpraxis erhielt der gebürtige Lüneburger aber bei 40 Einsätzen via Förderlizenz bei den Lausitzer Füchsen in der DEL2.


Kurznachrichtenticker

  • vor 15 Stunden
  • Co-Trainer Marc Vorderbrüggen wird Ravensburg nach vierjähriger Tätigkeit verlassen. Die Towerstars-Clubführung und der Aufsichtsrat entsprachen der Bitte des 29-Jährigen nach einer Vertragsauflösung. Vorderbrüggen wechselt innerhalb der DEL2 zu den Bayreuth Tigers.
  • vor 20 Stunden
  • Nach dem Turnier im August in Dänemark werden die beiden darauf folgenden Eishockey-Weltmeisterschaften der Frauen in Kanada (2023) und den USA (2024) ausgetragen, voraussichtlich jeweils wieder im Frühling.
  • vor 20 Stunden
  • Frederick Otto ist neuer 1. Vorsitzender des Herforder EV (Oberliga Nord) und tritt damit die Nachfolge von Tobias Schumacher an, der von diesem Posten zurücktrat, um in das Amt des 1. Kassierers gewählt werden zu können. Neu im Vorstandsteam sind zudem Sven Johannhardt und Sabine Richter.
  • vor 21 Stunden
  • Zum ersten Mal nehmen die Nürnberg Ice Tigers (PENNY DEL) in diesem Jahr am Vinschgau Cup im IceForum Latsch in Südtirol teil. Auf Einladung des ERC Ingolstadt wird das Team von Tom Rowe am 27. und 28. August die beiden Turnierspiele bestreiten. Die weiteren Cup-Teilnehmer werden noch vermeldet.
  • vor 21 Stunden
  • Die IIHF-Weltmeisterschaft 2023 Division IA wird vom 29. April bis 5. Mai in Nottingham (Großbritannien) ausgetragen. Die in Finnland abgestiegenen Briten um Trainer Peter Russell werden somit der IA-WM-Gastgeber. Die Division IB wird in Estland (Tallinn) ausgetragen.
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