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Dienstag, 26. Juli 2022

Anbau des Kabinentrakts beginnt 8,5-Millionen-Euro-Maßnahme für sportliche Infrastruktur am Straubinger Eisstadion – Kapazität sinkt vorübergehend auf 4.500

Die Stadionkapazität im Straubinger Eisstadion am Pulverturm wird in der kommenden DEL-Saison auf 4.500 reduziert sein.
Foto: IMAGO / Stefan Ritzinger

Die baulichen Maßnahmen der letzten Jahre am Straubinger Eisstadion am Pulverturm werden mit der Errichtung eines Kabinentrakts für den Eishockeynachwuchs der Niederbayern weiter fortgesetzt. Auf der Südseite des Stadions entsteht ein Anbau mit zwei Ebenen, der insgesamt sieben Umkleidekabinen inklusive Sanitärbereich, Räume für Mittagsbetreuung, einen Athletik- und Kraftraum, Aufenthaltsbereiche für Trainer und Betreuer sowie Lager- und Nebenräume umfassen soll. Die Stadt investiert rund 8,5 Millionen Euro in diese Maßnahme, davon werden etwa 2,7 Millionen Euro durch eine Förderung aus Bundesmitteln gedeckt. Die Planung des Anbaus erfolgt in enger Abstimmung mit dem EHC Straubing e.V. und der Straubing Tigers GmbH & Co. KG, die nach Fertigstellung des Kabinenanbaus im östlichen Gebäudeteil eine eigenständige Baumaßnahme umsetzt. Hier entstehen im Erdgeschoss eine neue Geschäftsstelle und im Obergeschoss eine noch attraktivere Fangastronomie.

Die Stadionkapazität des Clubs aus der PENNY DEL reduziert sich durch eine Teilsperrung der Südtribüne aufgrund wegfallender Fluchtwege vorübergehend von 5.600 auf 4.500 Zuschauer. Tigers-Geschäftsführerin Gaby Sennebogen dazu: „Wir spielen in dieser Saison neben dem PENNY DEL-Wettbewerb auch erstmals Champions Hockey League und rechnen daher eigentlich mit einem verstärkten Zuschauerandrang. Gleichzeitig wissen wir aber auch um diese einmalige Chance, eine wesentlich verbesserte Infrastruktur am Eishockey-Standort Straubing zu erhalten. Wir hoffen deshalb auf großes Verständnis bei unseren treuen Fans und Partnern und werden natürlich versuchen, gemeinsam das Beste aus der Situation zu machen.“

Insbesondere die Nachwuchsförderung profitiert enorm von den Verbesserungen. EHC Straubing-Vereinsmanager Phillipp Hentschel meint: „Wir danken allen Beteiligten, die an der Bewilligung, Planung und Umsetzung des Projekts mitwirken. Dank des kommenden Neubaus kann unser Eishockeynachwuchs in Straubing nachhaltig und zukunftsorientiert aufgestellt werden. Die aufgrund des aktuellen Platzmangels zwingend notwendig gewordene Infrastruktur wird all unseren Mitgliedern zugutekommen.“


Kurznachrichtenticker

  • gestern
  • Maximilian Hofbauer und Oberligist Rosenheim gehen getrennte Wege. Der eigentlich noch für die Saison 2022/23 gültige Kontrakt des Stürmers wurde aufgelöst. Im Vorjahr erzielte der 32-jährige Stürmer in 21 Spielen ein Tor und bereitete einen Treffer vor.
  • gestern
  • US-Stürmer Trevor Gooch, der trotz Zusage im Sommer schließlich nicht von den Reading Royals (ECHL) zum EHC Freiburg in die DEL2 wechselte, schließt sich nun den Aalborg Pirates in Dänemark an.
  • vor 2 Tagen
  • Der EV Füssen hat den Abschied von Marc Sill bestätigt. Der 33-jährige Angreifer war zwei Spielzeiten für den Süd-Oberligisten aktiv und kam in diesem Zeitraum in 62 Pflichtspielen zu 15 Treffern sowie 14 Assists. Der neue Verein des gebürtigen Oberstdorfers ist noch nicht bekannt.
  • vor 2 Tagen
  • Gastgeber Kanada hat mit einem 4:1 (2:1, 1:0, 1:0)-Erfolg über Schweden zum 23. Mal, jedoch erstmals seit 2018 den Hlinka Gretzky Cup für U18-Nationalteams gewonnen. Rang drei sicherte sich Finnland mit einem 3:1 (1:1, 1:0, 1:0)-Sieg gegen Tschechien. Deutschland wurde sieglos Turnier-Letzter.
  • vor 3 Tagen
  • Mit den Selber Wölfen haben nun alle DEL2-Teams einen Teammanager. Günter Rudolph, der zuletzt ehrenamtlich tätig war, übernimmt die Aufgabe nun hauptamtlich.
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