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Sonntag, 18. September 2022

Der 2. DEL2-Spieltag am Sonntag Crimmitschau fertigt Bad Nauheim ab, Ravensburg geht an die Spitze, Selb feiert auch in Kassel, Krefeld lässt Regensburg keine Chance

Die Eispiraten Crimmitschau (rote Trikots) erzielten gegen den EC Bad Nauheim um Torhüter Felix Bick schon im ersten Drittel fünf Tore.
Foto: Thomas Heide

Dominanter Auftritt der Eispiraten Crimmitschau am 2. DEL2-Spieltag am Sonntag: Gegen den EC Bad Nauheim feierte das Team von Marian Bazany einen 8:1-Kantersieg. Auch der EHC Freiburg (2:1 gegen Dresden) behielt zuhause alle drei Punkte, während der ESV Kaufbeuren (2:1 in Heilbronn) und der EV Landshut (4:1 in Bayreuth) auswärts triumphierten. Den jeweils zweiten Saisonsieg feierten die Selber Wölfe, die Krefeld Pinguine und die Ravensburg Towerstars. Letztere schoben sich durch den 3:1-Heimerfolg über Weißwasser nach dem ersten Wochenende der neuen Saison auf Platz eins. Krefeld (5:0 über Regensburg) und Selb (3:2 nach Verlängerung in Kassel) belegen hinter Kaufbeuren mit je fünf Zählern die Plätze drei und vier.

Im Duell zwischen PENNY-DEL-Absteiger Krefeld und Aufsteiger Regensburg brauchte der klare Favorit gut eine halbe Stunde, um aus seiner Überlegenheit auch Zählbares zu machen. Erst als Kael Mouillierat den Puck zum 1:0 für die Pinguine in der 33. Spielminute über die Regensburger Torlinie trug, bogen die Hausherren auf die Siegerstraße ein. Am Ende stand vor 3.464 Zuschauern ein klarer 5:0-Erfolg zu Buche.

Die Ravensburg Towerstars machten im Heimspiel gegen Weißwasser dort weiter, wo sie in Dresden am Freitag aufgehört hatten: Hinten konzentriert, vorne effektiv. Und so sorgten Robbie Czarnik und Fabian Dietz für eine 2:0-Führung der Oberschwaben nach 40 Minuten. Vincent Hessler sorgte im Schlussabschnitt für die Vorentscheidung, ehe Steve Hanusch für die nie aufsteckenden Füchse noch Ergebniskosmetik betreiben konnte. Mit dem Ergebnis von 3:1 für die Hausherren ging es über die Ziellinie.

Idealer Saisonstart für den ESV Kaufbeuren: Nach dem Coup gegen Kassel setzten sich die Allgäuer auch bei den Heilbronner Falken mit 2:1 durch. John Lammers brachte die Joker mit einem Doppelpack (21./29.) im Mitteldrittel in Front, die Käthchenstädter kamen durch Judd Blackwater (52.) nur noch zum Anschlusstreffer. In einer besonders in der Schlussphase hitzigen Partie unterlagen die Dresdner Eislöwen mit 1:2 dem EHC Freiburg. Besonders bitter: Bei Tor Immos Gamewinner (40.) im Powerplay packte der junge Eislöwen-Goalie Jonas Neffin eigentlich einen unglaublichen Save aus, doch der 22-Jährige hatte die Scheibe scheinbar erst hinter der Torlinie gefangen. Zuvor waren auch Freiburgs Calvin Pokorny (12.) und Dresdens Vladislav Filin (17.) in Überzahl erfolgreich.

Die Spielstenogramme (7 Einträge)

 

 

Bad Nauheim geriet in Crimmitschau unter die Räder und kassierte bereits im ersten Abschnitt fünf Gegentore. Jasper Lindsten (4.), Patrick Pohl (6./20.), Mathieu Lemay (10.) und Filip Reisnecker schossen die komfortable Führung der Eispiraten heraus und beendeten den Arbeitstag von Felix Bick. So kam Neuzugang Rihards Babulis (19) ab dem zweiten Drittel zu seinem DEL2-Debüt. Doch Tyler Gron (29.) erhöhte in Überzahl, Pohl (56.) fixierte bei fünf-gegen-drei seinen Hattrick. Michael Bartuli (58.) erzielte anschließend den Ehrentreffer für die Roten Teufel, ehe Lindsten (59.) mit dem 8:1 den Schlusspunkt setzte. Der EV Landshut machte den Fehlstart der ambitionierten Bayreuth Tigers perfekt. Jakob Mayenschein (16.), Marco Pfleger (22.), Yuma Grimm (26.) und Brett Cameron (31.) drehten das Match, nachdem Christian Kretschmann (15.) für die Wagnerstädter vorgelegt hatte. Der Schlüssel zum Auswärtssieg war Mayenscheins Ausgleich nur 15 Sekunden nach dem 1:0 der Hausherren.

Mit dem Rückenwind vom Heimerfolg über Crimmitschau gingen die Selber Wölfe ins schwere Auswärtsspiel bei den Kassel Huskies und führten nach 20 Minuten mit 2:0. Doch die Huskies bissen zurück und stellten im Schlussdrittel auf unentschieden, sodass sich beide Teams je einen Punkt sicherten. Die Oberfranken traten die Heimreise schließlich mit zwei Zählern an, weil Steven Deeg in der Overtime von halblinker Position eiskalt blieb.

Tim Heß/Sebastian Groß


Kurznachrichtenticker

  • gestern
  • Neuzugang Tyler Gaudet wird den Adlern Mannheim bis auf Weiteres fehlen. Der 29-jährige Angreifer verletzte sich am Sonntag beim Heimsieg gegen Bietigheim. Eine genaue Diagnose will der Erstligist in den kommenden Tagen vermelden, sobald Gaudet nochmals von einem Spezialisten untersucht wurde.
  • gestern
  • Verteidiger Leonhard Günther (23) von den Füchsen Duisburg hat sich am Sonntag bei der 2:10-Heimpleite gegen Krefeld einen Waden- sowie Sprunggelenkbruch zugezogen und wird dem Oberligaaufsteiger auf unbestimmte Zeit fehlen.
  • gestern
  • Jens Baxmann bleibt ein Teil der Lausitzer Füchse. Der 37-Jährige beginnt ein Fernstudium mit Fachrichtung Sportmanagement und wird den praktischen Teil beim DEL2-Club absolvieren. Zudem fungiert der langjährige Erstliga-Profi und siebenfache deutsche Meister als Sportlicher Berater in Weißwasser.
  • vor 3 Tagen
  • Langfristige Ausfälle in der PENNY DEL: Kölns Ryan Stanton hat das sich das Handgelenk gebrochen und fällt sechs bis acht Wochen aus. Nürnberg muss für unbestimmte Zeit auf Charlie Jahnke wegen eines Unterarmbruchs verzichten.
  • vor 3 Tagen
  • Die Kassel Huskies aus der DEL2 müssen voraussichtlich vier bis sechs Wochen lang auf Tomas Sykora verzichten. Der 32-jährige Angreifer hat sich beim 4:3-Shootout-Sieg in Dresden am Freitag eine Oberkörperverletzung zugezogen. Sykora traf an den ersten drei Spieltagen einmal.
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