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Samstag, 2. Dezember 2023

Schlaglichter zur PENNY DEL Kurioses Tor durchbricht Nürnbergs schwarze Serie, Straubing profitiert vom Laufenlassen, Wechselgerücht um Heim

Mit Mann und Maus sowie dem starken Goalie Henrik Haukeland verteidigten die Düsseldorfer, gingen am Ende aber doch leer aus.
Foto: City-Press

Glück und Pech liegen im Eishockey oft ganz eng beieinander – und haben für die beiden Thrill-Momente des 23. Spieltags in der PENNY DEL gesorgt.

Zuerst zum Kellerduell zwischen der Düsseldorfer EG und den Nürnberg Ice Tigers. Da sorgte ein Videobeweis nach der Sirene nach 60 Minuten für gehörig Spannung unter den 12.143 Zuschauern im PSD Bank Dome. Freude auf der Bank der Ice Tigers, als das Tor gegeben wurde – Nürnbergs Stürmer Charlie Gerard hatte 54 Sekunden vor Schluss auf freche Art von hinter dem Tor Goalie Henrik Haukeland angeschossen, der Puck ging so über die Linie. Letztlich führte der Treffer zu Nürnbergs erstem Sieg nach neun Niederlagen in Folge. Und Frust bei der Düsseldorfer EG. Haukeland hatte mehrmals exzellente Paraden gezeigt, bis fünfeinhalb Minuten vor Ende waren die Gastgeber gar auf dem Kurs „drei Punkte“. Stattdessen wurden sie durch die bittere Nullnummer von Nürnberg in der Tabelle überholt. Für die DEG und die Ice Tigers stehen am Sonntag Derbys an. Der Klassiker zwischen der DEG und den Kölner Haien ist am Sonntag frei auf MagentaSport empfangbar.

Die Szene in der Verlängerung des Spiels ERC Ingolstadt gegen Straubing Tigers war der Aufreger des Spieltags: Nach einem Bully stürzte Tigers-Stürmer Justin Scott auf seinen Gegenüber Brandon Kozun und blieb auf ihm liegen. „Man kann darüber streiten, ob er ihn runterpusht oder nicht“, sagte ERC-Angreifer Daniel Pietta dem Donaukurier. Vielleicht tat es Scott einen Ticken zu fest und einen Ticken zu lang oder eben doch nicht. Linesperson Joshua Römer beobachtete die Szene aus nächster Nähe und ging nicht dazwischen. Eine Fingerspitzensache, Glück oder Pech, wie auch immer. Straubing jedenfalls traf in dieser Szene auf Vorlage des dann freien Scotts zum Sieg. Daniel Pietta sagte bedacht zur Situation: „Im Endeffekt war’s trotzdem noch ein Zwei gegen Zwei.“

24. Spieltag in der PENNY DEL (1 Einträge)

 

Am Rande der Bande: Von den Eisbären Berlin zu den Adler Mannheim wird im Sommer Stürmer Maximilian Heim wechseln – das berichtet die Bild-Zeitung und das deckt sich mit ersten Informationen von Eishockey NEWS. Offiziell bestätigt ist dies – wie viele andere Wechsel, die bereits vollzogen worden sind – aber noch nicht. Der 20-Jährige hat in 23 Spielen in dieser PENNY-DEL-Saison zwei Tore erzielt und drei Vorlagen beigesteuert.


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Notizen

  • vor einer Stunde
  • Patrik Rypar von den Höchstadt Alligators wurde neben einer Geldstrafe für vier Spiele gesperrt. Grund dafür war sein Check gegen den Kopf- und Nackenbereich im Spiel gegen Bayreuth. Dies veröffentlichte der DEB am 26. November.
  • vor einer Stunde
  • Wolfsburgs Stürmer Sven Ziegler hat sich am Freitag eine schwere Oberkörperverletzung zugezogen. Der Grizzly muss operativ behandelt werden und wird dem Club mehrere Monate fehlen. Bislang verbuchte der 31-Jährige ein Tor und eine Vorlage.
  • vor einer Stunde
  • Sebastian Ziener, Geschäftstellenleiter des SC Riessersee, verlässt nach rund sieben Jahren den Oberligisten zum 30. April 2026 auf eigenen Wunsch. In seiner Amtszeit trug er maßgeblich zur Modernisierung bei und auch der Gesellschafterkreis fand seine Leistungen „herausragend“.
  • vor 6 Stunden
  • Die Lausitzer Füchse müssen mindestens acht Wochen auf Eric Valentin verzichten. Der Stürmer zog sich am Sonntag beim Spiel in Kaufbeuren eine Oberkörperverletzung zu. Der 28-Jährige verbuchte bislang in 18 Spielen vier Assists.
  • vor 8 Stunden
  • Beim einzigen NHL-Spiel am Dienstag kassierte Edmonton eine 3:8-Heimschlappe gegen Dallas. Der ehemalige Hamburger Jamie Benn erzielte auf Seiten der Stars das 400. Hauptrunden-Tor seiner Karriere. Leon Draisaitl bereitete ein Tor der Oilers vor und punktete damit im siebten Spiel in Folge.
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