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Montag, 6. Januar 2025

PENNY DEL am Montag Lange dominant, doch am Ende wird gezittert: München besiegt Frankfurt 5:4 und rückt auf Platz vier vor

Torjubel: Münchens Nico Krämmer nach seinem 1:1 gegen Frankfurt.
Foto: IMAGO / Eibner

Der EHC Red Bull München wird langsam warm mit dem SAP Garden. Am Montag gewannen die Bayern beim 5:4 gegen die Löwen Frankfurt ihr viertes Spiel nacheinander auf eigenem Eis. Es ist Münchens längste Erfolgsserie in der neuen Arena. Durch die drei Punkte im Duell gegen den Lieblingsgegner (zehnter Sieg in Serie) kletterte der EHC Red Bull auch in der Tabelle der PENNY DEL, verdrängte die Adler Mannheim von Platz vier. Für Frankfurt setzte sich dagegen auch die Auswärtsmisere fort. Neun der jüngsten zehn Auftritte auf fremdem Eis verloren die Löwen, die am Samstag beim Winter Game noch einen beeindruckenden Sieg gefeiert hatten.

Dabei erwischten die Hessen zunächst den besseren Start, gingen im ersten Drittel zweimal in Führung, weil sie aus ihren wenigen Chancen das Maximum herausholten. München zeigte sich da zunächst verschwenderischer. Das änderte sich im zweiten Abschnitt, in dem Christopher Kolarz für den angeschlagenen Mathias Niederberger im Tor des EHC Red Bull stand und zu seinem Erstliga-Debüt kam. Will Butcher, Maximilian Daubner und Yasin Ehliz machten noch vor der zweiten Pause aus dem 1:2 ein 4:2. Die Torschussbilanz nach 40 Minuten sagte alles über den Spielverlauf: 31:7.

Ein Treffer von Filip Varejcka zu Beginn des Schlussdrittels schien die letzten Zweifel am Münchner Erfolg zu beseitigen. Doch die Löwen wehrten sich noch einmal. Trainer Tom Rowe ersetzte zehn Minuten vor Schluss erstmals Goalie Jussi Olkinuora durch einen sechsten Feldspieler. Und prompt traf Carter Rowney. Nach Daniel Pfaffenguts 4:5 in der 56. Minute begann das große Zittern bei den Hausherren, die den Sieg – auch durch zahlreiche Icings – letztlich über die Zeit retteten.

Das Spiel im Stenogramm (1 Einträge)

 

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Notizen

  • vor 23 Stunden
  • Geschäftsführer Roland Schmid verlässt die Stuttgart Rebels (Oberliga Süd) auf eigenen Wunsch und persönlichen Gründen. Alexander Fuchs, der während Schmids Amtszeit als weiterer Geschäftsführer in die Stuttgart Rebels Spielbetriebs-GmbH gekommen ist, wird die Geschicke nun allein weiter steuern.
  • gestern
  • Neues im Tor-Streit in der Oberliga Süd: Die Selber Wölfe haben ihren Widerspruch zurückgezogen, fordern aber eine bessere Aufarbeitung und fixe Videobeweis-Standards. Ein Tor in Deggendorf war nicht gegeben worden - ob den Unparteiischen ein funktionabler Videobeweis parat stand, bleibt unklar.
  • vor 2 Tagen
  • Paul Mayer ist U21-Förderspieler des Monats Januar in der DEL2. Mayer stand im Januar 22:21 Minuten pro Spiel auf dem Eis. Das war nicht nur der Höchstwert aller U21-Spieler, sondern auch der Bestwert seines Teams. Zudem war der Defender im Januar an zwei Treffern des ESVK beteiligt.
  • vor 3 Tagen
  • Geldstrafe für Dallas Eakins: Der Trainer der Adler Mannheim hat sich nach Ansicht des DEL-Disziplinarausschusses in der Partie vor der Pause gegen München unsportlich gegenüber den Spieloffiziellen verhalten.
  • vor 4 Tagen
  • Für Weidens Torhüter Felix Noack (Unterkörperverletzung) ist die DEL2-Saison voraussichtlich vorzeitig beendet. Zudem laborieren die Kontingentstürmer Zach Tsekos und Tyler Ward an kleineren Verletzungen.
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