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Samstag, 3. Januar 2026

Roos-Nachfolge geklärt Neuer Sportdirektor bei den Dresdner Eislöwen: Jens Baxmann kommt mit sofortiger Wirkung aus Weißwasser

Als Aktiver wurde Jens Baxmann mit den Eisbären Berlin siebenmal deutscher Meister. Nun geht der 40-Jährige den nächsten Schritt in seiner Funktionärslaufbahn.
Foto: City-Press

Die Dresdner Eislöwen haben den Posten des Sportdirektors neu besetzt. Nachdem Matthias Roos Ende November gemeinsam mit Chefcoach Niklas Sundblad von seinen Aufgaben entbunden worden war, verpflichtet das Schlusslicht der PENNY DEL nun mit sofortiger Wirkung Jens Baxmann, der vom sächsischen Rivalen Lausitzer Füchse aus der DEL2 kommt. Dort war der siebenmalige deutsche Meister Baxmann nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn im Januar 2022 zunächst als Sportlicher Berater tätig, im Herbst 2022 begann der ehemalige Nationalverteidiger ein Fernstudium im Bereich Sportmanagement. Nach dessen Abschluss wurde Baxmann zur Saison 2024/25 Sportlicher Leiter in Weißwasser. In Dresden erhält der 40-Jährige nun einen Dreijahresvertrag.

„Mit Jens Baxmann übernimmt eine Persönlichkeit den Aufgabenbereich des Sportdirektors, die nicht nur jede Menge DEL-Erfahrung aus ihrer aktiven Zeit mitbringt, sondern auch mit der DEL2 und der aktuellen Situation vertraut ist. Jens bringt als ehemaliger Führungsspieler die Erfahrung mit, sportliche Situationen realistisch einzuordnen und konsequent anzugehen. Zudem besitzt er neben einem starken Netzwerk auch ein sehr gutes Auge für Spieler sowie die notwendigen Strukturen", sagt Eislöwen-Geschäftsführer Maik Walsdorf über Baxmann – und räumt ein, dass ein Wechsel aus Weißwasser nach Dresden „immer in einem besonderen Fokus" stehe. „Dass dies möglich war und ist, dafür gilt unser Dank Füchse-Geschäftsführer Dirk Rohrbach. Es ist nicht selbstredend, dass ein solcher Wechsel vollzogen werden kann."

„Seine Handschrift war zuletzt immer deutlicher erkennbarer", lobt Rohrbach die Arbeit Baxmanns bei den Lausitzer Füchsen, die aktuell mit dem jüngsten Kader der DEL2 auf Tabellenplatz acht rangieren. „Sein Abschied hinterlässt ohne Frage eine Lücke. Dennoch respektieren wir seine Entscheidung, einen neuen Weg einschlagen zu wollen und dem sächsischen Eishockeysport treu zu bleiben." In Weißwasser sollen Baxmanns bisherige Aufgaben clubintern auf mehrere Bereiche verteilt werden, wie es in der Pressemitteilung der Füchse heißt.

„Wir haben es zusammen geschafft, die Professionalisierung des Standorts weiter voranzutreiben und auf sportlicher Ebene trotz überschaubarem Budgets Erfolge zu feiern und nichts mit dem Abstieg zu tun haben", blickt Jens Baxmann auf seine Zeit in Weißwasser zurück. In Dresden stehe er nun angesichts des drohenden Abstiegs „vor einer herausfordernden Aufgabe, bei der wir in den kommenden Wochen klar zwei sportliche Planungsszenarien abbilden müssen. Was es bedeutet, alles für den Ligaverbleib in die Waagschale zu werfen, habe ich als Spieler selbst in Iserlohn erlebt – mit all dem Druck, den Zweifeln, aber auch mit dem besonderen Zusammenhalt, der in solchen Momenten entsteht. Diese Phasen prägen, sie schärfen den Blick, verlangen aber auch Klarheit in den Entscheidungen. Auf den Erfahrungen als Spieler, aber nicht zuletzt auch aus meiner Zeit in Weißwasser werde ich bei den Dresdner Eislöwen aufbauen. Ich will diese Herausforderung als nächsten Schritt in meiner Entwicklung als Verantwortlicher annehmen."


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Notizen

  • gestern
  • Die NHL am Freitag: St. Louis - Las Vegas 4:3, Florida - New York Rangers 1:5 (Winter Classic), Vancouver - Seattle 3:4 n.P. (Philipp Grubauer für die Kraken nicht im Einsatz), Anaheim - Minnesota 2:5 (drittes Saisontor von Nico Sturm für die Wild). Mehr zum Winter Classic:
  • [mehr]
  • vor 2 Tagen
  • Verteidiger Mirko Sacher hat sich im Auswärtsspiel bei den Kassel Huskies eine langwierige Oberkörperverletzung zugezogen. Weitere Untersuchungen in den vergangenen Tagen ergaben, dass er Crimmitschau rund zehn Wochen fehlen wird.
  • vor 3 Tagen
  • D.J. Busdeker, Topscorer und Toptorjäger der Augsburger Panther (PENNY DEL), fällt seinem Club zwei bis drei Wochen aus. Grund ist eine Unterkörperverletzung.
  • vor 4 Tagen
  • Der HC Davos hat zum 17. Mal den Spengler Cup gewonnen und ist damit wieder alleiniger Rekordchampion. Im Endspiel am Silvestermittag schlug der Gastgeber die U.S. Collegiate Selects mit 6:3 (2:1, 1:2, 0:3). Dabei fielen die drei entscheidenden Tore erst in der Schlussphase ab der 56. Minute.
  • vor 4 Tagen
  • NHL-Ergebnisse am Dienstag: Florida - Montreal 2:3 n.V. (0:0, 0:0, 2:2, 0:1), Pittsburgh - Carolina 5:1 (3:0, 2:1, 0:0), Toronto - New Jersey 4:0 (1:0, 1:0, 2:0), Chicago - N.Y. Islanders 2:3 n.P. (0:2, 2:0, 0:0, 0:0, 0:1), Vancouver - Philadelphia 3:6 (1:1, 0:2, 2:3).
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