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Donnerstag, 8. Januar 2026

PENNY DEL am Donnerstag Colin Ugbekile trifft doppelt: Iserlohn Roosters drehen Spiel gegen Meister Berlin

Die Iserlohn Roosters kämpften sich im Schlussabschnitt zurück und holten gegen die Eisbären Berlin drei Punkte.
Foto: IMAGO / Eibner

Colin Ugbekile war mit zwei Treffern im dritten Abschnitt der gefeierte Mann am Seilersee: Mit einem starken Schlussspurt sicherten sich die Iserlohn Roosters am Donnerstagabend einen 4:3-Heimsieg über Meister Eisbären Berlin. Dabei hatten die Gäste per Dominanz im Mittelabschnitt zwischenzeitlich einen 0:2-Rückstand in eine Führung gedreht. 

Während die Roosters grippegeschwächt und ohne drei Ausfälle (Julian Napravnik, Maximilian Eisenmenger, Macoy Erkamps) in die Partie gingen, feierte bei den verletzungsgeplagten Eisbären Stürmerstar Ty Ronning sein Comeback. Doch entgegen der Vorzeichen führte Iserlohn dank cleverer Defensive und Kaltschnäuzigkeit im Angriff nach 20 Minuten mit 2:0. Daniel Neumann hatte nach einem kombinationsreichen Umschaltspiel zum 1:0 abgestaubt (10.). Kurz nach einem Alleingang Jonas Müllers, den Goalie Andreas Jenike für die Iserlohner stoppte, legten die Roosters nach – per einstudiertem Spielzug nach einem Bully kam Anthony Camara zum 2:0 (17.).

Berlin drehte, nun klar auf dem Gaspedal, im Mittelabschnitt die Partie: Liam Kirk nutzte einen Alleingang und überwand Jenike (28.). Der Brite traf bereits in seinem achten Spiel in Folge. Die Eisbären drückten danach und trafen 95 Sekunden in Person von Blaine Byron aus zentraler Lage zum Ausgleich (30.). Jenike verhinderte gegen Comebacker Ronning vor dem Powerbreak noch Schlimmeres. Doch Kirk brachte die Eisbären mit einer sehenswerten Solofahrt samt Bauerntrick in der Schlussphase des Mittelabschnitts erstmals in Front.

Stenogramm zum Spiel (1 Einträge)

 

Im Schlussabschnitt mühten sich die Roosters allen Vorzeichen zum Trotz um den Ausgleich. Richtig druckvoll, richtig gefährlich kamen die Gastgeber lange aber selten vor Jonas Stettmers Tor auf. Neun Minuten vor Ende traf aber Colin Ugbekile per Fernschuss – Berlin reklamierte, Eric Cornel habe Stettmer behindert. Die Schiedsrichter sahen sich die Videobilder an – und bestätigten den Treffer zum 3:3. Mit einem abgefälschten Schuss besorgte Ugbekile 87 Sekunden vor Ende den Sieg - der vierte Treffer im 18. Schuss. 

Notiz: Korbinian Geibel, für den deutschen Olympia-Kader nominierter Verteidiger der Eisbären, beendete die Partie nicht. Nähere Informationen dazu standen zunächst aus.

Die Roosters, die erstmals seit über zwei Jahren gegen die Eisbären gewannen, treten am Sonntag (16.30 Uhr) beim EHC Red Bull München an. Sie haben nun in sechs der vorigen sieben Partien gepunktet und rücken mit diesem Sieg am 38. Spieltag immer mehr in den Kampf um die Playoff-Plätze hinein. Für die Eisbären geht es im Kampf um die Top-Sechs bereits am Samstag mit dem DEL Wintergame im Dresdner Rudolf-Harbig-Stadion weiter. Sie treffen dann auf die Dresdner Eislöwen (17 Uhr).


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Notizen

  • vor 2 Stunden
  • Die Verteidiger Bastian Cramer (sechs Assists bei 41 Einsätzen) und Paul Wallek (eine Vorlagen in 14 Matches) spielen auch in der kommenden Saison 2026/27 für den Süd-Oberligisten Erding Gladiators. Angreifer Björn Salhi (drei Scorer-Punkte in 34 Partien) verlässt das Liga-Schlusslicht dagegen.
  • vor 4 Stunden
  • Die Champions Hockey League hat den Rahmenterminplan der Saison 2026/27 veröffentlicht. Sie beginnt demnach am Donnerstag, den 3. September 2026 und endet mit dem Finale am Dienstag, den 23. Februar 2027. Aus Deutschland sind bereits die Kölner Haie als DEL-Hauptrundensieger qualifiziert.
  • gestern
  • Die deutsche Nationalmannschaft hat bei den Paralympics auch das letzte Gruppenspiel verloren. Gegen Italien gab es am Dienstag ein 1:2. Die Auswahl erzielte dabei ihr erstes Tor seit den Spielen 2006. Weiter geht es am Donnerstag mit dem ersten Platzierungsspiel um Platz fünf.
  • gestern
  • Mit Mark Waldhausen (36) verlässt die Erding Gladiators. Seit 2019 stand der Deutsch-Kanadier im Team. In der vergangenen Saison kam er in 52 Spielen auf zwei Tore und elf Vorlagen. Er soll noch einen „gebührenden Abschied“ erhalten, heißt es von Seiten des Clubs.
  • gestern
  • Im ersten Playoff-Spiel gegen die Lindau Islanders zog sich Klavs Planics von den Füchsen Duisburg, der erst kürzlich sein Comeback gefeiert hatte, nach einem Zweikampf an der Bande eine schwere Verletzung zu. Für ihn ist die Saison damit vorzeitig beendet.
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