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Samstag, 10. Januar 2026

Nächster Kirk-Doppelpack Spätes Comeback bei -10 Grad: Eisbären Berlin gewinnen Winter Game in Dresden mit 3:2 nach Verlängerung

Vor mehr als 32.000 Zuschauern lieferten sich Dresden und Berlin ein bis zum Schluss spannendes Duell.
Foto: Heide

Eislöwen, Eisbären und eisige Temperaturen von -10 Grad – das DEL Winter Game 2026 wurde seinem Namen am Samstag in jeder Hinsicht gerecht. Und sportlich spannend bis zum Schluss war es vor mehr als 32.000 Zuschauern, die ein reibungslos organisiertes Event präsentiert bekamen, im ausverkauften Dresdner Rudolf-Harbig-Stadion noch dazu. Bis zwei Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit schnupperte Schlusslicht Dresden nach einer taktisch Disziplinierten und kämpferisch starken Leistung sogar an einem Überraschungsdreier, am Ende siegte Meister Berlin jedoch mit 3:2 (0:0, 1:1, 1:1, 1:0) nach Verlängerung – nicht unverdient angesichts der insgesamt größeren Spielanteile, angesichts der späten Treffer aber doch glücklich.

Erwartungsgemäß hatten die Eisbären, bei denen das Comeback von Nationalverteidiger Kai Wissmann noch auf sich warten ließ, zu Beginn mehr Spielanteile, bedingt auch durch zwei frühe Powerplays. Gleichzeitig strahlte auch Dresden mit Umschaltaktionen Gefahr aus, Rourke Chartier etwa kam in Unterzahl gleich zweimal (4., 8.) aus vielversprechenden Positionen zum Abschluss. Nachdem Mitte des Auftaktdrittels auch die Eislöwen eine Überzahlchance ungenutzt gelassen hatten, wurde das Match in der Schlussphase des ersten Abschnitts immer offener – mit mehreren guten Tormöglichkeiten auf beiden Seiten. Der erste Treffer fiel bis zur ersten Pause allerdings nicht.

Das Spielstenogramm (1 Einträge)

 

 

Kurz nach dem Wiederbeginn war es indes so weit – und es waren die schon im Laufe des ersten Drittels immer selbstbewussteren Eislöwen, die vorlegten. Nach einem druckvollen Wechsel wurde der Rückhandschuss von Sebastian Gorcik zwar zunächst geblockt, doch Tomas Andres schaltete am schnellsten und bezwang Eisbären-Keeper Jake Hildebrand zum 1:0 aus der Drehung (25.) – ausgerechnet für das Winter Game hatte sich Andres also sein erstes DEL-Tor beim 37. Einsatz aufgehoben. In den Minuten nach dem Führungstreffer wurde das Team von Head Coach Gerry Fleming jedoch ein wenig zu passiv, während die Besucher um eine schnelle Antwort bemüht waren. Die in dieser Phase nicht unlogische Konsequenz war das Berliner 1:1 durch Liam Kirk, der richtig stand und seine Torserie aus kurzer Distanz auf neun Partien ausbaute, nachdem Yannick Veilleux den Puck von der rechten Seite vor das Gehäuse von Eislöwen-Goalie Janick Schwendener gebracht hatte (34.). Mit dem Remis ging es auch in die zweite Pause, nachdem Dresden den Ausgleich zum Anlass genommen hatte, wieder häufiger den Weg nach vorne zu suchen.

Ohnehin zeigten die Eislöwen immer wieder die passende Reaktion auf schwierige Momente. So war es auch im dritten Durchgang, in dem zunächst Berlin aggressiver als zuvor im Forechecking zu Werke ging und dadurch den Dresdner Spielaufbau störte, die Eislöwen sich jedoch schnell darauf einstellten. Berliner Hochkaräter blieben deshalb aus – und sechs Minuten vor dem Ende führte der Außenseiter plötzlich sogar erneut selbst, als der aufgerückte Defender Alec McCrea nach einem Bauerntrick-Versuch Chartiers zum 2:1 abstaubte. Zum Sieg reichte dies allerdings nicht, weil keine zwei Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit Schwendener den Rebound nach einem Kirk-Schuss nicht kontrollieren konnte und Ty Ronning zum 2:2 egalisierte. Und dieses Duo entschied schließlich nach gerade einmal 14 Sekunden auch die Overtime – nach einem schnellen Vorstoß über Ronning war es nun wieder Kirk, der in Goalgetter-Manier zur Stelle war und das Winter Game mit seinem 15. (!) Tor aus den jüngsten neun Partien zum 3:2 entschied.

Bilder vom DEL Winter Game 2026 (9 Einträge)

 

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Notizen

  • vor 6 Stunden
  • Der DEL-Disziplinarausschuss hat Ty Glover für zwei Spiele gesperrt. Zudem muss er eine nicht weitere präzisierte Geldstrafe zahlen. Der Frankfurter Stürmer leistete sich im Spiel gegen Wolfsburg einen Check gegen den Kopf- und Nackenbereich.
  • vor 7 Stunden
  • Der Einsatz von Daria Gleißner, Kapitänin des DFEL-Titelverteidigers ECDC Memmingen, ist am kommenden Wochenende ungewiss. Die Verteidigerin zog sich laut Verein am ersten Halbfinalwochenende eine leichte Oberkörperverletzung zu.
  • vor 10 Stunden
  • Maximilian Daubner vom EHC Red Bull München geht es „den Umständen entsprechend gut. Er wurde mit mehreren Stichen genäht", gab Manager Christian Winkler bekannt. Daubner hatte sich am Sonntag zu Beginn des DEL-Spitzenspiels gegen die Kölner Haie einen Cut im Gesicht zugezogen.
  • vor 14 Stunden
  • NHL-Ergebnisse am Sonntag: Pittsburgh - Vegas 5:0, San Jose - Winnipeg 2:1 n.V., Utah (mit JJ Peterka: 18:10 Minuten Eiszeit) - Chicago 0:4, Minnesota (mit Nico Sturm: 9:05 Minuten Einsatzzeit) - St. Louis 1:3, N.Y. Islanders - Florida 5:4, Anaheim - Calgary 3:2 n.P.
  • vor 2 Tagen
  • Hernes Verteidiger Niklas Heyer wird aufgrund einer Verletzung nicht mehr ins Spielgeschehen der laufenden Oberliga-Nord-Saison eingreifen können.
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