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Sonntag, 18. Januar 2026

Auswertung: Deutschlands Zuschauerranking: Köln ist der Krösus, DEL2 auf Rekordkurs, Regionalligisten begeistern

Top in der Tabelle und top im Zuschauerranking: Die Kölner Haie.
Foto: City-Press

Die Kölner Haie führen nicht nur klar die Tabelle der DEL an, sie sind auch Deutschlands Zuschauerkrösus. Fast 18.000 Zuschauer sind bei jedem Heimspiel dabei. Dabei führen sie einmal mehr auch Europas Tabelle an – der SC Bern begrüßt 15.322 Fans im Schnitt. In St. Petersburg steht zwar seit 2023 die SKA Arena, die 22.500 Zuschauer fasst, allerdings ist SKA im Sommer wieder in den 12.300 Zuschauer fassenden Eispalast zurückgekehrt.

In Deutschland gibt es neben Köln mit Berlin und Mannheim noch drei weitere Clubs, die locker die Marke von 10.000 Fans reißen, München liegt mit dem neuen SAP Garden ebenfalls darüber. Der Schnitt vom alten Olympia-Eisstadion wurde verdoppelt. Schon auf Rang fünf folgt Zweitligist Düsseldorfer EG, der seit dem Abstieg zwar deutlich einbüßte (9.104 in der vergangenen Saison), dank des Derbys gegen die ebenfalls unter den Top Ten vertretenen Krefeld Pinguine aber einen neuen DEL2-Zuschauerrekord für Indoor-Spiele aufstellte. 13.102 Zuschauer sahen das Straßenbahn-Derby Ende November.

Die Top 60 der deutschen Zuschauerstatistik (Stand vor den Freitagsspielen) (7 Einträge)

 

Zwar wird die DEL im Vergleich zum Vorjahr aufgrund des Tauschs von Düsseldorf gegen Dresden (Kapazität 4.412 Zuschauer) ihren Wert nicht halten können, die DEL2 steuert dafür schon jetzt klar einem neuen Bestwert entgegen. Nach 3.284 Fans in der Vorsaison liegt der Schnitt aktuell bei 3.710 Fans. Gleich sechs Clubs haben Werte von 4.000 Zuschauern und höher, neben Düsseldorf und Krefeld sind dies auch Kassel, Regensburg, Landshut und Rosenheim.

Bester Oberligaclub sind die Hannover Indians, die mit mehr als 3.500 Fans auf Rang 21 der deutschlandweiten Statistik liegen und damit  gleich noch sieben DEL2-Clubs hinter sich lassen würden. Bester Süd-Club ist DEL2-Absteiger Selber Wölfe, der als einziger vor den Memminger Indians die Marke von 2.000 Fans überschreitet. Insgesamt ist das Gefälle in der Dritten Liga aber groß: Drei Clubs im Norden und gleich fünf im Süden haben nicht einmal vierstellige Werte.

Interessant sind die Zuschauerzahlen in den fünf Regionalligen, besonders im Westen, wo der Abstieg des insolventen Clubs aus Essen überall für einen großen Andrang sorgt. Nicht nur die neuen Eagles liegen bei 1.537 Fans im Schnitt, gerade in Dortmund boomt Eishockey regelrecht. Die Eisadler haben im Schnitt 2.170 Fans. Das wäre ebenso schon oberligareif wie auch in Adendorf, Hamburg, Braunlage (Regionalliga Nord), Landsberg, Schweinfurt (Bayernliga), die allesamt teils deutlich über 1.000 Fans im Schnitt haben. Die Nord-Regionalligisten spielen aber unter entschärften Kontingentspielerregelungen, was den Aufstieg schwerer macht. Und: Einige Viertligisten haben nicht einmal dreistellige Werte. 

Insgesamt haben 52 Standorte in Deutschland im Schnitt mehr als 1.000 Fans. Mit dem ehemaligen Süd-Oberligisten Sonthofen kratzt sogar ein bayerischer Landesligist knapp an dieser Marke. Mit Soest (NRW; 475) und Waltershausen (Thüringen, 457) sind zwei weitere Landesligisten unter den Top 100 zu finden.

Michael Bauer


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Notizen

  • vor 2 Stunden
  • Die deutsche Auswahl hat bei einem Paralympics-Comeback Platz sechs belegt. Im Spiel um Platz fünf unterlag das Team am Samstag gegen Italien trotz zweimaliger Führung mit 2:5. Drei Tore der Gastgeber im Schlussdrittel brachten die Entscheidung. Bernhard Hering erzielte beide deutschen Treffer.
  • gestern
  • NHL in der Nacht auf Samstag: Die Edmonton Oilers unterlagen bei den St. Louis Blues nach 2:0-Führung (eine Vorlage von Leon Draisaitl) mit 2:3 nach Verlängerung. Die New York Islanders unterlagen den Los Angeles Kings mit 2:3.
  • gestern
  • Die Rostock Piranhas haben den Vertrag mit ihrem bereits seit Anfang Februar beurlaubten Ex-Coach Lenny Soccio (58) nun „im gegenseitigen Einvernehmen" aufgelöst. Der deutsche Ex-Nationalstürmer hatte den Nord-Oberligisten mehr als drei Jahre lang trainiert.
  • vor 2 Tagen
  • Tom Geischeimer von den Hammer Eisbären wurde für sechs Spiele gesperrt und erhält zudem eine Geldstrafe. Geischeimer hatte im ersten Playoff-Spiel der Eisbären gegen die Tölzer Löwen am vergangenen Sonntag seinen Gegenspieler mit einem harten Check gegen den Kopf- und Nackenbereich getroffen.
  • vor 3 Tagen
  • Die Grizzlys Wolfsburg haben den Vertrag mit Co-Trainer Heiko Vogler um zwei Jahre bis 2028 verlängert.
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