Sinan Akdag bestreitet am Sonntag planmäßig sein 1.000. Spiel in der PENNY DEL. Das haben vor ihm erst 13 Spieler geschafft.
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Am Sonntag wird gefeiert: Sinan Akdag zieht als erst 14. Spieler in den „Club 1.000“ der PENNY DEL ein. Der Verteidiger debütierte am 7. September 2007 für die Krefeld Pinguine. Mit den Adler Mannheim gewann er zwei DEL-Titel. Nach der Station Düsseldorfer EG spielte der Olympiazweite von 2018 nun für die Nürnberg Ice Tigers. In unserer aktuellen Ausgabe (am Kiosk und direkt in unserem Online-Shop erhältlich) spricht der langjährige deutsche Nationalspieler zu seinen 1.000 Spielen und sagt unter anderem: „Ich brenne immer noch fürs Eishockey – wie als Bambini auf dem Teich.“
Für seine Ice Tigers ist das Derby am Sonntag beim ERC Ingolstadt im Rahmen des 47. Spieltags zudem eine wichtige Endspurtpartie. Sie kämpfen um einen Platz in der ersten Playoffrunde. Der Freitag war für die Franken dabei ein Erfolg: Sie gewannen in Dresden 4:3, während Verfolger Augsburger Panther gegen München punktlos blieb. Der Vorsprung beträgt sechs Spiele vor Ende nun sechs Punkte. Gewinnt aber Ingolstadt - nach der Olympia-Pause noch punktlos und damit im Ringen um den Playoffheimvorteil in Rückstand geraten -, helfen die Schanzer Panther ausgerechnet ihrem Erzrivalen, den Augsburgern. Diese treten am Sonntag bei den Iserlohn Roosters an, mit Blick auf die Playoff-Chancen ist ein Sieg dort fast schon Pflicht. Die Schwenninger Wild Wings, sieben Punkte den Augsburgern voraus, haben den sportlichen Absteiger Dresdner Eislöwen zu Gast. Dessen Spielerabgänge gehen weiter: Wie die WZ berichtet, wird sich Mittelstürmer Drew LeBlanc dem DEL2-Club Krefeld Pinguine anschließen.
Ein direktes Duell um Platz sechs steigt am Sonntag in der Uber Arena nahe des Berliner Ostbahnhofs: Die Eisbären könnten mit einem Sieg gegen die sechstplatzierten Fischtown Pinguins Bremerhaven den erstrebten Viertelfinalplatz übernehmen. Der Freitagsieg gegen Iserlohn „hat einen guten Rahmen gesteckt für Sonntag", sagte Les Lancaster nach seinem Doppelpack. Ein Zähler trennt beide Lager derzeit, die Eisbären sind in dieser Saison gegen Bremerhaven aber noch punktlos. Auf eine Punkteteilung in Berlin und einen eigenen Sieg nach 60 Minuten bei den Löwen Frankfurt hoffen die Grizzlys Wolfsburg – dann könnten auch sie im Kampf um Platz sechs noch mal mitmischen. Im ersten Saisonvergleich in Frankfurt fügten die Grizzlys den Löwen eine 1:9-Klatsche zu.
Bei so vielen Positionskämpfen gerät beinahe in den Hintergrund, dass der 47. Spieltag mit zwei Krachern aufwartet, die auch spät in den Playoffs zu sehen sein könnten. Die zweitplatzierten Adler Mannheim haben den Vierten Straubing Tigers zu Gast. Der EHC Red Bull München (Rang drei) begrüßt Spitzenreiter Kölner Haie. Deren Trainer Kari Jalonen lobte nach dem Comebacksieg über Ingolstadt den „Kampfgeist. Die Playoffs kommen näher und näher. Das war eine Botschaft für uns: dass wir bereit dazu sein müssen, so zu spielen.“ Unser Playoff-Sonderheft ist bereits in unserem Online-Shop vorbestellbar.
Martin Wimösterer
| 14:00 | Berlin | - | Bremerhaven | 1.90 | | | 4.20 | | | 3.35 | ||||
| 14:00 | Schwenningen | - | Dresden | 1.30 | | | 6.00 | | | 7.75 | ||||
| 14:00 | Frankfurt | - | Wolfsburg | 2.55 | | | 4.00 | | | 2.30 | ||||
| 16:30 | Mannheim | - | Straubing | 1.80 | | | 4.40 | | | 3.45 | ||||
| 16:30 | München | - | Köln | 2.20 | | | 4.10 | | | 2.65 | ||||
| 16:30 | Iserlohn | - | Augsburg | 2.25 | | | 4.00 | | | 2.65 | ||||
| 19:00 | Ingolstadt | - | Nürnberg | 1.60 | | | 4.60 | | | 4.30 |
(Stand: 28.02.2026, 18.05 Uhr)