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Sonntag, 1. März 2026

Personalien aus den Profi-Ligen Farce um Suess: Nach Abgang in Dresden wechselt der Stürmer nach Krefeld

C.J. Suess (vorne) schließt sich den Krefeld Pinguinen an.
Foto: City-Press

Irgendwas an der Geschichte rund um die Personalie C.J. Suess stimmt nicht. Die Dresdner Eislöwen hatten am Dienstag den Abgang des US-amerikanischen Stürmers vermeldet. Einer von mehreren Abgängen des Teams, das als sportlicher Absteiger aus der PENNY DEL inzwischen feststeht. Jens Baxmann, Sportdirektor Dresdner Eislöwen, wurde in der Meldung wie folgt zitiert: „C.J. hat uns mitgeteilt, dass er aus familiären Gründen in die USA zurückkehren möchte." Ähnlich ein Zitat in der Abgangsmeldung, das von Suess selbst stammen soll: „Mit der Geburt unserer Tochter im November hat sich mein Fokus verändert und ich muss meiner Familie in dieser Zeit Priorität einräumen."

Nun steht aber fest: Suess geht gar nicht in die Heimat. Er wechselt zu den Krefeld Pinguinen in die DEL2. Es gibt insofern vier Möglichkeiten, wie die Geschichte gelaufen sein kann. Variante eins: Dresden könnte sich die Familiengeschichte ausgedacht haben, um Schaden von sich zu nehmen wegen eines weiteren Abgangs - ein unrealistisches Szenario, die Eislöwen sind bisher offen mit ihren Abgängen umgegangen. Variante zwei: Krefeld gehört nun zu den USA. Variante drei: Suess könnte über eine täuschende Angabe, da er sich mit Krefeld schon einig war, eine Freigabe seitens der Eislöwen erwirkt haben, etwa, um keine Ablöse zu kosten. Oder aber, Variante vier, Suess' Prioritäten könnten sich kurzfristig noch einmal geändert haben, weg von der vorangestellten Familie. Zu letzteren Variante passt ein Zitat von Peer Schopp, Geschäftsführer der Krefeld Pinguine, der in einer Meldung der Pinguine wie folgt zitiert wird: „Wir sind sehr froh, dass es uns gelungen ist, C.J. Suess so kurzfristig nach seinem Abschied in Dresden, für uns zu gewinnen." Etwaig, weil ihm der DEL2-Club einen Vertrag bis 2027 mit einer nicht näher erläuterten Option auf ein weiteres Jahr anbot.

Krefeld hat Ambitionen, die DEL2-Meisterschaft zu gewinnen und in die PENNY DEL aufzusteigen. Der frühere NHL- und AHL-erfahrene Mittelstürmer könnte dazu beitragen - und theoretisch den de-facto-Abstieg seines Ex-Clubs Dresden dann auch mit dem eigenen Schläger perfekt machen.

Update: Suess hat sich in den sozialen Medien zu Wort gemeldet. Er schreibt, er verstehe die Überraschung. Doch am Mittwoch habe er eine „unerwartete Gelegenheit" erhalten, die „Stabilität für meine Familie und mich" böte, was „wichtig für unsere Zukunft" sei, so dass man sie „nicht auslassen könne. Ich stehe zu meinem Wort, dass meine Familie immer meine höchste Priorität hat und jede Entscheidung, die ich treffe, treffe ich in ihrem besten Interesse."

Die Clubs der DEL2 im Überblick (14 Einträge)

 

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Notizen

  • gestern
  • Die deutsche Auswahl hat bei einem Paralympics-Comeback Platz sechs belegt. Im Spiel um Platz fünf unterlag das Team am Samstag gegen Italien trotz zweimaliger Führung mit 2:5. Drei Tore der Gastgeber im Schlussdrittel brachten die Entscheidung. Bernhard Hering erzielte beide deutschen Treffer.
  • vor 2 Tagen
  • NHL in der Nacht auf Samstag: Die Edmonton Oilers unterlagen bei den St. Louis Blues nach 2:0-Führung (eine Vorlage von Leon Draisaitl) mit 2:3 nach Verlängerung. Die New York Islanders unterlagen den Los Angeles Kings mit 2:3.
  • vor 3 Tagen
  • Die Rostock Piranhas haben den Vertrag mit ihrem bereits seit Anfang Februar beurlaubten Ex-Coach Lenny Soccio (58) nun „im gegenseitigen Einvernehmen" aufgelöst. Der deutsche Ex-Nationalstürmer hatte den Nord-Oberligisten mehr als drei Jahre lang trainiert.
  • vor 3 Tagen
  • Tom Geischeimer von den Hammer Eisbären wurde für sechs Spiele gesperrt und erhält zudem eine Geldstrafe. Geischeimer hatte im ersten Playoff-Spiel der Eisbären gegen die Tölzer Löwen am vergangenen Sonntag seinen Gegenspieler mit einem harten Check gegen den Kopf- und Nackenbereich getroffen.
  • vor 4 Tagen
  • Die Grizzlys Wolfsburg haben den Vertrag mit Co-Trainer Heiko Vogler um zwei Jahre bis 2028 verlängert.
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