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Sonntag, 2. Mai 2021

Beaulieu kommt als Assistent Tuomie-Nachfolge geregelt: Kanadier Mark Pederson wird neuer Head Coach der Augsburger Panther – Zuletzt für Esbjerg in Dänemark tätig

Der 53-jährige Kanadier Mark Pederson ist der neue Head Coach der Augsburger Panther.
Foto: imago images/Ritzau Scanpix/Henning Bagger

Die Augsburger Panther haben die Nachfolge von Tray Tuomie geregelt und ihren neuen Cheftrainer präsentiert. Künftig trägt Mark Pederson die sportliche Hauptverantwortung beim Club aus der PENNY DEL. Als Assistent wird ihm in der Saison 2021/22 Pierre Beaulieu zur Seite stehen. Weiterhin Bestandteil des Trainerteams der Fuggerstädter bleiben auch in der kommenden Saison Athletiktrainer Gregor Grutschnig, Torwarttrainer Max Dürr, Mentaltrainer Ulf Wallisch und Development Coach Heiko Vogler.

Mark Pederson war von 2013 bis 2020 als Head Coach und General Manager für Esbjerg Energy tätig. In seiner Amtszeit führte er den dänischen Club zu zwei Meisterschaften und einer Vizemeisterschaft. Nach sieben Jahren in Dänemark nahm sich der Kanadier während der Coronavirus-Pandemie eine einjährige Auszeit. Das deutsche Eishockey kennt der mittlerweile 53-jährige ehemalige Stürmer noch aus seiner aktiven Laufbahn. Für Hannover, Krefeld und Mannheim bestritt Pederson insgesamt 256 DEL-Spiele. Mit den Adlern gewann er im Jahr 2001 die Meisterschaft. Zurückblicken kann der U20-Weltmeister des Jahres 1988 auch auf 171 NHL-Einsätze für die Montréal Canadiens, Philadelphia, San Jose und Detroit.

„Es ist mir eine Ehre, Cheftrainer eines so traditionsreichen Clubs in der PENNY DEL zu sein. Ich habe das deutsche Eishockey seit meiner Zeit hier immer verfolgt und war speziell 2019 in der CHL von den Auftritten der Panther und den begeisterungsfähigen Fans beeindruckt. Als sich nun die Chance ergab, diese reizvolle Aufgabe zu übernehmen, musste ich nicht lange überlegen“, kommentiert Pederson seinen neuen Job. „Ich möchte dabei helfen, hier eine neue Eishockeyeuphorie zu entfachen und gemeinsam mit den Fans viele Siege zu feiern.“

Neuer Assistenzrainer der Panther wird mit Pierre Beaulieu ein in Deutschland ebenfalls bekanntes Gesicht. Der 38-jährige Kanadier war von 2018 bis 2020 für die Krefeld Pinguine tätig, im Dezember 2019 wurde er vom Assistenten zum Cheftrainer befördert. Zuletzt war Beaulieu Head Coach der Steinbach Black Wings 1992 aus Linz. Insgesamt acht Jahre lang arbeitete er in der multinationalen EBEL für Klagenfurt (2010 bis 2014), Innsbruck (2014 bis 2018) und auch für den österreichischen Eishockeyverband in unterschiedlichen Funktionen innerhalb des Trainerteams.

„Mark Pederson und Pierre Beaulieu haben sich schnell als unsere Wunschbesetzungen herauskristallisiert. Wir hatten viele gute Gespräche, beide passen hervorragend zu unserer Philosophie. Sie wissen, welche Art von Eishockey wir hier sehen wollen, können sich damit identifizieren und brennen auf ihre neue Aufgabe“, erläutert Panther-Gesellschafter Lothar Sigl die Personalentscheidungen. „Nun gilt es, gemeinsam ein schlagkräftiges Team für die kommende Spielzeit zu formen, das uns allen viel Freude bereitet.“


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Notizen

  • vor 17 Stunden
  • Die Grizzlys Wolfsburg haben den Vertrag mit Co-Trainer Heiko Vogler um zwei Jahre bis 2028 verlängert.
  • vor 20 Stunden
  • Tim Stützle hat auch im 14. Spiel in Folge gepunktet und in dieser Zeit acht Tore und elf Vorlagen erzielt. In der Nacht auf Donnerstag verlor er mit Ottawa mit 2:3 gegen Montreal. Er steuerte zwei Vorlagen bei und erreichte die Marke von 70 Punkten.
  • gestern
  • Die Verteidiger Bastian Cramer (sechs Assists bei 41 Einsätzen) und Paul Wallek (eine Vorlagen in 14 Matches) spielen auch in der kommenden Saison 2026/27 für den Süd-Oberligisten Erding Gladiators. Angreifer Björn Salhi (drei Scorer-Punkte in 34 Partien) verlässt das Liga-Schlusslicht dagegen.
  • gestern
  • Die Champions Hockey League hat den Rahmenterminplan der Saison 2026/27 veröffentlicht. Sie beginnt demnach am Donnerstag, den 3. September 2026 und endet mit dem Finale am Dienstag, den 23. Februar 2027. Aus Deutschland sind bereits die Kölner Haie als DEL-Hauptrundensieger qualifiziert.
  • vor 2 Tagen
  • Die deutsche Nationalmannschaft hat bei den Paralympics auch das letzte Gruppenspiel verloren. Gegen Italien gab es am Dienstag ein 1:2. Die Auswahl erzielte dabei ihr erstes Tor seit den Spielen 2006. Weiter geht es am Donnerstag mit dem ersten Platzierungsspiel um Platz fünf.
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