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Mittwoch, 24. Januar 2024

Knappe Kiste im Keller Spannendes Rennen gegen den Abstieg: Iserlohn und Düsseldorf im direkten Duell – Aufschwung in Frankfurt

Iserlohns Balazs Sebok fliegt an Frankfurts Carter Rowney vorbei. Beide Teams kämpfen in der PENNY DEL gegen den Abstieg.
Foto: IMAGO / Eibner

Vor wenigen Wochen deutete noch nichts auf ein spannendes Rennen in den hinteren Tabellenregionen der PENNY DEL hin. Mitte Dezember hatte Frankfurt neun Punkte Vorsprung auf den Elften Nürnberg, Schlusslicht Iserlohn gar noch Ende des Jahres elf Zähler Rückstand auf Platz 13. Doch die zwischenzeitliche Krise der Löwen und die unvorhersehbare Auferstehung der Roosters haben das Bild im Tabellenkeller binnen kürzester Zeit völlig verändert. Für fünf Teams ist zwölf Spieltage vor Ende der Hauptrunde noch alles drin: von der Playoff-Teilnahme bis zum Abstieg.

Aktuell spricht viel dafür, dass die Liga im Endspurt das engste Rennen aller Zeiten auf den Plätzen zehn bis 14 erleben wird. Dank unglaublicher sieben Siege aus den vergangenen acht Partien hat Iserlohn den Abstand auf Platz 13 auf einen Zähler verkürzt. Und der Zehnte Nürnberg ist auch nur noch sechs Punkte entfernt. Seit Einführung der ersten Playoff-Runde zur Saison 2006/07 war der geringste Abstand zwischen Platz zehn und 14 neun Punkte 2010/11. In allen anderen 16 Spielzeiten (ohne die Corona-Saison 2020/21 mit anderem Modus) war die Differenz immer zweistellig und betrug im Durchschnitt 22,4 Punkte. Gleich viermal hatte der Zehnte sogar über 30 Punkte mehr auf dem Konto als das Schlusslicht. Den größten Abstand gab es gleich in der ersten Saison mit dem neuen Playoff-Modus, als Krefeld vor 17 Jahren sogar mehr als doppelt so viele Punkte holte (71) wie der Letzte Duisburg (35).

Zehn Direktduelle zwischen den fünf Teams, die um ein Playoff-Ticket und gleichzeitig gegen den Abstieg kämpfen, wird es bis zum Ende der Hauptrunde am 08. März noch geben. Alle Mannschaften spielen jeweils noch einmal gegen jeden direkten Konkurrenten. Den Anfang macht am kommenden Sonntag die Partie zwischen Iserlohn und Düsseldorf. Die DEG ist das einzige Team, das dabei dreimal auswärts ranmuss. Frankfurt hat dagegen drei Heimspiele. Nürnberg, Augsburg und Iserlohn treffen jeweils zweimal zu Hause und zweimal auf fremdem Eis auf die Gegner auf den hinteren Tabellenplätzen. Der Endspurt verspricht eine nie dagewesene Nervenschlacht zu werden - mit inzwischen völlig offenem Ausgang.


Thorsten Weiß

Dieses und weitere Themen finden Sie in unserer aktuellen Ausgabe.

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Notizen

  • vor 23 Stunden
  • Verteidiger Moritz Kukuk fällt der Düsseldorfer EG (DEL2) für voraussichtlich drei Wochen aus. Der 20-Jährige hatte sich bei einem Schussblock im Bauchbereich verletzt.
  • vor 23 Stunden
  • Mehr Fans bei den Heimspielen der Dresdner Eislöwen: Anstatt bislang 4.412 dürfen künftig 4.576 Besucher in die Joynext Arena. Gutachten und eine Überprüfung des Brandschutzkonzepts sorgten für Grünes Licht.
  • gestern
  • Stürmer Teemu Pulkkinen steht den Starbulls Rosenheim (DEL2) bis nach dem Wochenende nicht zur Verfügung. Er ist nach Clubangaben in die finnische Heimat gereist, seine Frau erwartet ein Kind. Rosenheim tritt am Freitag in Ravensburg an und hat am Sonntag Freiburg zu Gast.
  • vor 4 Tagen
  • Im Spiel um Platz 3 beim Turnier in Pardubice gewann am Sonntag Köln gegen Straubing mit 5:1. Gregor MacLeod, Louis-Marc Aubry, Veli-Matti Vittasmäki, Nate Schnarr und Jan Luca Sennhenn trafen für die Haie. Marcel Brandt erzielte das Tor der Tigers.
  • vor 5 Tagen
  • Die Dresdner Eislöwen haben ihr Testspiel am Samstag im tschechischen Litvinov mit 4:2 gewonnen. Die Tore für den abstiegsgefährdeten DEL-Club erzielten Travis Turnbull, Tomas Sykora, Rourke Chartier und Tomas Andres.
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