Das erste Heimspiel gegen Markus Vikingstad, Manuel Wiederer und die Eisbären Berlin haben Daniel Pietta (blaues Trikot) und der ERC Ingolstadt am 26. November mit 5:2 gewonnen, die aktuelle Erfolgsserie in der Saturn-Arena lief damals bereits. Klappt es für die Schanzer auch am Donnerstagabend?
Foto: City-Press
Geht es nach der Papierform, ist der Ausgang der diesmal drei Donnerstagsmatches in der PENNY DEL eigentlich vorprogrammiert. Denn: Mit dem ERC Ingolstadt, den Kölner Haien und dem EHC Red Bull München sind die drei Gastgeber ab 19.30 Uhr (alle Spiele live bei MagentaSport) gleichzeitig die Top Drei der Heimtabelle. Ein paar Fragezeichen hinter den vermeintlich klaren Angelegenheiten gibt es dann aber doch.
Zum Beispiel: Wie verkraftet der ERC Ingolstadt, der Titelverteidiger Eisbären Berlin zum Kracher des Abends empfängt, sein strapaziöses Programm? Erst am Dienstag lieferte der DEL-Spitzenreiter dem Favoriten Frölunda Göteborg in Schweden einen harten Kampf um den CHL-Halbfinaleinzug, rund 48 Stunden später ist das Team von Head Coach Mark French schon wieder gefordert. Zumindest am Selbstvertrauen dürfte es bei der Nummer eins des Heimrankings nach zuletzt 13 (!) Siegen in der Saturn-Arena am Stück aber nicht scheitern – es geht um das Ausbauen des Clubrekords.
Eine andere Frage: Wie gut kann der EHC Red Bull München seine Personalnot kompensieren? Die Oberbayern haben zwar neun Heimpartien in Serie gewonnen, vermeldeten am Mittwoch jedoch mit Defender Phillip Sinn (Oberkörperverletzung; drei bis vier Wochen) sowie den Angreifern Adam Brooks und Maximilian Kastner (beide Unterkörperverletzung; jeweils fünf bis sechs Wochen) gleich drei längerfristige Ausfälle, die sich zu Nationalkeeper Mathias Niederberger sowie den Stürmern Markus Eisenschmid und Tobias Rieder gesellen. Als Reaktion wurden vor dem Duell gegen die Schwenninger Wild Wings mit Moritz Warnecke sowie Vadim Schreiner zwei Nachwuchskräfte aus der Red Bull Eishockey Akademie in den Profikader berufen. Der dritte Gastgeber am Donnerstagabend sind die Kölner Haie, die mit den Grizzlys Wolfsburg indes eine Mannschaft empfangen, die seit der Länderspielpause drei ihrer vier Siege auswärts eingefahren hat – und darüber hinaus voraussichtlich mit Nachverpflichtung Gemel Smith anreist.
Fortgesetzt wird der 29. Spieltag dann am Freitagabend ab 19.30 Uhr mit den übrigen vier Begegnungen (ebenfalls alle live bei MagentaSport, einzeln und in der Konferenz). Von tabellarisch besonders großer Bedeutung sind dabei insbesondere zwei Partien. So können die Straubing Tigers den Vorsprung auf Rang sieben mit einem Heimdreier gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven auf zehn Punkte ausbauen – keine Vorentscheidung, aber eine herausragende Ausgangsposition im Rennen um die direkte Viertelfinalqualifikation. Für die Löwen Frankfurt ist das Duell gegen Augsburg derweil voraussichtlich bereits die letzte Chance, um doch noch an die erste Playoff-Runde statt an den Nichtabstiegskampf denken zu dürfen – und auch die Panther kämpfen gegen eine Krise an (nur sechs Punkte aus elf Matches seit der Länderspielpause). Die Kellerkinder aus Iserlohn und Dresden gehen unterdessen als klare Außenseiter in die Gastspiele in Mannheim beziehungsweise Nürnberg.
Donnerstag, 18. Dezember
| 19:30 | Ingolstadt | – | Berlin | 2,00 | | | 4,20 | | | 3,00 | ||||
| 19:30 | Köln | – | Wolfsburg | 1,67 | | | 4,50 | | | 4,00 | ||||
| 19:30 | München | – | Schwenningen | 1,53 | | | 4,80 | | | 4,80 |
Freitag, 19. Dezember
| 19:30 | Nürnberg | – | Dresden | 1,40 | | | 5,50 | | | 6,25 | ||||
| 19:30 | Frankfurt | – | Augsburg | 2,25 | | | 4,10 | | | 2,65 | ||||
| 19:30 | Mannheim | – | Iserlohn | 1,40 | | | 5,50 | | | 6,00 | ||||
| 19:30 | Straubing | – | Bremerhaven | 1,90 | | | 4,30 | | | 3,25 |
(Stand: 17.12.2025, 17 Uhr)