Alexandre Grenier von den Augsburger Panthern ist von der DEL für sechs Spiele gesperrt worden.
Foto: City-Press (Archivbild)
Der Disziplinarausschuss der DEL greift hart durch: Stürmer Alexandre Grenier von den Augsburger Panthern ist wegen einer Tätlichkeit im Heimspiel am 11. Januar gegen die Kölner Haie für sechs Spiele gesperrt worden. Außerdem erhält er eine Geldstrafe in nicht genannter Höhe.
Videobilder zeigen wie Grenier nach rund zwölfeinhalb Minuten im ersten Drittel am Bullykreis versucht an die Scheibe zu gelangen, auch ein Schiedsrichter ist mitten im Geschehen und versucht sich aus diesem zu lösen, was ihm aber aufgrund mehrerer Akteure, die um die Scheibe kämpfen, nicht gelingt. Die Haie erkämpfen den Puck und schießen in Richtung Tor, Grenier haut dem auf die Knie gegangenen Referee mit dem Schläger im Wegfahren auf die Wade.
Die Aktion wurde während des Spiels nicht geahndet, es wurde nachträglich ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Der Disziplinarausschuss ist nach Würdigung der Beweismittel der Ansicht, dass ein Verstoß gegen DEL-Regel 40.2 vorliegt. Ein derartiges Verhalten gegenüber einem Schiedsrichter ist mit den Grundsätzen des Sports nicht vereinbar.
Der 34-jährige Grenier spielt seine erste Saison für die Augsburger und ist mit elf Toren und 22 Vorlagen zweitbester Scorer der Panther hinter Alexander Blank (15/20). Augsburg belegt derzeit mit 45 Punkten Rang elf in der Tabelle.