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Mittwoch, 23. April 2025

Spiel 4 der DEL2-Finalserie Dresdner Eislöwen stehen dicht vor dem Aufstieg: 4:0-Heimsieg gegen Ravensburg bringt 3:1-Serienführung

Mit seinem vierten Treffer der Finalserie erhöhte Sebastian Gorcik in dieser Szene auf 2:0 für Dresden. Später traf der Stürmer noch einmal.
Foto: Thomas Heide

Den Dresdner Eislöwen fehlt nur noch ein Sieg zum sportlichen Aufstieg in die PENNY DEL. Das Team von Trainer Niklas Sundblad bezwang am Mittwochabend in Spiel 4 der DEL2-Finalserie die Ravensburg Towerstars mit 4:0. Die Eislöwen bauten ihre Serienführung damit auf 3:1 aus und können schon am Freitagabend (20 Uhr) in Ravensburg die DEL2-Meisterschaft perfekt machen. Sebastian Gorcik mit zwei Toren und Goalie Danny aus den Birken mit seinem vierten Shutout der laufenden Playoffs ragten bei den Dresdnern heraus. 

Die Strapazen der Playoffs forderten bei beiden Teams ihren Tribut. Während sich zur Ausfallliste der Eislöwen in Spiel 4 auch noch Top-Scorer Andrew Yogan, Tomas Andres und der gesperrte Matthias Pischoff dazugesellten, mussten die Towerstars wie schon in Spiel 1 und 2 auf ihren Nummer-eins-Center Erik Karlsson verzichten. Dresden begann nichtsdestotrotz schwungvoll, Tomas Sykora ließ bei einer Zwei-auf-eins-Situation allerdings das frühe 1:0 liegen. Ab Mitte des ersten Drittels rissen die Ravensburger das Spiel an sich, präsentierten sich spritziger und zweikampfstärker. Mit einer Glanztat gegen Ravensburgs Goldhelm Robbie Czarnik bewahrte der starke Eislöwen-Torhüter aus den Birken sein Team vor einem Rückstand.

Das Spiel im Stenogramm (1 Einträge)

 

 

Im Mitteldrittel legten die Gastgeber ihre Zurückhaltung ab. 22 Sekunden waren im ersten Überzahlspiel an diesem Abend verstrichen, als Verteidiger David Suvanto die Scheibe per Schlagschuss zum 1:0 unters Tordach jagte (24.). Die Führung verlieh den Dresdnern sichtlich Auftrieb – und nur 46 Sekunden später fiel das 2:0. Im Forechecking hatte David Rundqvist einen Scheibengewinn gegen Simon Sezemsky erzwungen und so den Weg für Gorcik geebnet, der Ravensburgs Goalie Ilya Sharipov keine Abwehrchance ließ (25.). Dresdens Stürmer traf damit im fünften Spiel nacheinander. Nur eine Minute später verpasste Niklas Postel nach brillantem Zuspiel von Drew LeBlanc das 3:0. Allmählich berappelten sich die Towerstars wieder, verpassten durch Nick Latta aber die große Chance zum Anschlusstrefffer (30.).

Nachdem auch ein Powerplay zu Beginn des letzten Abschnitts erfolglos geblieben war, schwand bei den Gästen der Glaube an ein Comeback. Nach starker Vorarbeit von Rundqvist sorgte Ravensburg-Schreck Gorcik im Slot für die Vorentscheidung zu Gunsten der Eislöwen (54.). Mit einem Schuss ins verwaiste Ravensburger Tor traf Postel zum 4:0-Endstand (58.).

Siegmund Dunker


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Notizen

  • vor 2 Stunden
  • Jan Suran verlässt die Eisbären Regensburg. Der 25-Jährige war die vergangenen zwei Spielzeiten Co-Trainer des DEL2-Clubs. Der Tscheche habe ein Angebot eines anderen Clubs angenommen, teilten die Eisbären mit.
  • vor 5 Stunden
  • Der ERC Ingolstadt stellt sich im Athletikbereich neu auf. Matthias Klein vom Therapiezentrum in Mailing arbeitet künftig als „Head of Performance“ für den Club aus der PENNY DEL. Kán Liebscher wird neuer Athletik-Trainer.
  • vor 8 Stunden
  • Die Straubing Tigers nehmen 2025 erstmals am Vinschgau Cup teil. Neben den Niederbayern sind Gastgeber ERC Ingolstadt (amtierender Titelverteidiger) sowie die ZSC Lions aus Zürich (amtierender Schweizer Meister und diesjähriger CHL-Sieger) gesetzt. Ein viertes Team wird in Kürze bekanntgegeben.
  • vor 8 Stunden
  • Zum ersten Mal werden Ende August vier Teams aus der PENNY DEL am traditionellen Eishockey-Vorbereitungsturnier der Dresdner Eislöwen teilnehmen. Neben den Eislöwen als DEL-Aufsteiger werden die Löwen Frankfurt, Grizzlys Wolfsburg und die Straubing Tigers dabei sein.
  • [mehr]
  • gestern
  • Neuer Club für Jérémy Beaudry. Den kanadischen Verteidiger, in der vergangenen Saison für die Lausitzer Füchse in der DEL2 aktiv (51 Einsätze, acht Tore, 16 Vorlagen), zieht es in die französische Ligue Magnus nach Bordeaux.
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