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Samstag, 16. April 2022

Spiel 4 des Playoff-Viertelfinales München sichert sich Halbfinalplatz, auch Mannheim nach Torfestival gegen Straubing weiter – Bremerhaven erkämpft sich Spiel 5

Die Münchner haben sich gegen die Düsseldorfer EG durchgesetzt.
Foto: City-Press

Der EHC Red Bull München hat sich für das Halbfinale der PENNY-DEL-Playoffs 2022 qualifiziert. Don Jacksons Mannschaft machte durch einen 4:2-Sieg im vierten Spiel die Serie gegen die hartnäckige Düsseldorfer EG zu.
Die Münchner gingen in der 4. Minute in Front. Yashin Ehliz zog in einem Umschaltspiel von links vors Tor und legte mit der Rückhand ein. Mit ihrer ersten gefährlichen Aktion kam die DEG zum Ausgleich: Jerry D'Amigo eroberte hinter dem Münchner Tor die Scheibe, legte mit der Rückhand vors Tor, von wo Alexander Ehl einschoß (10.). Und eine Minute später hatte Tobias Eder auf Barta-Anspiel aus zentraler Position die große Gelegenheit zur Führung – doch Henrik Haukeland wehrte ab. Gegen Drittelende übernahm der EHC wieder die Initiative und kam zur erneuten Führung: Zach Redmond zischt eine Direktabnahme aus der Distanz zum 2:1 ins Netz (18.).
Die DEG startet mit einer drei hervorragenden Chancen in den Mittelabschnitt und drang auch in der Folge insgesamt mehr auf den Ausgleich. Dieser gelang dann im Schlussdrittel: Auf D'Amigos Querpass schoss Ehl zum 2:2 ein (44.). Doch München antwortete prompt: Nur 26 Sekunden später verwertete Philip Gogulla einen Abpraller nach seinem eigenen Schuss. Elf Sekunden vor Schluss sorgte Ben Smith mit dem Emptynetter für die endgültige Entscheidung.
Während für die leidenschaftlich kämpfende DEG nach dem Applaus der 7490 Zuschauer der Sommerurlaub ansteht, treten die Münchner wie die Eisbären Berlin ab kommendem Mittwoch im Playoff-Halbfinale an.

Ebenfalls in der Runde der letzten Vier stehen die Adler aus Mannheim nach einem überraschend deutlichen 8:3-Heimerfolg in Spiel 4 gegen die offensiv stets bemühten, defensiv am Samstagabend jedoch zu löchrigen und vor dem eigenen Gehäuse zu wenig konsequenten Straubing Tigers. Die enorm effizienten Adler – 25 Torschüsse genügten für die acht Tore – entschieden das Match dabei bereits in den ersten 28 Spielminuten, durch Treffer von Tim Wohlgemuth (12.), Nico Krämmer (17.), Matthias Plachta (25.), Andrew Desjardins (28.) sowie erneut Plachta (ebenfalls 28.) stand es zu diesem Zeitpunkt bereits 5:0. David Elsner gelang 43 Sekunden nach dem fünften Gegentor zwar das 1:5 aus Straubinger Sicht, eine Wende leitete dies allerdings nicht ein. David Wolf (43.) mit dem zweiten Mannheimer Powerplay-Treffer, Jason Bast (48.) und wiederum Wohlgemuth (52.) ließen das Torekonto der Adler weiter wachsen, Mario Zimmermann (54.) sowie Travis St. Denis (56.) betrieben Ergebniskosmetik für die Tigers. „Unser Tank war ab dem zweiten Drittel einfach leer", musste deren Verteidiger Marcel Brandt nach der Partie im Interview bei MagentaSport aber zugeben. „Wir haben die Serie in den ersten zwei Spielen verloren und nicht heute."

Die Spiele in der Statistik (3 Einträge)

 

 

Die Fischtown Pinguins haben sich den Showdown um den Halbfinaleinzug erspielt. Sie gewannen in der 92. Minute des Spiels 4 gegen die Grizzlys Wolfsburg mit 3:2 nach Verlängerung.
Die Gastgeber gingen schnell mit zwei Toren in Führung. Nach nur 18 Sekunden traf, per Abstauber nach einem Gegenstoß und einer Maßvorlage Markus Vikingstads, Dominik Uher zum 1:0. In der 4. Minute legte Miha Verlic bei einem Zwei-auf-Eins-Gegenzug das 2:0 nach. Wolfsburg kam durch Darren Archibald von links zum 1:2 (7.) - der Angreifer traf damit in jedem Spiel der Serie. „Der darf nicht so frei zum Schuss kommen“, meinte Bremerhavens Teammanger Alfred Prey. Der Gastgeber verdiente sich im überlegenen Mitteldrittel den Ausgleich durch Gerrit Fauser in der 27. Minute. Das Schlussdrittel verlief offen. Wolfsburgs Verteidiger Jordan Murray scheiterte einmal am Pfosten. Doch auch die Pinguins hatten gute Chancen, etwa durch Ross Mauermann.
Der Stürmer sollte dann 40 Sekunden vor Ende im Zentrum des großen Aufregers des Spiels sein. Ein Wolfsburger Verteidiger stellte ihm am Grizzly-Tor die Beine, der Pfiff blieb aus. Stattdessen musste Mauermann in die Kühlbox, der – am Boden – einen Grizzly die Beine stellte. So hatte Wolfsburg in den Schlusssekunden und zu Beginn der Verlängerung Überzahl. Die Pinguins verteidigten die Situation. In der offenen Verlängerung traf Phillip Bruggisser (92.) zum Sieg. Der Verteidiger fand den Treffer „glücklich". Am Ostermontag kommt es zum Entscheidungsspiel in Wolfsburg.


Kurznachrichtenticker

  • vor 6 Stunden
  • Die Chicago Wolves haben den Calder Cup in der AHL gewonnen. Im fünften Finale setzte sich das Farmteam der Carolina Hurricanes bei den Springfield Thunderbirds mit 4:0 durch und gewann die Endspielserie 4:1. Josh Leivo (15 Tore und 14 Assists in 18 Spielen) wurde zum Playoff-MVP gewählt.
  • vor 3 Tagen
  • Die Kooperation zwischen dem ECDC Memmingen (Oberliga Süd) und den Ravensburg Towerstars (DEL2) wird auch in der Saison 2022/23 fortgesetzt. Welche Spieler konkret mit Förderlizenzen ausgestattet werden, legen die jeweiligen Clubverantwortlichen während der Vorbereitung fest.
  • vor 5 Tagen
  • Der Kanadier Ryan Marsh (als Assistenztrainer) sowie der ehemalige finnische Nationaltorhüter Markus Ketterer (als Torwarttrainer) verstärken in der Saison 2022/23 das Trainergespann der Schwenninger Wild Wings. Neuer Head Coach des Clubs aus der PENNY DEL ist Harold Kreis.
  • vor 6 Tagen
  • Neuer Goalie & Video Coach für die Löwen Frankfurt (PENNY DEL): Der US-Amerikaner Josh Robinson gehörte seit 2017/18 dem Trainerstab der ECHL-Teams Florida Everblades bzw. Kansas City Mavericks an. Bei den Florida Everblades arbeitete er schon mit Löwen-Goalie Jake Hildebrandt zusammen.
  • vor 8 Tagen
  • Moritz Borst wechselt fest von den Augsburger Panthern zum EV Füssen. In der vergangenen Saison bestritt der Torhüter bereits neun Spiele für den Oberligisten. Als dritter Schlussmann wird neben Borst und Benedikt Hötzinger künftig Nachwuchskeeper Clemens Wiedemann im Kader stehen.
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