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Sonntag, 24. April 2022

Die PENNY DEL am Sonntag Früher Doppelschlag, Shutout Haukeland: München schlägt Wolfsburg und steht im Finale – Dawes-Hattrick bei erstem Adler-Sieg gegen Berlin

München obenauf: Der EHC Red Bull schaltete Wolfsburg am Sonntag mit einem 2:0-Sieg aus.
Foto: City-Press

Der EHC Red Bull München steht zum fünften Mal seit 2016 im Finale der PENNY DEL. Am Sonntag gewann der Zweite der Hauptrunde auch das dritte Halbfinale gegen die Grizzlys Wolfsburg – diesmal mit 2:0. Die ersten beiden Partien hatte München mit 5:1 und 3:2 zu seinen Gunsten entschieden. In der zweiten Halbfinalserie verpasste Titelverteidiger Eisbären Berlin dagegen die vorzeitige Entscheidung – die Adler aus Mannheim um Hattrick-Schütze Nigel Dawes setzten sich in der Bundeshauptstadt mit 5:3 durch und holten den Vergleich damit für Spiel 4 am Dienstagabend (19.30 Uhr) zurück in die Kurpfalz.

Mit einem Doppelschlag in der sechsten Minute stellte der EHC Red Bull früh die Weichen. Erst tanzte Yasin Ehliz Wolfsburgs Verteidiger Björn Krupp aus, ehe Austin Ortega nur 14 Sekunden später nach einem schnellen Angriff einen Abpraller von Grizzlys-Keeper Dustin Strahlmeier im Tor versenkte. Die stark ersatzgeschwächten Grizzlys, die neben Dominik Bittner, Armin Wurm, Trevor Mingoia, Sebastian Furchner und dem gesperrten Darren Archibald auch noch kurzfristig auf Jordan Murray verzichten mussten, wehrten sich aber nach Kräften. München blieb zwar zwei Drittel spielbestimmend, doch die Gäste kamen auch zu einigen qualitativ hochwertigen Chancen, scheiterten aber am Pfosten oder Henrik Haukeland im Gehäuse der Bullen. Auch bei zwei ganz späten Powerplays und mit einem zusätzlichen Feldspieler blieb Münchens Tor für Wolfsburg vernagelt.

Die Spiele im Stenogramm (2 Einträge)

 

 

In Berlin gingen die Besucher aus Mannheim derweil durch Markus Hännikäinen früh mit 1:0 in Führung (4.), doch die Eisbären glichen durch Frans Nielsen schnell aus (7.) und waren im weiteren Verlauf zunächst das druckvollere Team – wie auch das Torschussverhältnis von 13:3 im ersten Drittel unterstrich. Die Adler übernahmen Mitte des zweiten Abschnitts allerdings zunehmend das Kommando – und legten durch Nigel Dawes, der nach Zuspiel von Mark Katic ohne größere Probleme einschießen konnte (31.), prompt wieder vor. Berlin schaltete daraufhin im dritten Durchgang zwar wieder einen Gang hoch, doch die effizienten Mannheimer stellten durch Nico Krämmer, der nach Rückhandpass von Tim Wohlgemuth aus dem Slot traf (47.), auf 3:1. Und als wiederum Dawes mit einem sehenswert herausgespielten Powerplay-Treffer für das 4:1 sorgte (51.), war das Match vorentschieden. Die Eisbären kamen in der Schlussphase durch einen Überzahl-Abstauber von Blaine Byron (58.) sowie Johan Södergran (60.) zwar noch zu zwei Toren, dazwischen lag jedoch Dawes' dritter Treffer des Abends per Empty-Net-Goal (ebenfalls 60.).


Kurznachrichtenticker

  • vor 11 Stunden
  • Steven Rupprich (33) verstärkt das DEL2-Team in Dresden. Der Rekordspieler der Eislöwen (361 Pflichtspiele) tritt seinen neuen Posten als Teammanager an. Rupprich wird damit als Bindeglied zwischen der Geschäftsstelle und der Mannschaft fungieren.
  • vor 13 Stunden
  • Martin Mazanec übernimmt in der kommenden Saison den Posten als Co-Trainer bei den Blue Devils Weiden in der Oberliga Süd. Zudem unterstützt Simon Heidenreich die Weidener als Kraft- und Athletiktrainer.
  • vor 16 Stunden
  • Derek Lalonde wird Nachfolger von Jeff Blashill als Head Coach der Detroit Red Wings (um Moritz Seider). Der 49-jährige US-Amerikaner arbeitete zuletzt vier Jahre als Assistenztrainer der Tampa Bay Lightning.
  • gestern
  • Die Saint John Sea Dogs (QMJHL) sind Memorial-Cup-Champion der kanadischen Nachwuchsligen. Sie bezwangen die Hamilton Bulldogs (OHL) mit 6:3. Der deutsche QMJHL-Legionär Haakon Hänelt war mit den Gatineau Olympiques im Viertelfinale ausgeschieden.
  • vor 3 Tagen
  • Die Dresdner Eislöwen haben Fabian Belendir mit einem Fördervertrag für die nächsten drei Spielzeiten ausgestattet. Der 19-jährige Verteidiger wechselt vom EV Landshut nach Dresden.
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