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Mittwoch, 31. August 2022

Interview in der aktuellen Ausgabe Salzburgs Trainer Matt McIlvane: „Ich weiß, in welcher wirklich guten Lage ich bin"

Ohne eine einzige Playoff-Niederlage holte sich Matt McIlvane (36) in der vergangenen Saison mit dem EC Red Bull Salzburg den Titel in der multinationalen ICE Hockey League.
Foto: imago images/GEPA pictures/Gintare Karpaviciute

Als Assistent von Head Coach Don Jackson wurde Matt McIlvane zwischen 2016 und 2018 dreimal in Serie deutscher Meister mit dem EHC Red Bull München. In der vergangenen Spielzeit 2021/22 klappte es dann auch als Chef, McIlvane führte den EC Red Bull Salzburg zum Titelgewinn in der multinationalen ICE Hockey League – und das ohne eine einzige Niederlage in den drei Playoff-Runden gegen Znojmo, die Vienna Capitals sowie Fehérvár! Die Wiederholung dieses Kunststücks dürfte selbst für die stets zum engsten Favoritenkreis gehörenden Mozartstädter alles andere als ein leichtes Unterfangen werden. „Die Liga ist noch enger zusammengerückt und wird insgesamt noch attraktiver“, meint jedenfalls auch McIlvane im Interview mit Eishockey NEWS vor dem Saisonstart am 16. September.

Seine Salzburger haben ihr Gesicht für die bevorstehende Spielzeit durchaus markant verändert. Unter anderem kamen die aus Deutschland bekannten Andrew MacWilliam (München) und Troy Bourke (Kärpät Oulu/Finnland; zuvor Schwenningen) sowie der dreimalige KHL-All-Star-Defender Chay Genoway (Brynäs IF/Schweden), während Star-Goalie Jean-Philippe Lamoureux (Villach) den Club ebenso verlassen hat wie etwa Offensivverteidiger T.J. Brennan (Ajoie/Schweiz). Doch sind die Roten Bullen im Vergleich zum Triumph im April nun stärker oder doch eher schwächer geworden? „Die Realität ist, dass die letzte Saison vorbei ist und wir mit einer neuen Mannschaft eine neue Reise beginnen. Wir haben eine sehr physische Defensivabteilung, gegen die es für unsere Gegner schwierig werden wird. Wir haben sehr viel Tiefe in der Offensive, Jungs, die das Spiel machen können und zwei starke Torhüter. Aber ich will dennoch keine Vergleiche ziehen“, sagt McIlvane.

 

 

Geht es um die Ambitionen für die bevorstehende Spielzeit, hält sich der 36-Jährige indes nicht derart bedeckt. „Das Ziel ist es, nach dem Grunddurchgang top zu sein – und genauso am Ende der Saison“, lautet Matt McIlvanes unmissverständliche Formulierung. Es ist im Übrigen nach jetzigem Stand das letzte Vertragsjahr des US-Amerikaners, der in der Vergangenheit immer wieder als Jackson-Nachfolger in München gehandelt wurde. Und nach einem Abschied aus der Red-Bull-Organisation klingt es tatsächlich nicht, wenn McIlvane betont: „Ich weiß, in welcher wirklich guten Lage ich bin. Ich liebe die Arbeit für Red Bull, ich gehe bereits in meine zehnte Saison! Als Coach träumt man immer von Stabilität – vor allem, wenn du eine junge Familie hast.“

Das komplette Gespräch mit Matt McIlvane finden Sie in unserer aktuellen Printausgabe, die ab sofort im Zeitschriftenhandel erhältlich ist oder in unserem Onlineshop bestellt werden kann. Im Interview lesen Sie auch, wie der Olympia-Silbermedaillengewinner des Jahres 2018 über ein neuerliches Engagement im Stab des DEB denkt.


Kurznachrichtenticker

  • vor 14 Stunden
  • Langfristige Ausfälle in der PENNY DEL: Kölns Ryan Stanton hat das sich das Handgelenk gebrochen und fällt sechs bis acht Wochen aus. Nürnberg muss für unbestimmte Zeit auf Charlie Jahnke wegen eines Unterarmbruchs verzichten.
  • vor 14 Stunden
  • Die Kassel Huskies aus der DEL2 müssen voraussichtlich vier bis sechs Wochen lang auf Tomas Sykora verzichten. Der 32-jährige Angreifer hat sich beim 4:3-Shootout-Sieg in Dresden am Freitag eine Oberkörperverletzung zugezogen. Sykora traf an den ersten drei Spieltagen einmal.
  • vor 20 Stunden
  • Tim Stützle erzielte beim Testspielauftakt in der NHL das einzige Tor von Ottawa beim 1:4 in Toronto. Kai Wissmann erhielt bei Bostons 1:2 in Philadelphia 15:32 Minuten Eiszeit. Bei Arizonas 4:5 gegen St. Louis in Wichita waren die Münchner Julian Lutz und Maksymilian Szuber mit von der Partie.
  • vor 3 Tagen
  • Da den Crocodiles Hamburg mit Fabian Jebens sowie Nils Kapteinat zwei Torhüter aufgrund von Verletzungen längerfristig fehlen, haben die Hansestädter Lukas Usselmann bis Ende November unter Vertrag genommen. Der 20-Jährige war zuletzt für die Jung-Eisbären Regensburg in der DNL Division I aktiv.
  • vor 3 Tagen
  • Torhüter Nikita Quapp hat sich eine Fußverletzung zugezogen und steht den Lausitzer Füchsen vorerst nicht zur Verfügung. Stürmer Jan Nijenhuis von den Eisbären Berlin erhält eine Förderlizenz und ist damit auch für das Zweitliga-Team aus Weißwasser spielberechtigt.
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