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Donnerstag, 1. Januar 2026

Vor dem 35. DEL-Spieltag Schlüsselduell in Augsburg, Ingolstadts Offensive schnauft kurz durch, Spitzenspiel in Köln

Die Augsburger Panther um Kyle Mayhew (rechts, im Duell mit Münchens Chris DeSousa) treffen zu Neujahrsstart auf die Schwenninger Wild Wings.
Foto: City-Press

Am Freitag startet die PENNY DEL mit sieben Partien in das neue Kalenderjahr. Eishockey NEWS blickt auf potenzielle Neujahresvorsätze der Kontrahenten.

„Gewinnen“ ist der einfache, aber treffende Vorsatz für die Augsburger Panther – zum einen, weil sie fünf Niederlagen in Folge gegen sich stehen haben; zum anderen, weil sie auf die Schwenninger Wild Wings treffen. Mit einem Sieg nach 60 Minuten zögen die Panther mit dem direkten Rivalen um die zehnten und damit letzten Playoff-Platz gleich. Insofern steigt das Schlüsselspiel des 35. Spieltages also im Curt-Frenzel-Stadion. Schwenningens Vorsatz wiederum: „Weitermachen, wo wir aufgehört haben – mit einem Sieg gegen Panther.“ Im vorigen Spiel schlugen die Wild Wings nach neun Niederlagen in Serie die Schanzer Panther des ERC Ingolstadt. Schwerer wird die Partie für die Augsburger, da ihr Topscorer D.J. Busdeker wegen einer Unterkörperverletzung zwei bis drei Wochen ausfällt.

„Früher aufwachen“ haben sich die Löwen Frankfurt für 2026 notiert. Im Saisonverlauf hat nur Schlusslicht Dresden mehr Gegentreffer im ersten Drittel kassiert, ab der Novemberpause aufgeschlüsselt hat Frankfurt den Negativwert. Ob dies am Freitag bei den Eisbären Berlin gelingt, bei denen die Löwen seit der DEL-Rückkehr 2022 nur einmal gewonnen haben? Geht es nach der Statistik, könnte es ein torreiches Spiel werden: Es treffen die beiden Teams aufeinander, deren Torhüter mit im Schnitt jeweils etwas mehr als 86 Prozent in den vorigen zehn Spielen die niedrigsten Fangquoten ausweisen.

Topscorer vor dem 35. DEL-Spieltag (1 Einträge)

 

Geht es nach den Kölner Haien, könnte 2026 einfach so weiterlaufen wie 2025 endete – sieben Siege in Serie, eine Punktserie seit der Länderspielpause im November und die Tabellenführung sind die derzeitigen Eckpunkte. Eine Kategorie ist bei den Haien aber dennoch eine Selbstoptimierungsbaustelle fürs neue Jahr: das Unterzahlspiel. In den vorigen zehn Spielen stellt Köln den niedrigsten Wert (elf Gegentore in 35 Situationen). Nur hilfreich, dass am Freitag mit den Straubing Tigers das in diesem Zeitfenster schwächste Powerplay vorbeikommt (12,9 Prozent). Davon abgesehen: Erster gegen Fünfter - diese Partie ist das Spitzenspiel des Spieltags.

Verkehrte Welten in Mannheim und Ingolstadt: Die Adler Mannheim, gefürchtet fürs Gegentorverhindern, kassierten in den vorigen fünf Spielen dreimal fünf Gegentore. Zum Jahresauftakt fällt das Bessermachen auf dem Papier leicht – mit den Dresdner Eislöwen kommt die schwächste Offensive der Liga.

Der ERC Ingolstadt wiederum ist der Tor-König der Liga mit einem Schnitt von rund 4,15 pro Partie. Doch nun heißt es zum Neujahrsstart: Offensivmotor wieder anwerfen. In den zurückliegenden fünf Spielen erzielte Mark Frenchs Truppe nur einmal mehr als drei Treffer (Schnitt: 2,6). Freitagsgegner Fischtown Pinguins Bremerhaven kassierte im selben Zeitraum im Schnitt 3,4 Gegentore (ungewohnt viel für das für seine Struktur gerühmte Kollektiv von der Küste) – generell: Die Pinguins haben bereits jetzt fast so viele Gegentore geschluckt wie in den beiden vorigen Hauptrunde jeweils nach 52 Partien. Bremerhaven ist für Ingolstadt allerdings ein Spukgespenst: In der Saturn Arena haben ansonsten nur Berlin, Mannheim und München positive Gastbilanzen.

Der EHC Red Bull München tritt bei den Grizzlys Wolfsburg an. Für beide Teams heißt es: defensiv nicht nachlassen. München hat zuletzt in der Partie direkt nach der Länderspielpause mal mehr als drei Treffer kassiert, Wolfsburg zeigte sich (mit Ausnahme vom letzten Spiel 2025) deutlich gegentorärmer als früher in der Saison. In den beiden Saisonvergleichen - in beiden siegten die Grizzlys - ging es sehr torreich zu.

Last but not least: Die Iserlohn Roosters begrüßen die Nürnberg Ice Tigers – sieben der vergangenen elf Duelle gingen über die reguläre Spielzeit hinaus. Gegnerübergreifend hat Nürnberg zuletzt fünfmal in Folge nicht die drei vollen Punkte geholt – dabei zählt jeder Punkt im Playoffkampf. Iserlohn wiederum hat in dieser Saison noch nie drei Spiele in Folge gewonnen, zuletzt gab es so eine Erfolgstriplette für die Roosters Anfang 2024. Soll noch was im Playoffrennen gehen, muss dies dringend umgestellt werden.

Martin Wimösterer

Die Spiele in der Übersicht mit den Quoten von INTERWETTEN.DE

19:30 Köln - Straubing 1.83|4.30|3.40
19:30 Berlin - Frankfurt 1.37|5.50|6.50
19:30 Mannheim - Dresden 1.25|6.50|9.00
19:30 Augsburg - Schwenningen 2.35|3.95|2.55
19:30 Ingolstadt - Bremerhaven 1.77|4.40|3.60
19:30 Iserlohn - Nürnberg 2.45|4.00|2.40
19:30 Wolfsburg - München 2.60|3.95|2.30


(Stand: 01.01.2026, 14.15 Uhr)

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Notizen

  • vor einer Stunde
  • Jannik Herm vom Süd-Oberligisten Stuttgart Rebels erhält für seinen Check gegen den Kopf- und Nackenbereich seines Gegenspielers im Spiel gegen Bayreuth vom 1. Februar ein Spiel Sperre und eine Geldstrafe. Er fehlt den Rebels somit im Spiel am Freitag beim EV Füssen.
  • vor 3 Stunden
  • Förderlizenz für Moritz Kukuk: Der 20 Jahre alte Verteidiger der Düsseldorfer EG (DEL2) kann auch per Zweitspielrecht für die Hannover Scorpions in der Oberliga-Nord auflaufen.
  • vor 3 Stunden
  • Lukas Laub steht den Starbulls Rosenheim (DEL2) am Wochenende wieder zur Verfügung. Der Stürmer war seit Mitte Dezember ausgefallen.
  • vor 5 Stunden
  • Der EC Peiting (Oberliga Süd) muss für den Rest der Saison auf Angreifer Markus Czogallik verzichten. Er tritt im Rahmen seines Studiums ein Auslandssemester an und wird erst zur kommenden Spielzeit wieder in den Kader zurückkehren.
  • gestern
  • Der SC Riessersee hat das Nachholspiel in der Oberliga Süd beim Höchstadter EC mit 4:1 gewonnen. Spielentscheidend war dabei der Hattrick von Angreifer Nik Armstrong-Kingkade im Schlussdrittel. Das Spiel gehört noch zum 7. Spieltag der Saison.
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