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Freitag, 2. Januar 2026

PENNY DEL am Freitag Köln siegt weiter, Dresden überrascht in Mannheim, Augsburg gewinnt irres 13-Tore-Spektakel am Playoff-Strich

Jubel nach dem späten Ausgleich: Münchens Yashin Ehliz (Mitte) nach seinem 2:2 in Wolfsburg.
Foto: City-Press

Die Kölner Haie eilen in der PENNY DEL weiter von Sieg zu Sieg. Im Top-Spiel gegen Straubing gelang dem Spitzenreiter am Freitag beim 4:2 gegen Straubing der achte Erfolg nacheinander. Die Rheinländer bauten ihren Vorsprung auf den neuen ersten Verfolger München damit auf sechs Zähler aus. Der gerade erst vom Spengler Cup zurückgekehrte Nate Schnarr traf doppelt für die Haie. Der EHC Red Bull feierte beim 3:2 nach Penalty-Schießen in Wolfsburg den sechsten Auswärtssieg nacheinander. Nach 0:2-Rückstand gelang Yasin Ehliz erst 58 Sekunden vor Ende der Ausgleich. Im Shootout erzielte Veit Oswald den entscheidenden Treffer.

Heimniederlagen setzte es für zwei andere Top-Teams. Die 2:5-Pleite vom bisherigen Zweiten Mannheim gegen Schlusslicht Dresden war die größte Überraschung des Spieltags. Jussi Olkinuora wehrte beim erst dritten Auswärtssieg der Eislöwen 37 Schüsse ab. Erst zum dritten Mal in dieser Saison musste sich Ingolstadt auf eigenem Eis geschlagen geben. Colt Conrad führte Bremerhaven mit einem Doppelpack zum 3:2-Sieg.

Die Spiele im Stenogramm (7 Einträge)

 

 

Boden gutmachen im Tabellenkeller konnte Dresden aber trotz des unerwarteten Coups nicht, da auch Frankfurt (3:2 in Berlin) und Iserlohn (4:3 gegen Nürnberg) gewannen. So beträgt der Abstand zum rettenden Ufer für den Aufsteiger weiter 13 Punkte. Jakob Lilja erzielte für die Löwen in der 50. Minute den Siegtreffer beim Meister, der nun sechs der vergangenen sieben Partien verloren hat. Drei Tore binnen neun Minuten im Mitteldrittel brachten die Roosters, die nach dem ersten Drittel 1:2 in Rückstand gelegen hatten, in die Erfolgsspur.

Die verrückteste Begegnung des Abends gab es aber in Augsburg, Die Panther setzten sich im Duell am Playoff-Strich gegen Schwenningen bei einem 13-Tore-Spektakel mit 7:6 durch. 4:0 lagen die Hausherren, die durch den Sieg nach Punkten zu den Wild Wings aufschlossen, nach nicht einmal elf Minuten in Front. Der Arbeitstag von Gästekeeper Joacim Eriksson war daraufhin früh beendet. Aber auch sein Gegenüber Michael Garteig sollte das Spielende nicht auf dem Eis erleben. Er wurde nach 40 Minuten ausgewechselt, denn die Wild Wings trafen im Mittelabschnitt fünfmal und glichen zum 5:5 aus. Im Schlussdrittel fiel die Entscheidung dann binnen 37 Sekunden. Die beiden Doppelpacker Anthony Louis und Alexander Blank schossen Augsburg doch zum erst zweiten Erfolg in den vergangenen elf Auftritten. Schwenningen kassierte hingegen trotz der furiosen Aufholjagd die zehnte Schlappe in den zurückliegenden elf Partien.


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Notizen

  • vor 9 Stunden
  • Verteidiger Pascal Widmann und Angreifer Philipp Nuss von der U20 der Bietigheim Steelers erhalten eine Förderlizenz für die Heilbronner Falken (Oberliga Süd) und können damit im weiteren Saisonverlauf für den Club zum Einsatz kommen.
  • vor 10 Stunden
  • Die Erding Gladiators und Verteidiger Moritz Köttstorfer gehen getrennte Wege. Köttstorferkam mit der Bitte auf die Gladiators zu, den Verein verlassen zu können. Er schloss sich im Oktober den Gladiators an und absolvierte 30 Spiele, in denen er ein Tor und fünf Assists verbuchte.
  • vor 14 Stunden
  • Neue Anfangszeit für das Spiel der Zwischenrunde Gruppe 2 in der Oberliga Nord: Die Begegnung zwischen Herford und Leipzig beginnt am kommenden Sonntag bereits um 18 Uhr und nicht um 18.30 Uhr.
  • gestern
  • Jannik Herm vom Süd-Oberligisten Stuttgart Rebels erhält für seinen Check gegen den Kopf- und Nackenbereich seines Gegenspielers im Spiel gegen Bayreuth vom 1. Februar ein Spiel Sperre und eine Geldstrafe. Er fehlt den Rebels somit im Spiel am Freitag beim EV Füssen.
  • gestern
  • Förderlizenz für Moritz Kukuk: Der 20 Jahre alte Verteidiger der Düsseldorfer EG (DEL2) kann auch per Zweitspielrecht für die Hannover Scorpions in der Oberliga-Nord auflaufen.
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