Dienstag, 28. März 2017

Vor den 3. Halbfinals am Dienstag und Mittwoch Berlin setzt in München auf mehr Geradlinigkeit, Nürnberg will Schönheitsfehler wiedergutmachen

<p>München will am Dienstag den ersten Heimsieg im Halbfinale. Foto: City-Press</p>

München will am Dienstag den ersten Heimsieg im Halbfinale. Foto: City-Press

Aus Best-of-seven mach Best-of-five: 1:1 steht es in den beiden Halbfinalserien der DEL vor den dritten Spielen am Dienstag und Mittwoch. In der Paarung München gegen Berlin spielte dabei bislang das Heimreicht noch keine Rolle. Holten sich die Eisbären gleich in Spiel 1 das Break, schlug der EHC am Sonntag in der Bundeshauptstadt direkt zurück. Für den zweiten Auswärtssieg am Dienstag (ab 19.15 Uhr live auf SPORT1) will das Team von Trainer Uwe Krupp nun wieder schnörkelloser auftreten: "Wir haben einfach nicht unser geradliniges Spiel aufgezogen", machte Eisbär-Verteidiger Frank Hördler nach der knappen Pleite vor zwei Tagen aus. "Es steht 1:1. Es ist also noch nichts verloren", ist auch bei Kapitän André Rankel von Resignation keine Spur. "Berlin hat nichts zu verlieren. Sie spielen nun mit viel Selbstvertrauen und was das im Sport bewegt, sieht man immer wieder", weiß auf der anderen Seite entsprechend Frank Mauer, dass diese Serie kein Selbstläufer ist.

Derweil jeweils zu Hause erfolgreich waren Nürnberg und Wolfsburg. Allerdings zeigten die Ice Tigers auch ein starkes Auswärtsspiel: "Wir haben eigentlich das Tempo über weite Strecken kontrolliert, hatten zwischenzeitlich vielleicht auch ein wenig Pech", zeigte sich Nürnbergs Trainer Rob Wilson vor allem über das entscheidende, späte Gegentor zum 3:4 enttäuscht. Ein Schönheitsfehler, der so am Mittwoch nicht passieren soll. Dem wollen die Grizzlys selbstredend entgegenwirken. "Bei uns ist klar zu sehen, dass wir 60 Minuten in unserem System spielen und Gas geben müssen. Dann geben wir denen nicht viele Chancen. Es schön zu machen, ist aber nicht unser Ding. Spiel 3 wird wieder eine Schlacht. Da wird sich nichts geschenkt", appelliert Stürmer Gerrit Fauser an die Arbeitsmoral seines Teams.

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Kurznachrichtenticker

  • vor 8 Stunden
  • Der Weltverband IIHF hat die provisorischen Sperren gegen die beiden ukrainischen Nationalspieler Eduard Zakharchenko und Vladimir Varivoda, die im Rahmen der Division-IA-WM 2017 in einen geplanten Wettbetrug involviert gewesen sein sollen, aus Mangel an Beweisen vorerst wieder aufgehoben.
  • vor 8 Stunden
  • Gute Nachricht für die Krefeld Pinguine: Laut Rheinischer Post hat der Aufsichtsrat der Seidenweberhaus GmbH (Betreiber der Arena) dem neuen Mietvertrag mit den Pinguinen bezüglich der Nutzung des Königpalastes zugestimmt. Die Unterschriften der jeweiligen Geschäftsführer sollen zeitnah folgen.
  • vor 9 Stunden
  • Die Dresdner Eislöwen haben ihren Kader erweitert und bis zum Saisonende Thomas Schmid unter Vertrag genommen. Der 23-jährige Verteidiger wechselt vom Oberligisten Harzer Falken an die Elbe. In der laufenden Spielzeit bestritt Schmid 40 Spiele in der Oberliga und erzielte dabei 14 Tore.
  • vor 12 Stunden
  • James Wisniewski, bis vor zwei Wochen noch in Diensten der Kassel Huskies und nun bei Olympia mit Team USA im Viertelfinale ausgeschieden, wird nicht zum DEL2-Cub zurückkehren. „Ich gehe nach Kalifornien und schaue, was passiert“, sagte der Defender der Tageszeitung HNA.
  • vor 14 Stunden
  • Die finnische Frauen-Nationalmannschaft hat sich mit einem 3:2-Erfolg über die Olympische Athletinnen aus Russland die Bronzemedaille bei den Olympischen Winterspielen im südkoreanischen Pyeongchang gesichert. Das Endspiel zwischen Kanada und den USA findet dann am Donnerstag (5.10 Uhr MEZ) statt.

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