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Freitag, 24. Januar 2020

Der 40. DEL-Spieltag am Freitag Wolfsburg siegt in letzter Sekunde, Augsburg erobert Platz zehn, Straubing ringt den Meister nieder

Die Grizzlys feierten im Rennen um Platz zehn einen wichtigen Sieg.
Foto: imago

"Buzzer beater" im Sauerland: Beim 3:2-Auswärtssieg der Grizzlys Wolfsburg in Iserlohn schockte Gäste-Torjäger Anthony Rech die heimischen Roosters mit seinem Powerplay-Tor in letzter Sekunde. Die Niedersachsen verteidigten durch ihren dramatischen Erfolg am 40. DEL-Spieltag Rang neun und halten so weiter Kurs auf die Pre-Playoffs. Unterdessen konnten die Augsburger Panther auf Platz zehn vorrücken. Die Fuggerstädter zogen durch ein 2:0 über die Düsseldorfer EG an den kriselnden Kölner Haien vorbei. Scott Kosmachuk und Jaroslav Hafenrichter sorgten für die AEV-Treffer.

Einen Auswärtscoup feierte Berlin - die Eisbären konnten Tabellenführer München ein Bein stellen. Ohne ihren Chefcoach Serge Aubin, der wegen eines Trauerfalls in Kanada weilte, setzten sie sich in der bayerischen Landeshauptstadt mit 3:2 nach Penaltyschießen durch und festigten damit Rang vier. Top-Scorer Marcel Noebels und Maxim Lapierre trafen für die Gäste, Yasin Ehliz und Frank Mauer egalisierten zweimal für die Red Bulls. Den entscheidenden Penalty verwandelte Berlins Youngster Lukas Reichel.

Verfolger Mannheim vermochte den Ausrutscher des Spitzenreiters allerdings nicht zu nutzen. Die Adler unterlagen am Straubinger Pulverturm in einem rassigen Match mit 4:5 nach Penaltyschießen. Zwar hatten die Kurpfälzer bereits mit 2:0 geführt, doch im Mitteldrittel drehten die Tigers das Spiel. Ein Doppelschlag von Mitchell Heard und Kael Mouillierat innerhalb von 14 Sekunden sorgte dabei für die zwischenzeitliche Wende. Erst kurz vor Schluss gelang Joonas Lehtivuori der Ausgleich für den Meister. Im Shootout war dann aber Torjäger Jeremy Williams für die Niederbayern zur Stelle.

Die Spiele im Stenogramm (6 Einträge)

 

Für ein Ausrufezeichen sorgten die finanziell angeschlagenen Krefeld Pinguine. Die Seidenstädter feierten einen seltenen 4:1-Heimsieg gegen den ERC Ingolstadt. Vincent Saponari schoss den Außenseiter bei doppelter Überzahl in Front, Daniel Pietta baute die Führung kurz vor Ende des zweiten Abschnitts aus. Chad Costello und erneut Saponari trafen im letzten Drittel ins leere Tor, nachdem Brett Olson zwischendurch auf 1:3 verkürzt hatte. Die Schwenninger Wild Wings unterlagen derweil in einer wilden Partie Bremerhaven mit 4:6. Erst in den Schlussminuten sicherten Cory Quirk und Brock Hooton dem Favoriten doch noch die drei Zähler beim Schlusslicht.

André Schall


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Notizen

  • vor einer Stunde
  • Der HC Davos hat sich als erstes Team für die Champions Hockey League 2026/27 qualifiziert. Der Traditionsclub kann seit Samstag nicht mehr von den ersten beiden Plätzen in der Hauptrunde der National League in der Schweiz verdrängt werden.
  • gestern
  • Pavel Avdeev, vor der Saison ein Neuzugang des Herforder EV (Oberliga Nord), hat seinen deutschen Pass erhalten und kann daher ab sofort für die Ice Dragons spielen. Der 23-jährige Stürmer hatte sich bei Regionalligist Eisadler Dortmund (18 Spiele, 27 Punkte) fit gehalten.
  • gestern
  • Das NHL-Ergebnis am Freitag: Chicago – Columbus 2:4.
  • gestern
  • Die Hammer Eisbären haben den Vertrag mit Ugnius Cizas aufgelöst. Der Litauer kam in 38 Einsätzen auf zwölf Tore und sieben Assists für den Nord-Oberligisten. „Wir beobachten den Markt, werden aber keine voreiligen Schlüsse ziehen“, so Geschäftsführer Martin Köchling über eine Nachverpflichtung.
  • vor 2 Tagen
  • Die Adler Mannheim (PENNY DEL) haben die Arbeitspapiere mit Co-Trainer Curt Fraser und Torwarttrainer Petri Vehanen verlängert. Der 68-jährige US-Amerikaner Fraser kam 2023 aus der KHL nach Mannheim. Vehanen gehört indes schon seit der Spielzeit 2021/22 zum Trainerteam der Adler.
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